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Green Deal Net-Zero Industry – er besteht aus 50 Einzelmassnahmen und zahlreichen Gesetzen, die ein grosses Fernziel haben: die Klimaneutralität bis 2050. Industrie und Haushalte dürfen dann nur noch so viel Kohlendioxid und andere Treibhausgase ausstossen, wie mit technischen und natürlichen Mitteln aus der Atmosphäre absorbiert werden können- in der Reaktion der EU auf die als protektionistisch kritisierte Inflation Reduction Act (IRA) der USA. Unternehmen, die CO2 und andere Treibhausgase ausstossen, müssen dafür Zertifikate kaufen. Das wird uns dazu bewegen, umweltschonend zu produzieren, Industriegebäude klimafreundlicher zu gestalten, den europäischen Erdgasmarkt auf Wasserstoff umzustellen, Methanemissionen zu reduzieren sowie die Bahn- und Fahrradmobilität zu fördern. Vor allem mit der Ausweitung des Emissionshandels, schärferen Grenzwerten für Kraftfahrzeuge und einem CBAM Importzoll auf Kohlendioxid. Für elektrisch angetriebene Kraftfahrzeuge wird gleichlautend die Ladeinfrastruktur in Europa massiv ausgebaut.

Nachhaltigkeit in den drei Dimensionen Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Führung gehören für uns zu den Fundamenten zukunftsorientierter Unternehmen. Nachhaltige Unternehmens-Steuerung trägt nicht nur dazu bei, die Lebensqualität künftiger Generationen zu sichern. Sie dient auch konkret in der Gegenwart einer gesunden Umwelt, einem ausgeglichenen Leben und einem wertschätzenden Umgang miteinander. Damit stärkt sie den sozialen Zusammenhalt.

CSRD als zentrale Berichterstattung für Unternehmen
ESRS als neuer Nachhaltigkeitsstandard für Europa
CS3D zur Förderung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten

Grundlage der erfolgreichen Unternehmensentwicklung der Westa Gruppe sind unsere langjährigen Erfahrungen und unsere umfassende Fachkompetenz. Gerade die hohe Innovationskraft und unsere auf Langfristigkeit ausgerichtete Unternehmenspolitik haben dazu geführt, dass unsere Produkte sowohl bei Verbrauchern als auch bei gewerblichen Kunden eine hohe Wertschätzung geniessen.


Umwelt: So viele CO2-Emissionen verursacht unsere Firmengruppe, wie auch relevante Ziele für einen gewissen Zeitraum, Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Senkung unser Emissionen

Soziales: Mitarbeiterzufriedenheit in Bezug auf den Arbeitsplatz, wie unsere Firmengruppe die Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet und verbessert, ergriffene Massnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter. Deshalb ist unsere Unternehmensgruppe darüber hinaus auch für den Rest der Lieferkette verantwortlich.

Governance: So sehen die internen betrieblichen Kontrollen zu Emissionen und Inklusion aus. Auf diese Weise wird die Entlohnung der Führungskräfte berechnet. Das umfasst unsere Whistleblower-Richtlinie.

Der Green Deal Industrial Plan, der unseren Kontinent bis 2050 emissionsfrei macht, ist «Europas Mann-auf-dem-Mond-Moment». Es geht nicht nur darum, ein weltweiter Vorreiter bei der Einsparung von Treibhausgasen zu sein, die EU treibt auch grüne Technologien voran und schaffe neue Arbeitsplätze. Wie einst die Mondlandung der Amerikaner wird auch die Klimapolitik einen gewaltigen Innovationsschub auslösen. Alles in allem kommt man fast auf eine Billion Euro Wirtschaftsörderung, davon über 600 Milliarden Steuergelder.

ESGeht um Transparenz
Bei der Gliederung der wichtigsten Anliegen orientieren wir uns an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI), dem Sustainability Accounting Standards Board, der Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD), den Stakeholder Capitalism Metrics und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Unser Bericht skizziert zunächst die ESG-Strategie der westa gruppe im Zusammenhang mit den Grundwerten des Unternehmens, auf denen er aufbaut. In jedem Abschnitt unseres Berichts werden die Geschäftsrisiken und -chancen klar dargelegt, gefolgt von einer Beschreibung der „Highlights“ der Richtlinien, Aktivitäten und Massnahmen, die die Risikomanagementstrategie ausmachen. Für jeden KPI werden auch klare quantitative Daten angegeben. Darüber hinaus gibt es mehrere Links zu ergänzenden Informationen, z. B. zu Verhaltenskodizes, anderen relevanten Berichten und Einzelheiten zu Initiativen, Programmen und der Angleichung der Reduktionspfade an das 1,5 Grad Ziel für THG-Emissionen.


Die Hauptstandards spalten sich in zwei Cross Cutting Standards und insgesamt zehn Topical Standards. Die beiden Cross Cutting Normen dienen zur Erklärung der Funktionsweise der ESRS, sowie die Bündelung der Angaben, die jede Organisation berichten muss. Teil dessen ist auch die Wesentlichkeitsanalyse während die Topical Normen wiederum in Standards zu Umweltthemen, Sozialthemen und Wirtschaftsthemen sich unterteilen.

Der erste Grundpfeiler ist der ökologische Aspekt: Wir forcieren in unserem Unternehmen einen gewissenhaften Umgang mit den begrenzten Rohstoffen und Ressourcen unserer Erde. Nachhaltigkeit kann nur mit den Menschen entstehen: Deshalb setzen wir an allen Standorten auf soziale Gerechtigkeit, humane Arbeitsbedingungen und den unbegrenzten Zugang zu Bildung. Als Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir als dritten Pfeiler auf eine Ökonomie, deren Handeln auf Langfristigkeit und Stabilität ausgerichtet ist. Denn nur durch eine solide wirtschaftliche Basis ist unsere Firmengruppe in der Lage unsere sozialen und ökologischen Ziele langfristig zu verfolgen.

Nicht nur unsere Produkte sind ein Beitrag zur Nachhaltigkeit: Wir sind überzeugt, dass nur ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen zukunftsfähig ist, deshalb arbeiten wir an einer klimapositiven Produktion, zudem engagieren wir uns auch aktiv für den guten Zweck in unserer Region und darüber hinaus. Die Eckpfeiler unseres Erfolges sind unser generationsübergreifendes Denken und Handeln, unsere nachhaltige Ausrichtung, sowie die hohe Innovationskraft und unsere fachliche Kompetenz, die wir Ihnen als Konzeptberater zur Verfügung stellen. Im Konzern ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort, es ist Teil unserer DNA. Wir begrenzen unseren Fokus dabei nicht nur auf ökologisches Handeln, wir denken Nachhaltigkeit dreidimensional: Wir verknüpfen ökologische, ökonomische und soziale Bedürfnisse miteinander und versuchen sie in möglichst gleicher Weise bei unserem Handeln zu berücksichtigen.

Drei Buchstaben, grosser Einfluss. Es gibt Parallelen zu den sogenannten Sozialbilanzen der 1970er Jahre – nur dass ESG mehr Sympathie und Aufmerksamkeit geniesst. ESG und Impact-Investing versprechen, mit nachhaltigen Finanzanlagen unsere Welt besser zu machen. Der jeweilige ESG-Score setzt sich am Ende aus einer Vielzahl von Datenpunkten zusammen, der aggregiert eine erste Einstufung zwischen A und E ermöglicht.

Haben wir alles, was zum Erfolg nötig ist?
Der Schlüssel für unsere jeweils fundierte Investitions- und Kreditentscheidungen, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, ist die Verfügbarkeit zuverlässiger ESG-Daten über unseren Konzern. In dieser Hinsicht ist viel in Bewegung. Freiwillige Initiativen wie die Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) oder die Task Force for Nature-related Financial Disclosures (TNFD) wurden ins Leben ­gerufen, um mehr relevante Daten verfügbar zu machen. Auch seitens der Regulierung gibt es immer mehr Behörden, die in diese Richtung gehen; man denke beispielsweise an die EU-Taxonomie, die vorgeschlagene Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability ­Reporting Directive CSRD) oder an die vorgeschlagenen Regeln der SEC für die Offenlegung von Klimadaten, die unsere Firmengruppe zur Offenlegung von ­Informationen auffordern und Finanzinstituten und Anlegern einen gewissen Rahmen bieten.

Die richtige Terminologie ist wichtig, um uns zu verstehen!
Wenn Daten von elementarer Bedeutung sind, dann ist es auch wichtig, die richtige Sichtweise und den richtigen Rahmen für die Nutzung dieser Daten zu haben. Die Verwendung der richtigen Terminologie wird zum Schlüssel, um uns gegenseitig zu verstehen und sicherzustellen, dass wir weiterhin Vertrauen in den Weg haben. Innerhalb von Investorengemeinschaften, in den Medien und in der Politik werden häufig Begriffe wie ESG und Impact Investing austauschbar verwendet, obwohl sie für sehr unterschiedliche Strategien stehen. ESG und Impact Investing sind eindeutig keine Synonyme. Unsere Integration von ESG bedeutet, vergangene Aktivitäten unseres Konzerns zu bewerten, um daraus ein Renditepotenzial für die Zukunft abzuleiten, und ist daher von Natur aus rückwärtsgerichtet. Impact Investments sind Investitionen, die mit der Intention getätigt werden, neben einer finanziellen Rendite auch positive, messbare soziale und ökologische Auswirkungen zu erzielen. Drei Prinzipien definieren Impact Investing: Erstens die Intentionalität. Es muss neben der finanziellen Rendite auch eine soziale und ökologische Wirkung erwartet werden können. Zweitens eine finanzielle Rendite, die attraktiv für den Investor ist und ohne die nur ungern finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, und drittens die Messbarkeit der Auswirkungen. Investitionen, die auf Intentionalität beruhen, sind von Natur aus immer zukunftsorientiert. Impact-Investoren konzentrieren sich vor allem auf die Chancen, die vor ihnen liegen.

Unsere EU Nachhaltigkeitsbotschafter: Nachhaltigkeit funktioniert nur im Team. Unsere Nachhaltigkeitsbotschafter handeln daher nicht nur als Führungskräfte und Mitarbeitende, sondern auch in Form von Kreditoren, Fachhändlern und Debitoren sowie weiteren Stakeholdern – im engen Schulterschluss mit unserem Unternehmen tragen sie ihren Teil dazu bei, das Thema fest in unseren alltäglichen Arbeitsabläufen zu verankern.

Die wahre Essenz unseres ESG Reports liegt jedoch nicht nur in seiner funktionellen Struktur, sondern auch im Versprechen einer besseren Zukunft. Unser Versprechen für eine bewusstere Firmengruppe, gerechte Gesellschaften und einen gesünderen Planeten.

 


EU Taxonomie – die NEUE Definition von Nachhaltigkeit
1. Klimaschutz
2. Klimawandelanpassung
3. Nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen
4. Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft
5. Vermeidung von Verschmutzung
6. Schutz von Ökosystemen und Biodiversität

EU-Aktionsplan zur Finanzierung von nachhaltigem Wachstum
1. Taxonomie = Errichtung eines EU-Klassifikationssystems für nachhaltige Tätigkeiten
2. Standards = Schaffung von Normen und Kennzeichen für umweltfreundliche Finanzprodukte
3. Nachhaltige Projekte = Förderung von Investitionen in nachhaltige Projekte
4. Financial Advice = Einbeziehung der Nachhaltigkeit in die Finanzberatung
5. Benchmarks = Entwicklung von Nachhaltigkeitsbenchmarks
6. Nachhaltigkeitsratings = bessere Integration von Nachhaltigkeit in Ratings und Marktanalysen
7. Nachhaltigkeitspflichten = Klärung der Pflichten institutioneller Anleger und Vermögensverwalter
8. Aufsichtsvorschriften = Berücksichtigung der Nachhaltigkeit in den Aufsichtspflichten
9. Offenlegungspflichten = Stärkung der Vorschriften zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsinformationen und zur Rechnungslegung
10. Unternehmensführung = Förderung einer nachhaltigen Unternehmensführung und Abbau von kurzfristigem Denken auf den Kapitalmärkten

Was es vor allem braucht ist Zusammenarbeit. Und zwar auf verschiedenen Ebenen: Zusammenarbeit zwischen unserem Konzern und der Finanzindustrie, um einerseits Daten effizient zu generieren, zu melden und zu erfassen und andererseits die Vielzahl von Ebenen und Standards zu reduzieren, um dadurch eine langfristige wissenschaftsbasierte Umsetzung zu ermöglichen.
Den Schluss zur Kreislaufwirtschaft finden. Wenn Klimarisiken in Kennzahlen ausgedrückt werden können, lassen sie sich für automatisierte Analysen verwenden. Unser Erwartungshaltung sind selbstheilende Lieferketten und Produktionsnetzwerke mit digitalen Zwillingen, sowie Plattformen, mit denen freie Kapazitäten im Unternehmen aufgedeckt werden. Diese könnten im Krisenfall auch Mitbewerbern zur Verfügung gestellt werden, was wiederum gemeinsamen Debitoren nutzt und so die Resilienz des Gesamtsystems stärkt.

Kurz: Alles was wir tun, folgt einem konkreten Plan. Um stetiges und organisches Wachstum zu ermöglichen, unsere Wettbewerbsposition zu stärken, auch in Krisen beständig zu bleiben und sichere Arbeitsplätze zu schaffen – ohne dabei Umwelt und Gesellschaft aus den Augen zu verlieren. Das Ziel: Als WESTA Gruppe einschliesslich unser vollkonsolidierten Tochtergesellschaften keinen CO2-Fussabdruck mehr zu hinterlassen und weltweit Klimaneutralität zu erreichen.

Die in unserem ESG-Bericht enthaltenen Daten sind nach den ESG-Themen ausgewählt, die für die Werte, das Wachstum und die Vision unser Firmengruppe am wichtigsten sind. Diese wurden in einem Prozess ausgewählt, an dem alle Interessengruppen der Organisation beteiligt waren.