Rechtssachen: Schon Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit, wusste, dass man vor Gericht mit allen Eventualitäten rechnen muss. Jegliche Rechtssachen können vor Gericht für die Angeklagten im guten oder auch im negativen Sinn ausgehen. Egal auf welcher Bank man sitzt, man weiss wirklich nie, wie es endet. Wir verfahren deshalb nach dem GTSC Made in Germany geniesst weltweit wieder höchste Anerkennung. Neben den herausragenden Leistungsmerkmalen unser Produkte und Services sind der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Partnern und die sprichwörtliche Verlässlichkeit wichtige Gründe für eine Partnerschaft mit unser Firmengruppe. Diese nachhaltige Berechenbarkeit schliesst kaufmännische Rahmenbedingungen unsererseits selbstverständlich mit ein – lesen Sie selbst!
Alle Preisangaben verstehen sich netto zzgl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer. Sofern nicht anders vereinbart, gilt UN-Kaufrecht, Frankatur ex works mit Verpackungskosten-Matrix. Verkauf nur an Gewerbekunden nach Sanktionslisten- und Bonitätsprüfung. Neukunden nur Vorkasse oder Avis Proforma Rechnung.
§ 1 Allgemeines
Der Vertragsinhalt und die Reihenfolge der Geltung bei Widersprüchen ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung:
Für alle Lieferungen und Leistungen an den Käufer gelten ausschliesslich die folgenden Bedingungen, soweit nicht ausdrücklich andere Vereinbarungen getroffen wurden. Diese Bedingungen gelten nicht gegenüber Verbrauchern.
Der Lieferant verpflichtet sich, zusätzlich die Qualitätsvereinbarung des Käufers zu unterzeichnen und sich an die dort festgelegten Standards, insbesondere bezüglich der Qualität der zu liefernden Ware zu halten.
Die Einkaufsbedingungen und die Qualitätsvereinbarung sind Bestandteil des jeweiligen Vertragsverhältnisses; auch bezogen auf alle zukünftigen Verträge zwischen dem Käufer und dem Lieferanten, im Rahmen derer der Käufer Lieferungen vom Lieferanten bezieht, auch wenn diese Bedingungen im Einzelfall nicht noch einmal ausdrücklich in Bezug genommen werden.
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Lieferanten, die den Geschäftsbedingungen des Käufers widersprechen gelten nur insoweit, als der Käufer diesen ausdrücklich zugestimmt hat.
Zwischen den Parteien gelten die Regelungen der aktuellen Incoterms als vereinbart.
§ 2 Formerfordernisse
Nur schriftlich oder in Textform erteilte Bestellungen sind für den Käufer verbindlich. Mündlich oder telefonisch erteilte Bestellungen werden erst mit Eingang des entsprechenden Bestätigungsschreibens (auch per Telefax, EDI oder Email) wirksam.
§ 3 Preise
Die vereinbarten Preise sind Festpreise. Sie schliessen sämtliche Aufwendungen im Zusammenhang mit den vom Lieferanten zu erbringende Lieferungen und Leistungen ein.
Für eintretenden Mehr- oder Minderbedarf sowie für die Lieferung von Kleinmengen gelten dieselben Preise, Rabatte und Bedingungen.
Die Preise gelten frei Verwendungsstelle, einschliesslich Verpackung, aber ohne Umsatzsteuer, die in jeweils gesetzlich vorgeschriebener Höhe zusätzlich vergütet wird.
§ 4 Liefertermine
Vereinbarte Termine und Fristen für die Lieferungen und Leistungen des Lieferanten sind verbindlich, da sie auf die innerbetrieblichen Belange des Käufers abgestimmt sind.
Liefert oder leistet der Lieferant nicht fristgerecht und auch nicht innerhalb einer vom Käufer gesetzten Nachfrist, ist der Käufer berechtigt, auch ohne Androhung die Annahme abzulehnen, vom Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen. Zum Rücktritt ist der Käufer auch dann berechtigt, wenn der Lieferant die Verzögerung nicht verschuldet hat. Die dem Käufer durch den Verzug des Lieferanten, insbesondere durch eine deshalb notwendige anderweitige Eindeckung entstehenden Mehrkosten gehen zu Lasten des Lieferanten.
Im Falle des Lieferverzuges ist der Käufer unabhängig von den Rechten aus Absatz (2) berechtigt, pro vollendetem Werktag eine Vertragsstrafe in Höhe von 0,1% des Lieferwertes derjenigen Ware, mit der der Lieferant in Verzug geraten ist, zu verlangen; nicht jedoch mehr als 10% des vorstehend beschriebenen Lieferwertes.
Für den Lieferanten erkennbare Lieferverzögerungen sind dem Käufer unverzüglich mitzuteilen. Dessen Rechte aus den Absätzen (2) und (3) bleiben unberührt.
§ 5 Lieferscheine
Lieferscheine sind der Ware auf jeden Fall beizufügen. Jede Sendung bzw. Position ist mit der Bestell-, Artikelnummer und mit der Barcode-Verschlüsselung 128 des Käufers zu kennzeichnen. Schäden, die dem Käufer aus der unrichtigen Bezeichnung gelieferter Waren entstehen, sind dem Käufer vom Lieferanten zu ersetzen.
Erfolgen Zahlungen infolge unrichtiger Warenbezeichnungen verspätet, liegt seitens des Käufers kein Verzug vor, ferner wird das Recht zum Abzug von Skonto nicht beeinträchtigt.
§ 6 Versand, Gefahrenübergang
Sofern der Käufer für den Versand Anweisungen gibt, sind ausschliesslich diese verbindlich. Der Käufer ist auch berechtigt, die Ware unter Berechnung der Tariffracht abzuholen. Mehrfrachten, Standgelder usw. gehen zulasten des Lieferanten.
Ausser in Fällen der Selbstabholung erfolgt der Transport auf Gefahr des Lieferanten. Die Gefahr geht erst mit Eingang der Lieferung bei der vom Käufer genannten Lieferanschrift auf den Käufer über.
§ 7 Qualitäts-, Umwelt- und Werksnorm Anforderungen
Der Lieferant übernimmt die Gewährleistung dafür, dass die gelieferte Ware den zum Lieferzeitpunkt gültigen Normen und allen einschlägigen technischen Vorschriften sowie insbesondere den Vorgaben der Werks- und Qualitätsanforderung entspricht.
§ 8 Gewährleistung
Die Gewährleistung beträgt 36 Monate ab Warenübernahme durch den Käufer, soweit in der Qualitätsvereinbarung keine gesonderten Vereinbarungen getroffen werden. Der Lauf der Verjährungsfrist wird gehemmt für den Zeitraum, der mit Absendung der Mängelanzeige des Käufers beginnt und mit der Erfüllung des Mängelanspruchs des Käufers endet. Sieht das Gesetz im Einzelfall eine längere als die vorstehend genannte Frist von 36 Monaten vor, so gilt die längere gesetzliche Frist.
Werden gegen den Käufer wegen Mangelhaftigkeit der gelieferten Ware Ansprüche geltend gemacht und ist der Lieferant dem Käufer aus demselben Grund gewährleistungspflichtig, so ist der Lieferant verpflichtet, den Käufer von allen Ansprüchen Dritter freizustellen. Die Rechte des Käufers aus den nachfolgenden Bestimmungen bleiben hiervon unberührt.
§ 9 Mängel
Von vom Käufer vorgenommenen Mängelrügen gelten als rechtzeitig erfolgt, wenn sie innerhalb von zwei Wochen nach Wareneingang, bei nicht offensichtlichen Mängeln innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis des Mangels dem Lieferanten zugehen.
Für Masse, Gewichte und Stückzahlen einer Lieferung sind die bei der Wareneingangskontrolle des Käufers ermittelten Werte verbindlich.
Bei mangelhaften Lieferungen oder Leistungen ist der Käufer – unbeschadet weiterer gesetzlicher Ansprüche – berechtigt, nach seiner Wahl vom Lieferanten Ersatzlieferung oder kostenlose Nachbesserung zu verlangen.
Bei Vorliegen eines Sachmangels oder fruchtlosem Ablauf einer nach dem vorstehenden Absatz gesetzten Frist ist der Käufer ferner nach seiner Wahl berechtigt, einen Deckungskauf zulasten des Lieferanten durchzuführen oder die Mängel auf Kosten des Lieferanten beseitigen zu lassen oder selbst zu beseitigen.
Sendet der Käufer dem Lieferanten mangelhafte Ware zurück, so ist er berechtigt, dem Lieferanten den Rechnungsbetrag zurückzubelasten zzgl. einer Aufwandspauschale von 5 % des Preises der mangelhaften Ware. Den Nachweis höherer Aufwendungen behält sich der Käufer vor. Der Nachweis geringerer oder keiner Aufwendungen bleibt dem Lieferanten ebenfalls vorbehalten.
Erbringt der Lieferant im Wesentlichen gleiche oder gleichartige Lieferungen oder Leistungen nach schriftlicher Abmahnung erneut mangelhaft oder verspätet, so ist der Käufer zum sofortigen Rücktritt berechtigt. Dieses Rücktrittsrecht umfasst in diesem Fall auch solche Lieferungen und Leistungen, die der Lieferant aus diesem oder einem anderen Vertragsverhältnis zukünftig noch an den Käufer zu erbringen verpflichtet ist.
(c) Westa-Gruppe.
1. Anwendungsbereich und Zweck der WN
Diese Norm gilt für alle Zulieferungen (Erzeugnisse, Bauteile, Werkstoffe, Stoffzubereitungen) zur Verarbeitung in Erzeugnissen der Westa-Gruppe, für genannte Fertigungshilfsstoffe und Verpackungsmaterialien. Für Inhaltsstoffe in Erzeugnissen, Bauteilen, Werkstoffen und Stoffzubereitungen gelten zusätzlich Detaillierungen dieser Norm.
Diese Norm soll bei der Produktion, dem Gebrauch, dem Recycling und der Entsorgung der Zwischen- und Endprodukte einen umwelt- und arbeitsschutzgerechten Umgang mit den Erzeugnissen, Bauteilen, Werkstoffen, Stoffzubereitungen, Fertigungshilfsstoffen und Verpackungsmaterialien gewährleisten.
Weiterhin ist sie erforderlich, um die Einhaltung entsprechender Forderungen von Westa-Kunden sicherstellen zu können. Diese Norm ergänzt die Verantwortung jedes Lieferanten, geltende Gesetze und Vorschriften einzuhalten.
2. Verbot und Deklaration von Inhaltsstoffen
2.1 Allgemeines
Die Lieferanten müssen die Stoffbeschränkungen unter Beachtung folgender Regelwerke berücksichtigen. Es gilt die jeweils aktuellste Fassung, einschliesslich ihrer Änderungen und Ergänzungen. Veränderungen in der Zusammensetzung sind uns unverzüglich anzuzeigen.
Unabhängig von den Forderungen dieser Norm müssen nationale und internationale Vorgaben zur Übermittlung von Informationen zum Arbeits- und Umweltschutz eingehalten werden (z.B. EG-Sicherheitsdatenblatt gemäss EU-Richtlinie 91/155/EWG).
– Liste für deklarationspflichtige Stoffe im Automobilbau (VDA 232-101)
– EU-Richtlinie über Altfahrzeuge (2000/53/EG)
– EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2002/95/EG)
– EU-Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (2002/96/EG).
Für die einzelnen Stoffe sind jeweils Mengen- bzw. Gehaltsgrenzen spezifiziert, unterhalb derer eine Deklaration entfällt. Diese betragen, soweit nicht anders vermerkt 0,1 g/100g (Gew.%). Ist für einen Inhaltsstoff der Grenzwert grösser 0,1%, muss der Inhaltsstoff ab einem Anteil von 0,1% bis zum genannten Grenzwert deklariert werden. Wenn Grenzwerte für Summen von Inhaltsstoffen festgelegt sind, sind die Einzelstoffe zu nennen.
2.2 Verbotene Inhaltsstoffe
Alle durch unsere WN als verboten (prohibited) eingestuften Inhaltsstoffe (P), dürfen in den an uns zu liefernden Erzeugnissen, Bauteilen, Werkstoffen, Stoffzubereitungen und Fertigungshilfsstoffen nicht enthalten sein oder bei deren Verwendung freigesetzt werden. Verunreinigungen mit diesen Stoffen sind qualitativ anzugeben, Risikoabschätzungen sind im Dialog durchzuführen.
Insbesondere betrifft dies die Stoffe:
Blei, Cadmium, Quecksilber, Chrom VI, polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE).
2.3 Deklarationspflichtige Inhaltsstoffe
Alle durch unsere WN als deklarationspflichtig eingestuften Inhaltsstoffe (D), sind mit ihrem Massenanteil oberhalb der angegebenen Grenzen und der CAS-Nr. zu deklarieren, wenn sie in den an uns zu liefernden Erzeugnissen, Bauteilen, Werkstoffen, Stoffzubereitungen und Fertigungshilfsstoffen enthalten sind oder bei der Verwendung freigesetzt werden können.
Diese Angaben bilden die Basis für den Dialog zwischen dem Lieferanten und uns als Kunden, um einen sicheren und umweltverträglichen Einsatz unserer Produkte zu gewährleisten. Diese Vorgehensweise kann auch die Prüfung alternativer Stoffe unter Einbeziehung technischer, ökonomischer und ökologischer Aspekte notwendig machen.
Ozonschädigende Stoffe sind nach der Definition der jeweiligen Landesgesetzgebung des Importlandes deklarationspflichtig (z.B. EU-Verordnung über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen (EG 2037/2000) oder US Clean Air Act, Title VI: Stratospheric Ozone Protection).
3. Verpackungsmaterialien
Die Westa-Gruppe verfolgt gemeinsam mit seinen Lieferanten die abfallwirtschaftlichen Ziele der Umweltgesetzgebung nach ökologischen Prioritäten. Für Ladungsträger, Verpackungen und deren Komponenten ist die EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (94/62/EG) zu anzuwenden.
Verpackungen sind teilespezifisch unter Berücksichtigung von Umweltverträglichkeit, Qualitätssicherung, Wirtschaftlichkeit und Logistik zu planen.
VERMEIDUNG: Beschränkung auf das Notwendige zur Ressourcenschonung und Reduzierung des Transportaufkommens.
VERMINDERUNG: Einsatz und kontinuierliche Verbesserung mehrfach verwendbarer Verpackungen aus recyclingfähigen Materialien.
VERWERTUNG: Für alle Einweg-Ladungsträger und -Verpackungen sind umweltverträgliche, recyclingfähige Materialien zu verwenden. Dies gilt insbesondere für lackierte, beschichtete, getränkte oder imprägnierte Verpackungswerkstoffe. Es müssen Materialien sein, die üblicherweise zum Recycling akzeptiert werden. Materialkombinationen oder Verbindungen sind zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren und müssen nach Gebrauch einfach trennbar sein.
VCI-Verpackungen (Volatile Corrosion Inhibitor) sind uns extra anzuzeigen, als solche zu kennzeichnen und müssen nachweislich gemeinsam mit dem Trägermaterial auf dem normalen Weg recyclebar sein.
Für Packmittel aus Vollholz von Erzeugnissen ausserhalb der EU sind die gültigen Anforderungen zu berücksichtigen. Hauptsächlich ist dies der IPPC-Standard: ISPM No.15 (Guidelines for regulating wood packaging material in international trade).
Sollten spezifische Verpackungsanforderungen von dieser Vorschrift abweichen, so ist eine Abstimmung mit der Beschaffung der Westa-Gruppe erforderlich.
4. Lieferantenvereinbarungen
Lieferanten von Erzeugnissen, Bauteilen, Werkstoffen, Stoffzubereitungen, Fertigungshilfsstoffen und Verpackungsmaterialien sind verpflichtet, die Einhaltung unserer Werksnorm schriftlich zu bestätigen (z.B. mit der Auftragsbestätigung).
Verbotene oder deklarationspflichtige Stoffe sind uns unaufgefordert zu melden. Die Rückmeldeverpflichtung entfällt für verbotene oder deklarationspflichtige Stoffe, die in der Bestellvorschrift genannt werden. Verbote können durch Ausnahmegenehmigungen eingeschränkt oder aufgehoben werden. Die Ausnahmen sind befristet, bis andere technische Lösungen gefunden sind. Ausnahmen müssen beim Abschluss von Lieferverträgen schriftlich vereinbart werden. In den Lieferpapieren ist auf die ausgenommenen Stoffe hinzuweisen.
5. Mitgeltende Unterlagen
Allen (auch zukünftigen) Bestellungen und sonstigen Vereinbarungen liegen ausschliesslich diese Werksnormen mitgeltend unserer Einkaufs-AGBs zu Grunde. Sie gelten auch ohne ausdrückliche Bestätigung mit Annahme der Bestellung oder ihrer – auch teilweisen – Ausführung als anerkannt. Sie gelten auch dann, wenn der Besteller in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen Werksnormen abweichender Bedingungen des Lieferanten Lieferungen vorbehaltlos annimmt. Abweichende Auftragsbestätigungen, Vereinbarungen oder Geschäftsbedingungen des Lieferanten bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Bestellers.
Ergeben sich durch Nichtbeachtung unserer Angaben Fehlleitungen, hat der Lieferant für die dadurch entstehende Kosten aufzukommen.
An einer Bestellung mit Werksnorm zu Grunde liegenden Abbildungen, Zeichnungen, Berechnungen und sonstigen Unterlagen behält der Besteller sich sämtliche Eigentums- und Urheberrechte vor. Solche Unterlagen dürfen Dritten ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Bestellers nicht zugänglich gemacht werden. Sie sind ausschließlich für die Fertigung aufgrund der Bestellung zu verwenden; nach Abwicklung der Bestellung sind sie dem Besteller unaufgefordert zurückzugeben. Dritten gegenüber sind sie geheim zu halten.
1. Allgemeines
Unsere Lieferungen und Leistungen erfolgen ausschliesslich auf Grund der nachstehenden Bedingungen. Für Bauleistungen gilt Abschnitt 12 dieser Bedingungen. Unsere nachstehenden Bedingungen gelten auch für künftige Lieferungen und Leistungen, selbst wenn diese Bedingungen im Einzelfall nicht besonders in Bezug genommen worden sind.
Den Einkaufsbedingungen oder sonstigen Geschäftsbedingungen unseres Vertragspartners – nachstehend Besteller – wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Sie verpflichten uns auch dann nicht, wenn wir bei Vertragsschluss nicht ausdrücklich widersprechen.
2. Angebote
a) Unsere Angebote sind freibleibend. Zwischenverkauf bleibt vorbehalten. Verkaufspreise gelten nur dann als Festpreis, wenn dies im Einzelfall ausdrücklich vereinbart ist.
b) Angaben unserer Vertreter sowie mündliche Angaben bedürfen unserer schriftlichen Bestätigung.
c) Proben und Muster gelten als annähernde Anschauungsstücke für Qualität, Abmessung und Farbe. Sämtliche dem Besteller zugänglich gemachten Unterlagen wie Abbildungen, Zeichnungen, Gewichts- und Massangaben sind nur annähernd massgebend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet worden sind. Wir behalten uns an Kostenvoranschlägen, Zeichnungen und anderen Unterlagen Eigentums- und Urheberrechte vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden.
3. Preise
a) Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.
b) Wenn nichts Gegenteiliges vereinbart ist, verstehen sich die Preise ab Werk ausschliesslich Verpackung und Fracht. Zollkosten werden ebenfalls gesondert in Rechnung gestellt. Skontierfähig ist nur der Netto-Warenwert nicht jedoch anteilige Fracht-, Verpackungs- und Zollkosten, sowie Dienstleistungen.
c) Bei Vereinbarung einer Lieferfrist von mehr als vier Monaten sind wir berechtigt, zwischenzeitlich durch Preiserhöhung eingetretene Kostensteigerungen für Material, Herstellung, Montage, Personal, Lieferung oder ähnliches in entsprechendem Umfang an den Besteller weiterzugeben.
Die vorstehenden Abschnitte 3) b) und c) gelten nur für Kaufverträge und Werkverträge, die keine Bauleistungen zum Gegenstand haben.
4. Lieferzeit/Lieferung
Die nachstehenden Bestimmungen a) bis i) gelten nur für
– Kaufverträge und
– Werkverträge, die keine Bauleistungen zum
Gegenstand haben.
a) Die angegebenen Lieferzeiten sind annähernd. Lieferfristen beginnen nach Eingang aller für die Ausführung des Auftrages erforderlichen Unterlagen, der vereinbarten Anzahlung und rechtzeitigen Materialbeistellungen.
b) Richtige und rechtzeitige Selbstbelieferung bleibt vorbehalten. Bei nicht fristgerechter Lieferung durch unsere Lieferanten sind wir auch von der Einhaltung der Lieferfrist entbunden, vorausgesetzt, wir haben ordnungsgemäss bestellt.
c) Bei Lieferverzögerungen durch höhere Gewalt, Aufruhr, Streik, Aussperrung, Rohstofferschöpfung oder von uns nicht zu vertretenden Betriebsstörungen, auch bei unseren Zulieferanten, verlängert sich die Lieferzeit mindestens um den Zeitraum bis zur Behebung der Störung, soweit die Störung auf die Fertigung oder Ablieferung des Liefergegenstandes von Einfluss ist. Beginn und Ende derartiger Hindernisse teilen wir dem Besteller baldmöglichst mit.
Wir haben auch das Recht, bei dauerhaften Betriebsstörungen durch höhere Gewalt, Aufruhr, Streik, Aussperrung, Rohstofferschöpfung oder von uns nicht zu vertretenden Betriebsstörungen oder für den Fall, daß wir ohne unser Verschulden von unseren Vorlieferanten nicht beliefert werden, unter Ausschluss jedweder Ersatzansprüche, ganz oder teilweise vom Vertrage zurücktreten.
d) Alle Lieferungen erfolgen grundsätzlich ab unserem Werk. Die Transportgefahr trägt in jedem Fall der Besteller, auch wenn wir ausnahmsweise frei Haus liefern. Bei Lieferung mit werkseigenem Lkw geht die Gefahr nach Ankunft auf der Baustelle/Versandadresse unabgeladen auf den Besteller über. Wird der Versand auf Wunsch des Bestellers verzögert, geht die Gefahr mit Meldung der Versandbereitschaft auf ihn über. Bei späterer Änderung der Versandanschrift trägt der Besteller die durch die Änderung entstehenden Kosten.
e) In jedem Fall hat der Besteller dafür zu sorgen, dass er über eine mit schwerem Lastzug befahrbare Anfuhrstraße verfügt. Das Abladen hat unverzüglich und sachgemäss durch den Besteller zu erfolgen. Durch den Besteller verursachte Wartezeiten werden ihm zusätzlich berechnet, es sei denn, er hat die Verzögerung nicht zu vertreten.
f) Wir sind berechtigt, aber nicht verpflichtet, Lieferungen im Namen und für Rechnung des Bestellers zu versichern.
g) Angemessene Teillieferungen sind zulässig. Teillieferungen werden mit dem Wert der Teillieferung in Rechnung gestellt und sind vom Besteller nach Massgabe der nachfolgenden Ziffer 8) zu zahlen.
h) Bei Sukzessivlieferungsverträgen wird jede Teillieferung einzeln berechnet. Gerät der Besteller hinsichtlich einer Teillieferung in Verzug mit der Bezahlung, so sind wir unbeschadet unserer sonstigen Rechte von weiteren Lieferungen so lange befreit, bis der Besteller seinen Verpflichtungen nachkommt.
i) Wir liefern nach Möglichkeit unverpackt. Soweit Verpackung erforderlich sein sollte, berechnen wir diese zum Selbstkostenpreis. Der Tausch von Ladehilfsmitteln wie Europaletten und Gitterboxen bedarf einer gesonderten Vereinbarung.
5. Mängelansprüche / Schadensersatz und Rücktritt aufgrund sonstiger Pflichtverletzungen
Die nachstehenden Bestimmungen a) bis d) gelten nur für
– Kaufverträge und
– Werkverträge, die keine Bauleistungen zum
Gegenstand haben.
a) Bei berechtigten Beanstandungen erfolgt die Nacherfüllung nach unserer Wahl durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Darüber hinaus stehen dem Besteller die weiteren gesetzlichen Ansprüche insbesondere auf Rücktritt vom Vertrage und Minderung zu, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Ein Anspruch auf Schadensersatz steht dem Besteller nur zu, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind und ein Schadens- ersatzanspruch nicht nach Massgabe der nachstehenden Bestimmungen in Ziffer 5. c) dieser Bedingungen ausgeschlossen ist. Rohstoff- und Fertigungstechnisch bedingte Farb- und Massabweichungen behalten wir uns vor. Unsere Handelsvertreter sind nicht ermächtigt, Anzeigen von Mängeln oder sonstige Erklärungen des Bestellers für uns entgegenzunehmen.
b) Wenn der Besteller die Ware als Folge ihrer Mangelhaftigkeit zurücknehmen musste, weil ein Verbraucher als Endkunde Mängelansprüche geltend gemacht hat oder unser Vertragspartner eine Minderung gewähren musste, weil ein Verbraucher als Endkunde den Kaufpreis gemindert hat, gelten die vorstehenden Einschränkungen der Mängelansprüche unseres Vertragspartners nicht. Das gleiche gilt für den Fall, daß wir eine Beschaffenheitsgarantie übernommen haben.
c) Schadensersatzansprüche des Vertragspartners gegen uns, unsere gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen sowie Verrichtungsgehilfen, gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere aus Verzug, den §§ 280 ff BGB, sind ausgeschlossen, es sei denn, der Schadensersatzanspruch unseres Vertragspartners beruht
aa) auf der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wenn sie durch eine vorsätzliche oder fahrlässige Pflichtverletzung durch uns, eines unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht ist oder
bb) auf vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht) durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder einen unserer Erfüllungsgehilfen oder
cc) auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen oder
dd) auf dem Produkthaftungsgesetz.
Im Falle einer auf einfacher Fahrlässigkeit beruhenden Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht) ist ein Schadensersatzanspruch gegen uns auf den typischerweise entstehenden und vorhersehbaren Schaden der Höhe nach begrenzt.
Es bleibt bei der gesetzlichen Beweislastverteilung.
Die vorstehenden Einschränkungen gelten nicht, soweit wir ein Beschaffungsrisiko oder eine Garantie übernommen haben.
d) Wenn nichts besonderes vereinbart ist, kann unser Vertragspartner unter den Voraussetzungen des Abschnittes a) und b) dieser Bedingungen vom Vertrage zurücktreten.
Im Falle einer Pflichtverletzung, die nicht in einem Mangel der Kaufsache besteht, kann unser Vertragspartner darüber hinaus nur vom Vertrage zurücktreten, wenn wir oder unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen die Pflichtverletzung zu vertreten haben und die gesetzlichen Rücktrittsvoraussetzungen erfüllt sind.
Es bleibt bei der gesetzlichen Beweislastverteilung.
6. Verjährung von Mängelansprüchen
Die nachstehenden Bestimmungen a) bis c) gelten nur für
– Kaufverträge und
– Werkverträge, die keine Bauleistungen zum
Gegenstand haben.
Ansprüche unseres Vertragspartners aufgrund von Mängeln verjähren in einem Jahr, es sei denn,
a) bei der von uns gelieferten Ware handelt es sich um eine Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und die dessen Mangelhaftigkeit verursacht hat oder
b) es handelt sich um Aufwendungsersatzansprüche gemäss § 478 Abs. 2 BGB oder
c) der Mangel beruht auf einer vorsätzlichen Pflichtverletzung durch uns oder unsere gesetzlichen Vertreter oder unsere Erfüllungsgehilfen.
In den Fällen a) bis c) gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
Es bleibt bei den gesetzlichen Bestimmungen über die Hemmung, Ablaufhemmung und über den Neubeginn der Verjährung.
7. Eigentumsvorbehalt
a) Wir behalten uns das Eigentum an sämtlichen von uns gelieferten Waren (Vorbehaltsware) bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung und solange vor, bis unsere sämtlichen Forderungen aus der Geschäftsverbindung bezahlt sind.
b) Der Besteller ist berechtigt, die Ware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiterzuverarbeiten und weiterzuveräußern, solange er sich mit der Erfüllung seiner Verpflichtungen uns gegenüber nicht im Verzug befindet oder seine Zahlungen einstellt. Im Einzelnen gilt folgendes:
aa) Die Verarbeitung oder Umbildung der Vorbehaltsware erfolgt für uns als Hersteller im Sinne des § 950 BGB, ohne uns zu verpflichten. Durch Verarbeitung oder Umbildung der Vorbehaltsware erwirbt der Besteller nicht das Eigentum gemäss § 950 BGB an der neuen Sache.
Wird die Vorbehaltsware mit anderen Gegenständen verarbeitet, vermischt, vermengt oder verbunden, erwerben wir Miteigentum an der neuen Sache zu einem Anteil, der dem Verhältnis des Rechnungswertes unserer Vorbehaltsware zum Gesamtwert entspricht.
Auf die nach den vorstehenden Bestimmungen entstehenden Miteigentumsanteile finden die für die Vorbehaltsware geltenden Bestimmungen entsprechend Anwendung.
bb) Der Besteller tritt hiermit die Forderungen aus dem Weiterverkauf oder den sonstigen Veräusserungsgeschäften wie z. B. Werkverträgen mit allen Nebenrechten an uns ab und zwar anteilig auch insoweit, als die Ware verarbeitet, vermischt oder vermengt ist und wir hieran in Höhe unseres Fakturenwertes Miteigentum erlangt haben oder die Ware fest eingebaut ist. Soweit die Vorbehaltsware verarbeitet, vermischt, vermengt oder fest eingebaut ist, steht uns aus dieser Zession ein im Verhältnis vom Fakturenwert unserer Vorbehaltsware zum Fakturenwert des Gegenstandes entsprechender erstrangiger Bruchteil der jeweiligen Forderung aus der Weiterveräußerung zu.
Wird die Vorbehaltsware vom Besteller zusammen mit anderen nicht von uns gelieferten Waren veräussert, tritt der Besteller hiermit einen erstrangigen Anteil der Forderung aus der Weiterveräußerung in Höhe des Fakturenwertes unserer Vorbehaltsware an uns ab.
Hat der Besteller diese Forderung im Rahmen des echten Factorings verkauft, so tritt er hiermit die an ihre Stelle tretende Forderung gegen den Factor an uns ab. Wird die Forderung aus der Weiterveräusserung durch den Besteller in ein Kontokorrentverhältnis mit seinem Abnehmer gestellt, tritt der Besteller seine Forderungen aus dem Kontokorrentverhältnis hiermit in Höhe des Fakturenwertes der Vorbehaltsware an uns ab.
cc) Wir nehmen die obigen Abtretungen hiermit an.
dd) Der Besteller ist zum Weiterverkauf nur dann berechtigt, wenn er sich ebenfalls das Eigentum bis zur vollständigen Bezahlung seiner Forderung aus dem Weiterverkauf vorbehält.
ee) Der Besteller ist bis zu unserem Widerruf zur Einziehung der an uns abgetretenen Forderungen berechtigt. Die Einziehungsermächtigung erlischt bei Widerruf, der bei Zahlungsverzug des Bestellers oder Zahlungseinstellung durch den Besteller erfolgt. In diesem Fall sind wir vom Besteller bevollmächtigt, die Abnehmer von der Abtretung zu unterrichten und die Forderung selbst einzuziehen.
Der Besteller ist verpflichtet, uns auf Verlangen eine genaue Aufstellung der dem Besteller zustehenden Forderungen mit Namen und Anschrift der Abnehmer, Höhe der einzelnen Forderungen, Rechnungsdatum usw. zu geben und uns alle für die Geltendmachung der abgetretenen Forderungen notwendigen Auskünfte und Unterlagen zu erteilen und die Überprüfung dieser Auskünfte zu gestatten.
ff) Beträge, die aus abgetretenen Forderungen beim Besteller eingehen, sind bis zur Überweisung an uns gesondert für uns aufzuheben.
gg) Verpfändungen oder Sicherungsübereignungen der Vorbehaltsware oder der abgetretenen Forderungen sind unzulässig. Von Pfändungen sind wir unter Angabe des Pfändungsgläubigers sofort zu unterrichten.
c) Übersteigt der Wert der uns zustehenden Sicherungen unsere Gesamtforderung gegen den Besteller um mehr als 10 %, so sind wir auf Verlangen des Bestellers insoweit zur Freigabe verpflichtet.
d) Bei Zahlungsverzug oder Zahlungseinstellung durch den Besteller sind wir berechtigt, die Vorbehaltsware zurückzunehmen. Nehmen wir aufgrund unseres Vorbehaltes Vorbehaltsware zurück, so liegt nur dann ein Rücktritt vom Vertrage vor, wenn wir dies ausdrücklich erklären. Wir können uns aus der zurückgenommenen Vorbehaltsware freihändig befriedigen.
e) Der Besteller verwahrt die Vorbehaltsware für uns unentgeltlich. Er hat sie gegen übliche Gefahren wie Feuer, Diebstahl und Wasser im üblichen Umfang zu versichern. Der Besteller tritt hiermit seine Entschädigungsansprüche, die ihm aus Schäden der genannten Art gegen Versicherungsgesellschaften oder sonstige Ersatzverpflichtete zustehen, an uns in Höhe unserer Forderungen ab. Wir nehmen die Abtretung an.
8. Zahlung
Die nachstehenden Bestimmungen a) bis d) gelten nur für
– Kaufverträge und
– Werkverträge, die keine Bauleistungen zum
Gegenstand haben.
a) Unsere Rechnungen sind sofort und ohne Abzug zu bezahlen. Dies gilt auch für Rechnungen über Teillieferungen gemäß Ziffer 4.7.
b) Bei Zahlungsverzug hat der Besteller Verzugszinsen in Höhe von 12 % mindestens jedoch 8 % über dem Basiszinssatz jährlich zu ersetzen. Soweit die Zinsen gemäß Satz 1 8 % über dem Basiszinssatz übersteigen, steht dem Besteller der Nachweis frei, dass ein Verzugsschaden nicht oder nicht in dieser Höhe entstanden ist. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens ist nicht ausgeschlossen.
c) Gerät der Besteller mit einer Zahlung in Verzug, so werden alle Forderungen sofort fällig.
d) Tritt in den Vermögensverhältnissen des Bestellers eine wesentliche Verschlechterung ein, die unseren Anspruch gefährdet, so sind wir berechtigt, Vorkasse oder angemessene Sicherheit zu verlangen. Das gilt auch dann, wenn uns solche vor Vertragsschluß vorhandenen Umstände erst nachträglich bekannt werden. Wird die Vorauszahlung oder die Sicherheitsleistung trotz Mahnung und angemessener Nachfristsetzung innerhalb der Nachfrist nicht geleistet, so sind wir berechtigt, vom Vertrage zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen.
9. Aufrechnung/Zurückbehaltungsrecht
Der nachstehende Absatz gilt nur für
– Kaufverträge und
– Werkverträge, die keine Bauleistungen zum
Gegenstand haben.
Eine Aufrechnung durch den Besteller mit Gegenansprüchen ist ausgeschlossen, es sei denn, die Gegenansprüche sind unbestritten oder rechtskräftig festgestellt. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechtes durch den Besteller ist ausgeschlossen, es sei denn, es beruht auf dem selben Vertragsverhältnis oder die Gegenansprüche sind unbestritten oder rechtskräftig festgestellt.
10. Erfüllungsort/Gerichtsstand
a) Erfüllungsort ist unser Sitz.
b) Gerichtsstand ist unser Sitz, falls der Besteller Kaufmann juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Wir sind auch berechtigt, den Besteller an seinem allgemeinen Gerichtsstand in Anspruch zu nehmen.
11. Anzuwendendes Recht
Auf das Vertragsverhältnis zwischen uns und dem Besteller findet deutsches Recht Anwendung.
12. Bauleistungen
Übernehmen wir Bauleistungen, gelten nur die vorstehenden Bestimmungen in
– Abschnitt 1 (Allgemeines)
– Abschnitt 2 (Angebote)
– Abschnitt 3 Nr. 1 (Preise)
– Abschnitt 7 (Eigentumsvorbehalt)
– Abschnitte 10 und 11 (Erfüllungsort/Gerichtsstand, Anzuwendendes Recht)
In diesem Fall gilt zusätzlich die VOB/B.
(c) Westa-Gruppe.
Datenschutz-Infos
Die Westa-Gruppe legt bei der Gestaltung seiner Produkte und Dienstleistungen grossen Wert darauf, dass der Datenschutz des Kunden und das Fernmeldegeheimnis gewahrt sind. Mit dieser Datenschutzerklärung möchten wir Sie informieren, welche personenbezogenen Daten wir über Sie erheben, verarbeiten und nutzen.
Persönliche Informationen
Der Schutz von Sicherheit und Vertraulichkeit Ihrer persönlichen Informationen ist für die Westa Gruppe von grosser Bedeutung, weil es unserer geschäftlichen Ethik entspricht, unser Geschäft gemäss den Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre, des Datenschutzes und der Datensicherheit zu führen. Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über Ihre persönlichen oder sachlichen Verhältnisse. Hierunter fallen alle Informationen zu Ihrer Identität wie beispielsweise Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Postanschrift. Informationen, die nicht mit Ihrer Identität in Verbindung gebracht werden können (wie zum Beispiel Anzahl der Nutzer des Online-Angebotes) zählen dagegen nicht als personenbezogenen Informationen. Sie können uns im Web besuchen, ohne uns mitzuteilen, wer Sie sind oder irgendwelche Information über sich selbst offen zu legen. Sofern innerhalb des Online-Angebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail oder Chat) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff Dritter ist nicht möglich.
Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
Wir verwenden Ihre personenbezogenen Informationen grundsätzlich nur zur Erfüllung der von Ihnen gewünschten Leistungen. Soweit im Rahmen der Leistungs-Erbringung von uns externe Dienstleister eingesetzt werden, erfolgt deren Zugriff auf die Daten auch ausschliesslich zum Zwecke der Leistungserbringung. Durch technische und organisatorische Maßnahmen stellen wir die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben sicher und verpflichten auch unsere externen Dienstleister hierauf. Wir geben darüber hinaus die Daten nicht ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung an Dritte weiter, insbesondere nicht zu Werbezwecken. Erhebungen von bzw. Übermittlungen persönlicher Daten an staatliche Einrichtungen und Behörden erfolgen nur im Rahmen zwingender nationaler Rechtsvorschriften. Eine Übermittlung Ihrer Daten an private Dritte findet ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung nicht statt. Unsere Mitarbeiter sind von uns zur Verschwiegenheit und zur Einhaltung der massgeblichen gesetzlichen Vorschriften des Datenschutzrechts verpflichtet.
Speicherung von Zugriffsdaten
Bei jedem Zugriff eines Nutzers auf unser Online-Angebot und bei jedem Abruf einer Datei werden Zugriffsdaten über diesen Vorgang in einer Protokolldatei auf unseren besonders geschützten Servern gespeichert. Diese sind durch technische und organisatorische Maßnahmen gegen Verlust, Zerstörung, Zugriff, Veränderung oder Verbreitung Ihrer Daten durch unbefugte Personen geschützt.
Jeder Datensatz besteht aus:
– der Seite, von der aus die Datei angefordert wurde
– dem Namen der Datei
– dem Datum und Uhrzeit der Anforderung
– der übertragenen Datenmenge
– dem Zugriffsstatus (Datei übertragen, Datei nicht gefunden etc.)
– einer Beschreibung des Typs des verwendeten Webbrowsers
– Client IP-Adresse
Die gespeicherten Daten werden ausschließlich zu statistischen Zwecken ausgewertet, eine Weitergabe an Dritte, zu kommerziellen noch zu nichtkommerziellen Zwecken, findet nicht statt.
Ihre Daten verwenden wir zu folgenden Zwecken:
Cookies
Für unser Online-Angebot kommen – wie auf vielen Websites – so genannte Cookies zum Einsatz. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die bestimmte Ein-stellungen und Daten zum Austausch mit dem Online-Angebot von uns über Ihren Browser speichern. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren. Cookies dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Die von uns verwendeten Cookies sind so genannte „Session-Cookies“, die nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht werden. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wieder zu erkennen. Die meisten Browser sind so eingestellt, dass sie Cookies automatisch akzeptieren. Sie können das Speichern von Cookies jedoch deaktivieren oder Ihren Browser so einstellen, dass er Sie benachrichtigt, sobald Cookies gesendet werden. Bitte beachten Sie, dass Sie unser Online-Angebot unter Umständen nur eingeschränkt oder gar nicht nutzen können, wenn Sie die Speicherung von Cookies ablehnen.
Statistische Auswertungen
Wir nutzen keine Auswertungs- und Webseiten Optimierungs-Werkzeuge. Damit erfolgt keine Erhebung von Profilen oder Aufbau von Datenbanken. Unser Online-Angebot enthält Links zu anderen Websites. Diese Verlinkungen sind in der Regel als solche gekennzeichnet. Wir haben keinen Einfluss darauf, dass deren Betreiber die Datenschutzbestimmungen einhalten. Wir empfehlen daher, dass Sie sich auch bei anderen Websites über die jeweiligen Datenschutzerklärungen informieren.
Presseverteiler
Falls Sie regelmässige Informationen per E-Mail wünschen, haben Sie die Möglichkeit sich im Presseverteiler einzutragen. Hierfür fragen wir Sie nach Ihrer E-Mail-Adresse, Ihrem Namen und der Anschrift Ihrer Firma, sowie der Telefonnummer. Selbstverständlich können Sie einen bei uns abonnierten Eintragung im Presseverteiler jederzeit und problemlos abbestellen. Ihre Daten werden dann aus unseren Systemen gemäss der gesetzlichen Vorgaben gelöscht.
Bestellung von Informationsmaterial
Sofern Sie Informationsmaterialien oder andere Waren über unsere Webseiten bestellen, verwenden wir die dabei angegebenen Adressdaten nur zum Zweck der Abwicklung der Bestellung.
Anmeldung zu Veranstaltungen und Wettbewerben
Für eine Anmeldung zu einer von uns organisierten Veranstaltung beispielsweise einer Messe ist das Erheben, Speichern und Verarbeiten Ihrer persönlichen Daten unumgänglich. Dies geschieht ausschliesslich zum Zweck der Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Die in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nur an Dritte weitergegeben, die direkt in den Veranstaltungsablauf involviert sind und wenn der organisatorische Ablauf dies erforderlich macht. (Veranstalter, Hotel). Bei einer Anmeldung zu einer von uns organisierten Veranstaltung bzw. eines Wettbewerbes erklärt der/die Anmeldende sein/ihr Einverständnis, dass die hier von ihm/ihr gemachten Angaben zu seiner/ihrer Person im Rahmen der Abwicklung der o.g. Veranstaltung erfasst, gespeichert, verarbeitet und den o.g. Erfordernissen entsprechend an Dritte, z.B. Hotels, weitergegeben werden dürfen. Der/die Anmeldende erklärt sich ausserdem damit einverstanden, dass im Zuge der Veranstaltung eventuell Foto- oder Filmaufnahmen zur medialen Verwendung vorgenommen werden und er/sie Informationsmaterial zu folge- und themenverwandten Veranstaltungen per Email oder Post erhält. Diese Einverständniserklärung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden an Westa–Holding Verwaltungs GmbH, Postfach 3255, 33262 Gütersloh oder datenschutz | ett | westa.eu.
Auskunft, Löschung, Sperrung
Sie haben jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adressen an uns wenden.
Schutz von Minderjährigen
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten ohne Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten keine personenbezogenen Daten an uns übermitteln. Wir fordern nicht gezielt personenbezogene Daten von Kindern oder Jugendlichen an, sammeln diese nicht bewusst und geben sie nicht an Dritte weiter. Eltern oder Aufsichtsberechtigte sind für den Schutz der Privatsphäre ihrer Kinder verantwortlich und werden dabei von der westa gruppe durch Informationen unterstützt. Eltern und Erziehungsberechtigte werden darum gebeten, mit ihren Kindern über die sichere und verantwortungsbewusste Verwendung ihrer personenbezogenen Daten im Internet zu sprechen. Ihre Fragen und Anregungen zum Thema Datenschutz sind uns sehr willkommen und wichtig. Sie können uns unter folgender Adresse erreichen: datenschutz | ett | westa.eu.
Informationen zum Überweisungsverkehr
Bei Überweisungen ins Ausland und bei gesondert beauftragten Eilüberweisungen werden die in der Überweisung enthaltenen Daten über den einzigen weltweit tätigen Zahlungsnachrichtendienst Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) mit Sitz in Belgien an das Kreditinstitut des Begünstigten weitergeleitet. Aus Gründen der Systemsicherheit speichert SWIFT die Transaktionsdaten vorübergehend in seinen Rechenzentren in den Niederlanden und USA. Anlass dieser Information ist ein Beschluss der Datenschutzaufsichtsbehörden vom November 2006, mit dem diese auf Zugriffe von US-Behörden auf Überweisungsdaten im Rechenzentrum von SWIFT in den USA zum Zwecke der Bekämpfung der internationalen Wirtschaftskriminalität reagieren.
So können Sie zur Sicherheit Ihrer Daten beitragen:
Fraud Prevention Pool (FPP)-Klausel für Neukunden und Projektverträge
Ich/wir willige(n) ein, dass die Westa-Gruppe den Wirtschafts-Auskunfteien Daten auf Grund nicht vertragsgemässer Abwicklung (z.B. Zahlungsverzug, beantragter Mahnbescheid bei unbestrittener Forderung, sowie Zwangsvollstreckungs-Massnahmen) von unseren Verträgen melden, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist. Die Wirtschafts-Auskunfteien speichern die Daten, um den ihnen angeschlossenen Unternehmen Informationen zur Beurteilung und Kreditwürdigkeit von Kunden im In- und Ausland geben zu können. An Unternehmen, die gewerbsmässige Forderungen einziehen und den Wirtschafts-Auskunfteien angeschlossen sind, können zum Zwecke der Schuldner-Ermittlung Adressen übermittelt werden. Die Wirtschafts-Auskunfteien stellen die Daten ihren Vertragspartnern nur zur Verfügung, wenn diese ein berechtigtes Interesse an der Datenübermittlung glaubhaft darlegen. Die übermittelten Daten werden ausschliesslich zu diesem Zweck verarbeitet und genutzt. Ich kann/wir können Auskunft bei den Wirtschafts-Auskunfteien über die mich/uns betreffenden gespeicherten Daten erhalten.
Die Adressen der Wirtschafts-Auskunfteien der Westa-Gruppe lauten:
InfoScore Consumer Data GmbH
Creditreform Gruppe
EURO Kartensysteme Frankfurt/M.
Auskunftsrecht
Auf Anforderung teilt Ihnen die Westa-Gruppe möglichst umgehend schriftlich entsprechend des geltenden Rechts mit, ob und welche persönlichen Daten über Sie bei uns gespeichert sind. Sollten trotz unserer Bemühungen um Datenrichtigkeit und Aktualität falsche Informationen gespeichert sein, werden wir diese auf Ihre Aufforderung hin berichtigen.
Konzernbeauftragter für den Datenschutz:
Rafael Fieber | Postfach 3255 | 33262 Gütersloh
Die Westa-Gruppe übernimmt keine Verantwortung für technische Ungenauigkeiten und typographische Fehler oder Lücken im Inhalt dieser Web-Site. Die Informationen auf dieser Web-Site können ohne vorherige Bekanntgabe und ohne jegliche Verpflichtung verändert oder neu gestaltet werden.
Geltungsbereich
Die Westa-Gruppe erbringt folgende Dienstleistungen ausschliesslich zu den nachstehenden Bedingungen, die der Nutzer mit der Nutzung anerkennt.
Wir machen darauf aufmerksam, dass Vorteile aus Produkten oder Dienstleistungen für den persönlichen Gebrauch bestimmt und nicht übertragbar sind. Des Weiteren sind Vorteile aus unseren Online-Angeboten nicht für Versteigerungszwecke freigegeben. Informationen, die Sie auf diesen Webseiten vorfinden, sind unverbindlich. Hinsichtlich der Ergebnisse, die durch die Nutzung der Informationen erzielt werden können, insbesondere in Bezug auf die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit und dafür, dass die Qualität der Informationen Ihren Wünschen und Anforderungen entspricht, übernimmt die Westa-Gruppe keine Gewährleistung. Bitte prüfen Sie die Informationen, bevor Sie diese in welcher Art auch immer verwenden. Verbindliche Aussagen können nur auf konkrete Anfragen hin abgegeben werden.
Die Westa-Gruppe gibt keinerlei Erklärungen über andere Websites ab, auf die Sie von dieser aus zugreifen können. Wenn Sie auf eine Website außerhalb dieser zugreifen, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass diese von der Westa-Gruppe unabhängig ist und dass wir keinerlei Kontrolle über den Inhalt dieser Website haben. Außerdem bedeutet die Tatsache, dass ein Link zu einer Website ausserhalb unser Website besteht, keinesfalls, dass wir irgendeine Verantwortung für den Inhalt oder die Verwendung solch einer Website übernimmt bzw. akzeptiert. Es liegt in Ihrer alleinigen Verantwortung, geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass sämtliche von Ihnen ausgewählten Bereiche von Viren und anderen destruktiven Elementen frei sind.
Gegenstand und Umfang des Dienstes
Die Westa-Gruppe verschickt für den Nutzer kostenlos persönliche e-cards, die der Nutzer bei www.westa.net selbst aussuchen, beschriften und adressieren kann. Die Nutzung der Karten erfolgt kostenlos über einen www-Browser, den der Nutzer selbst bereitstellt. Der Nutzer wird darauf hingewiesen, dass seitens der Westa-Gruppe eine Überprüfung des Inhalts der empfangenen und gesendeten sowie auf dem Server gespeicherten e-cards aufgrund der Art des Dienstes nicht erfolgen kann. Es kann insbesondere keine Überprüfung daraufhin erfolgen, ob sie rechts- und sittenwidrige Informationen enthalten.
Gewährleistung
Auf den Transport der Daten über das Internet hat die Westa-Gruppe keinen Einfluss. Wir übernehmen keine Gewähr dafür, dass verschickte Nachrichten den Empfänger richtig und in der üblichen Zeitspanne erreichen.
Die in dieser Site enthaltenen Informationen dienen nur als allgemeine Richtschnur für bestimmte Interessensgebiete. Anwendung und Wirkung gesetzlicher Bestimmungen können sich in Abhängigkeit von der jeweiligen Faktenlage deutlich voneinander unterscheiden. Ausgehend von der sich ändernden Natur von Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen sowie der inhärenten Gefahren der elektronischen Kommunikation, kann die Information auf dieser Site verzögert erscheinen, unvollständig sein oder Fehler aufweisen.
Zwar haben wir jeden Versuch unternommen, die Informationen auf dieser Website aus zuverlässigen Quellen zu gewinnen, aber dennoch übernimmt die Westa-Gruppe keine Haftung für Fehler oder Auslassungen oder für die Ergebnisse, die aus der Verwendung dieser Informationen gewonnen werden. Sämtliche Informationen auf dieser Site werden frei von Haftungsansprüchen für ihre Vollständigkeit, Genauigkeit, Rechtzeitigkeit und ohne Übernahme einer gesetzlichen oder vertraglichen Garantie unter anderem für Leistungsfähigkeit, Handelsgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck zur Verfügung gestellt. Entsprechendes gilt für die Ergebnisse, die ausgehend von diesen Informationen gewonnen werden. Keinesfalls haften die Westa-Gruppe, ihre Partner oder Partnergesellschaften oder deren Partner, Vertreter oder Mitarbeiter gegenüber Ihnen oder Dritten für Entscheidungen oder Handlungen, die im Vertrauen auf die Informationen aus dieser Site getroffen oder eingeleitet werden. Gleiches gilt für Folgeschäden und spezielle oder ähnliche Schäden, selbst wenn auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen wurde.
Pflichten des Nutzers
Der Nutzer stellt sicher, dass er bei der Nutzung des Dienstes nicht gegen eine geltende Rechtsvorschrift verstößt. Keinesfalls haften wir gegenüber anderen Parteien für direkte, indirekte, spezielle oder andere Folgeschäden im Zusammenhang mit dem Einsatz dieser Website oder anderer damit verknüpfter Websites. Dies beinhaltet uneingeschränkt auch entgangene Gewinne, Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs, Verlust von Programmen oder anderen Daten in Ihren Informationsverarbeitungssystemen oder anderswo, selbst wenn wir ausdrücklich auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen wurden.
Bei der Nutzung durch Sie sind Urheber-, Namens- und Schutzrechte (z.B. Markenrechte) der Westa-Gruppe sowie ggf. Dritter zu beachten. Geschützt sind zum Beispiel die gesamten Webseiten der Westaflex inclusive präsentierter Bilder, Musik und Marken wie „Westerflex“ und „Atmen Sie tief durch“. Dies gilt auch für die Schutzrechte unserer Konzerngesellschaften.
Gerichtsstand/anwendbares Recht
Es wird die Wahl deutschen Rechts vereinbart, Gerichtsstand ist Gütersloh.
Salvatorische Klausel
Die Unwirksamkeit einzelner Klauseln dieser Nutzungsbedingungen berührt die Wirksamkeit der übrigen Klauseln nicht.
Urheberrechte
Die Informationen auf diesen Internetseiten sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der deutlich gekennzeichneten Bestandteile darf der Inhalt dieser Seiten ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Westaflex in keiner Form – auch nicht auszugsweise – weitergegeben oder vervielfältigt werden.
Bei gestatteter Veröffentlichung muss den Materialien deutlich sichtbar der folgende Urheberrechtshinweis beigefügt werden: „© mit ausdrücklicher Erlaubnis der Westa Gruppe, Westa Holding GmbH & Co.KG , Postfach 3255, D-33262 Gütersloh, NRW. Alle Rechte vorbehalten.“
Markenrechte
Die Westaflex-Schutzmarken dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung durch die Markeininhaberin der Westa Holding verwendet werden. Westaflex und das Westaflex-Logo sind Schutzmarken der Westaflexwerk GmbH und eventueller nationaler Schutzmarken durch unsere Lizenznehmer und internationalen Kooperationspartner. Nachstehend finden Sie eine Auflistung der Mindjet-Schutzmarken:
Richtlinien zur Verwendung der Westaflex-Schutzmarken
Westaflexwerk misst Schutzmarken eine hohe Bedeutung zu. Sie dürfen Schutzmarken oder Produktnamen, die für CARBONIT, ERO oder WESTAFLEX eingetragen sind, benutzen, um auf die Produkte und Dienstleistungen von Westa Holding Bezug zu nehmen, sofern Sie die folgenden Richtlinien beachten.
Gestattete und korrekte Verwendung
Sie dürfen die Westaflex-Schutzmarken grundsätzlich verwenden, um auf die entsprechenden Produkte und Dienstleistungen von Westaflexwerk Bezug zu nehmen. So darf ein autorisierter Partner seinen Werbematerialien angeben, dass er eine bestimmte WestaSOFT-Software vertreibt. Ebenso darf ein Kunde in einer Pressemitteilung erklären, dass er Westa-Software einsetzt.
Um unseren rechtlichen Anforderungen zu entsprechen, müssen Sie die nachstehenden Bedingungen erfüllen:
a Unterlassen Sie jedwede Irreführung des Endverbrauchers hinsichtlich einer Unterstützung durch, Verbindung mit oder Förderung Ihres Unternehmens bzw. Ihrer Produkte oder Dienstleistungen durch Westaflex.
b Sie dürfen keine Schutzmarken, Logos oder typischen Warenkennzeichen von Westaflex zur Bezeichnung oder teilweisen Bezeichnung Ihres Unternehmens, Ihrer Produkte oder Ihrer Dienstleistungen verwenden. Dies Verbot schließt auch die Verwendung von Abwandlungen ein, bei denen die Gefahr einer Verwechslung besteht.
c Sie dürfen Westa Holding-Schutzmarken nicht so einsetzen, dass der Eindruck entsteht, Westaflexwerk sei mit Ihrem Unternehmen rechtlich verbunden.
d Sie sind verpflichtet, Ihren eigenen Firmennamen auf allen Seiten Ihres Internetauftritts sowie auf allen Materialien, auch Produkten, Verpackungen, in Anzeigen und sonstigen Werbematerialien stärker hervorzuheben als die WestaSOFT-Schutzmarken.
e Sie dürfen die Westaflex-Schutzmarken nicht durch Abwandlung der Schreibweise oder durch Abkürzung verändern.
f Die Verwendung eines Westaflex-Logos zur Anzeige der Kompatibilität mit Ihrer Software muss im Rahmen einer Lizenz erfolgen (siehe nachstehende Ausführungen zu Logos).
g Eine Westaflex-Schutzmarke darf nicht in obszöner, pornografischer, verleumderischer, Westaflexwerk herabsetzender oder beleidigender Weise verwendet werden.
Ordnungsgemäße Kennzeichnung der Westa Holding-Produkte
Bei jeder Erwähnung von Westa Holding-Produkten müssen Sie die entsprechenden Markensymbole verwenden, entsprechend der vorstehenden Auflistung der aktuellen Westaflex-Schutzmarken. Kennzeichnen Sie die Schutzmarke „Westaflex“ mit den Symbolen „®“ bzw. „TM“ jeweils dort, wo sie am stärksten hervorgehoben ist – auf Produkten, Verpackungen, in Handbüchern, Anzeigen, Werbematerialien und auf Internetseiten (so z. B. in der Überschrift einer Anzeige), ebenso wie bei der erstmaligen Erwähnung der Schutzmarke im Fließtext bzw. im Haupttext. Die Schutzmarke ist als Adjektiv zu gebrauchen, dem die entsprechende, in der vorstehenden Tabelle angegebene Bezeichnung folgen muss. Westaflex-Schutzmarken dürfen ausserdem nicht in der Mehrzahl oder der Possessivform verwendet werden.
Urheberrechtshinweise
Fügen Sie Ihrer Dokumentation oder Ihren Werbematerialien im Abschnitt „Urhebernachweis“ einen Hinweis auf die Eigentumsrechte von Westa Holding an der Schutzmarke oder den Schutzmarken ein. Entsprechen Sie dabei der folgenden Vorlage: „(Entsprechende Schutzmarken, wie z. B., „CARBONIT Monoblock, WesterQuadro und ER“) sind eingetragene Schutzmarken oder Schutzmarken der Westa Holding in Deutschland, sowie in vielen anderen Ländern.“
Logos
Sie dürfen Westaflex-Logos, -Symbole oder -Icons auf oder in Verbindung mit Produkten, Verpackungen, Handbüchern, Werbematerialien oder Ihrem Internetauftritt nur im Rahmen einer ausdrücklichen schriftlichen Markenlizenz von Westaflexwerk verwenden. Sie finden Westa-Logos auf der Downloadseite.
Die Verwendung des Westaflex-Firmenlogos ist nur in eingeschränktem Umfang erlaubt und nur, um auf die Westa Gruppe Bezug zu nehmen.
Werbezeilen (Taglines)
Sie dürfen die Beziehung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen zu den Produkten oder Dienstleistungen von Westaflexwerk dadurch aufzeigen, dass Sie in Verbindung mit Ihrem Produkt- oder Dienstleistungsnamen der Wahrheit entsprechende, beschreibende Werbezeilen wie z. B. „Kompatibel mit WestaSOFT-Software“ verwenden. Diese Werbezeilen können im Fließtext bzw. im Haupttext in derselben Schriftart erscheinen wie Ihr Produkt- und Dienstleistungsname.
Verlinkung mit der Webseite von Westa Gruppe
Westaflex, Carbonit und ERO erlauben die Verlinkung mit der Webseite von Westa Gruppe unter dem Vorbehalt, dass der Verlinker folgende Bedingungen einhält:
Eine mit der Webseite von Westa Gruppe verlinkte Seite:
1. darf mit Inhalten der Webseite von WestaflexC arbont, ERO verlinken, diese jedoch nicht kopieren;
2. darf keinen Rahmen oder Browser um Inhalte auf der Webseite von uns aufbauen;
3. darf keine irreführenden oder falschen Informationen über Leistungen oder Produkte von Westa Gruppe darstellen;
4. darf die Beziehung zwischen Westaflex, Carbonit, ERO und dem Verlinker nicht falsch darstellen;
5. darf nicht andeuten, dass Westa Gruppe die Leistungen oder Produkte des Verlinkers gutheisst oder unterstützt;
6. darf die Logos oder den Handelsauftritt von Westa Gruppe nicht ohne schriftliche Genehmigung von Westaflex, Carbonit und ERO verwenden ( siehe IP-Richtlinien );
7. darf keine Inhalte enthalten, die für Personen jeden Alters als obszön, verleumderisch, diffamierend, pornografisch oder unangebracht ausgelegt werden könnten;
8. dürfen kein Material enthalten, das gegen ein Gesetz verstoßen würde;
9. muss einwilligen, dass der Link jederzeit auf Verlangen von Westa Gruppe im Rahmen des von Westa Holding vorbehaltenen Rechtes, seine Genehmigung des Links aufzuheben, entfernt werden kann.
Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte den Westa Holding-Nutzungsbedingungen. Sie können auch eine E-Mail senden.
1. VERWENDEN SIE MÖLICHST EINEN BROWSER MIT 128 BIT SSL-VERSCHLUESSELUNG
Die aktuellen Versionen der gängigen Browser (Chrome, Safari, Firefox oder Opera) sind auf diesen Standard ausgelegt.
☆1. REFERABLY USE A BROWSER WITH 128 BIT SSL ENCRYPTION The current versions of the modern browsers (Chrome, Safari, Firefox or Opera) are designed to work with this standard.☆
2. SCHÜTZEN SIE IHREN PC MIT AKTUELLEN VIRENSCHUTZPROGRAMMEN UND EINER FIREWALL
Installieren Sie eine Virenschutzsoftware auf Ihrem Laptop/Tablet und aktualisieren Sie diese regelmäßig. Stellen Sie sicher, dass Ihr Rechner frei von Viren, Würmern und Trojanern/Backdoors ist.
Wir empfehlen Ihnen, Ihren Rechner mit einer Firewall und einer Anti-Spy-Software auszustatten und diese regelmässig zu aktualisieren.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir Ihnen lediglich einen Internetzugang zur Verfügung stellen, der über keinerlei Virenschutz und keine Firewall verfügt.
☆2. PROTECT YOUR PC WITH CURRENT VIRUS PROTECTION PROGRAMS AND A FIREWALL Install virus protection software on your PC and update this regularly. Make sure that your computer is devoid of viruses, worms and Trojans/backdoors. We recommend that you equip your computer with firewall and antispy software and that this be regularly updated. Please take note that we only provide Internet access which, however, has no virus protection and no firewall.☆
3. HALTEN SIE IHR BETRIEBSSYSTEM AUF DEM AKTUELLEN STAND
Installieren Sie die entsprechenden Updates und Patches für das Betriebssystem Ihres Computers zeitnah und regelmäßig.
☆3. KEEP YOUR SYSTEM SOFTWARE UP TO DATE Install the respective Updates and Patches for the system software of your PC promptly and regularly.☆
4. SCHÜTZEN SIE IHRE DATEN AUCH FÜR DEN FALL DES VERLUSTES IHRES RECHNERS
Ihren PC und die darauf gespeicherten wichtigen Dateien sollten Sie mit Passwörtern sichern. Diese sollten regelmäßig geändert werden. Speichern Sie die Passwörter nicht auf Ihrer Festplatte ab. Stellen Sie Ihren Rechner nur Personen Ihres Vertrauens zur Verfügung.
Wir empfehlen Ihnen, regelmäßig ein Backup Ihrer Daten anzulegen.
☆4. PROTECT YOUR DATA ALSO IN CASE OF LOSS OF YOUR COMPUTER You should secure your PC and the important data stored on it with passwords. These should be changed regularly. Do not store the passwords on your hard drive. Allow your computer to be used only by persons you trust. We recommend that you regularly create a backup of your data.☆
5. STARTEN SIE BEI VERBINDUNGSFEHLERN IHREN BROWSER ERNEUT
Bei auftretenden Verbindungsfehlern schließen Sie bitte den Browser und starten ihn erneut. Stellen Sie die korrekte Eingabe Ihrer entsprechenden Passwörter sicher. Schließen Sie bitte Ihren Browser nach Beenden der Internetsitzung.
☆5. RESTART YOUR BROWSER IN CASE OF CONNECTION ERRORS In cases of the occurrence of connection errors, quit the browser and restart it. Make sure that your respective passwords have been entered correctly. Please close your browser at the end of the Internet session.☆
6. SEIEN SIE VORSICHTIG BEI UNBEKANNTEN DATEIEN ODER EMAIL-ANHÄNGEN
Öffnen Sie keine Dateien unbekannter Herkunft oder Dateien, die Sie nicht angefordert haben.
☆6. BE CAREFUL WITH UNKNOWN FILES OR E-MAIL ATTACHMENTS Do not open any files which are of unknown origin or files which you have not requested.☆
7. BESUCHEN SIE KEINE WEBSEITEN MIT STRAFRECHTLICH RELEVANTEN INHALTEN
Dies gilt insbesondere für Seiten mit volksverhetzendem oder kinderpornographischem Inhalt, Seiten, die zu Straftaten anleiten oder Gewalt verherrlichen bzw. verharmlosen oder Seiten, die geeignet sind, Kinder oder Jugendliche sittlich schwer zu gefährden.
☆7. DO NOT VISIT ANY WEBSITES WITH CONTENT OFFENDING CRIMINAL LAW This applies, in particular, for sites with content of incitement to ethnic or racial hatred or child pornography, sites which induce criminal offences or glorify or trivialize violence or which are likely to expose children or young people to serious moral danger.☆
8. BETEILIGEN SIE SICH NICHT AN UNSERIÖSEN ODER ILLEGALEN TAUSCHBÖRSEN
Beachten Sie beim Herunterladen oder Aufspielen von Dateien, insbesondere Musik, Filmen oder Bildern stets, dass diese urheberrechtlich geschützt sein können. Die Verletzung solcher Urheberrechte kann unter anderem erhebliche Schadensersatzansprüche gegen Sie auslösen.
☆8. DO NOT PARTICIPATE IN DUBIOUS OR ILLEGAL FILE-SHARING-SYSTEMS Note that, with the downloading or uploading of files, in particular, music, films or pictures, these can be protected by copyright. The infringement of such copyrights, among other things, can trigger substantial damage claims against you.☆
9. VERFÜGBARKEIT, GEEIGNETHEIT ODER ZUVERLÄSSIGKEIT DES INTERNETZUGANGES
Wir geben keine Gewähr für die tatsächliche Verfügbarkeit, Geeignetheit oder Zuverlässigkeit des Internetzuganges.
☆9. AVAILABILITY, SUITABILITY OR RELIABILITY OF THE INTERNET ACCESS We make no warranty for the actual availability, suitability or reliability of the Internet access for any purpose.☆
10. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
Wir übernehmen keine Verantwortung für etwaige Schäden an Ihrem Computer, die durch die Internetnutzung entstehen. Hiervon ausgenommen sind Schäden, zu denen wir vorsätzlich oder grob fahrlässig beigetragen haben. Insbesondere wird keinerlei Haftung für die Inhalte aufgerufener Websites oder heruntergeladener Dateien übernommen. Ferner wird auch keinerlei Haftung für einen etwaigen Virenbefall durch Verwendung des Internetzuganges übernommen.
☆10. LIMITATION OF LIABILITY We assume no liability for any damage to your PC which occurs as a result of the use of the Internet. Exempted from this is damage to which we contributed to intentionally or through gross negligence. In particular, we assume no liability for the content of accessed websites or downloaded files. Furthermore, we also assume no liability for any virus infec-tion brought about through use of the Internet access.☆
11. HAFTUNGSFREISTELLUNG
Wir sind von sämtlichen Ansprüchen Dritter freizustellen, wenn unser Internetzugang von Ihnen oder mit Ihrer Billigung rechtswidrig verwendet wird, insbesondere wenn Sie die oben stehenden Hinweise schuldhaft außer Acht gelassen haben. Ebenfalls sind wir von sämtlichen Ansprüchen Dritter freizustellen, die sich aus urheberrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Streitigkeiten ergeben, die mit Nutzung des Internetzuganges durch Sie verbunden sind.
☆11. INDEMNITY AGAINST LIABILITY We shall be indemnified against all claims of third parties if our Internet access is used by you illegally, in particular, if you have culpably disregarded the aforesaid information.☆
12. DATENSCHUTZ
Soweit wir Ihre Daten im Rahmen der Internetnutzung über unseren Internetzugang erheben, werden diese selbstverständlich gemäß der geltenden Datenschutzbestimmungen behandelt.
☆12. DATA PROTECTION Insofar as we collect your data within the framework of the use of the Internet through our Internet access, such shall of course be treated in accordance with the applicable data protection regulations.☆
13. VERSTOß GEGEN DIE NUTZUNGSHINWEISE
Sofern Sie gegen diese Nutzungshinweise verstoßen oder wir einen entsprechenden Verdacht haben, sehen wir uns gezwungen, Ihren Internetzugang einzuschränken oder zu sperren. Sollten Sie hierbei Daten verlieren, übernehmen wir dafür keine Haftung.
☆13. CASES OF VIOLATION OF THE USER INSTRUCTIONS Insofar as you violate these user instructions or we have a respective suspicion hereof, we shall have no alternative other than to restrict or suspend your Internet access. We assume no liability in the event that you should lose data hereby.☆
14. WEITERE HINWEISE
Die Nutzung unseres Internetzuganges ist auf die Dauer Ihrer Anwesenheit im Unternehmen beschränkt. Die Nutzung erfolgt durch Eingabe eines Passwortes. Dieses darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
Bei Fragen oder Problemen mit dem Internetzugang hilft Ihnen gerne unser Concierge (DW: 3200) weiter.
Bei technischen Fragen und allgemeinen Auskünften zum Thema WLAN und Internet empfehlen wir die Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi-fuer-buerger.de).
☆14. OTHER INFORMATION The use of the Internet access is limited to the dura-tion of your stay in the hotel. The use occurs by entry of a password. This password may not be further transferred to third parties. If you have any questions or problems with the Internet access, our reception will be glad to assist you further (Tel: 3200). For technical questions and general information about wireless and Internet, we recommend you to visit the site of the German Federal Office for Information Security (Bundesamt fuer Sicherheit in der Informationstechnik) (www.bsi-fuer-buerger.de).☆
Der Schutz unserer Umwelt, der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeitenden, sowie die Schonung sämtlicher Ressourcen sind Bestandteil unserer Ziele im Streben nach wirtschaftlichem Erfolg. Wir betreiben deshalb eine vorausschauende Umweltpolitik und leisten damit einen Beitrag zum Schutze der Natur und des Lebens.
Unsere Leitmotive sind:
✓ Umweltschonende und Ressourcen sparende Produktionsverfahren einzusetzen
✓ Störungen der Betriebsabläufe durch aktive Vorsorge zu vermeiden
✓ Abfälle zu vermeiden und unvermeidbare Abfälle umweltschonend zu werten bzw. zu
entsorgen
✓ schädliche Emissionen zu reduzieren
✓ Unsere Mitarbeitende sowie unsere Mitmenschen vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen.Mit der vorliegenden Umwelterklärung wollen wir der Öffentlichkeit, unseren Kunden und Lieferanten und unseren Mitarbeitern dokumentieren, dass Umweltschutz in der westa gruppe ernst genommen wird. Die Ergebnisse der durch Genehmigungsbehörden durchgeführten Inspektionen bestätigen, dass wir mit der selbst auferlegten Verpflichtung, den betrieblichen Umweltschutz systematisch und kontinuierlich durch ein effizient praktiziertes Umweltmanagementsystem zu verbessern, auf dem richtigen Weg sind. Im Rahmen der Realisierung weiterer Umweltprogramme werden wir in den nächsten Jahren die bisher erzielten Umweltentlastungen ausbauen, aktive Ressourcenschonung. In regelmässigen Abständen werden wir über die Erfolge der durchgeführten Massnahmen berichten. Wir hoffen, das Interesse an unserem Unternehmen und unseren Produkten durch diese Umwelterklärung positiv zu beeinflussen.
Das Management
Salzwedel, Gütersloh
Umwelterklärung der westa gruppe zur Berichterstattung zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte – gemäss DNK Deutscher Nachhaltigkeits-Kodex
Allgemeine Informationen
Unser Geschäftsmodell (u. a. Unternehmensgegenstand, Produkte/Dienstleistungen)
Die westa gruppe blickt an Ihren Standorten auf eine lange Tradition in der Metallverarbeitung und Wasserbehandlung zurück: Bereits seit über 90 Jahren vereint das Unternehmen in seinen Produkten Erfahrung und Forschritt. Bis heute gilt die westa gruppe auch international als Pionier der modernen Lufttechnik und Wasserbehandlung und ist mit ihren Marken fest am Markt etabliert. Die Firmengruppe in Familienbesitz ist spezialisiert auf die Herstellung von flexiblen unbd starren Luftleitungen, sowie Akustik und Wasseraufbereitung. Die Produktpalette umfasst ausserdem Beratung und Auslegung, sowie weiteres Zubehör. Neben seinem hohen Qualitätsstandard setzt die westa gruppe auf eine nachhaltige und ökologische Fertigung: Unter dem Namen green.jetzt bietet unsere Unternehmensgruppe eine komplette Produktpalette an, die Nachhaltigkeit und Fairness in den Mittelpunkt stellt.
KRITERIEN 1–10: NACHHALTIGKEITSKONZEPT Kriterien 1–4 zu STRATEGIE
1. Strategische Analyse und Massnahmen
Unser Unternehmen legt offen, dass wir eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen. Und erläutern, welche konkreten Massnahmen ergriffen werden, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.
Branchenverantwortung
Als einer der führenden Anbieter im Bereich Luft- und Raumkonzepte, sowie Wasseraufbehandlung produziert und liefert die westa gruppe Produkte für die Industriekunden. Wir sehen uns in diesem Vertriebsweg als Vorreiter und haben mit der seit Jahren etablierten nachhaltigen Produktlinie green.jetzt bereits ein klares Zeichen gesetzt. Unser Engagement für einen wirksamen Klimaschutz steigern wir fortlaufend. Dafür setzen wir in erster Linie auf nachhaltig agierende Geschäftspartner:innen und umwelt und menschengerechteren Rohstoffabbau. Wir gehen in den direkten Dialog mit allen Stakeholdern und nehmen das Thema aktiv mit in branchenrelevante Foren und Veranstaltungen.
Einbindung des Themas Nachhaltigkeit in unsere Unternehmensstrategie
Neben dem nachhaltigen Produktportfolio setzen wir seit 2019 bereits vielfältige Umgestaltungs und Reduktionsmassnahmen an unseren Betriebsstandorten um. Um unsere Ziele zu erreichen, stehen für uns vor allem Automations und Energieeffizienzmassnahmen, sowie die Nutzung von erneuerbaren Energien im Fokus. Darüber hinaus möchten wir aber auch in allen Geschäftsfeldern das Bewusstsein nachhaltig beeinflussen, Zuliefernde, Kund:innen und Mitarbeitende auf diesem Weg mitnehmen, in den fortlaufenden Dialog gehen und entsprechend handeln. Seit 2022 hat unsere Unternehmensgruppe das Thema Nachhaltigkeit als ein Fokusthema in die Firmenstrategie integriert und das volle Engagement aller Führungskräfte dazu gewonnen. Diese Strategie wird von oben nach unten gelebt. Seit 2023 wurden für alle Abteilungen konkrete und verpflichtende Zielsetzungen und Massnahmen verabschiedet, die begleitet, überprüft und umgesetzt werden. Basierend auf den erreichten Zielen und Erkenntnisse aus unseren Aktivitäten und den wachsenden externen Anforderungen werden gemeinsam mit den Abteilungen aufbauende Schritte definiert.
Unsere Handlungsfelder
Wir betrachten das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich und unser Handeln als alternativlos. Wir sind uns bewusst, dass wir in vielen Bereichen umdenken und aus der Komfortzone kommen müssen. Dabei versuchen wir, unser wirtschaftliches Handeln in Einklang mit ökologischen und sozialen Belangen, sowie mit einer verantwortungsvollen Unternehmensführung zu bringen. Unter Einbindung aller Abteilungen und Personen werden die Ist-Zustände beleuchtet, hinterfragt sowie Entwicklungs und Handlungsmöglichkeiten identifiziert. Es werden Strategien entwickelt sowie kurz, mittel und langfristige Massnahmen abgeleitet.
Vier Handlungsfelder bilden die Struktur für das Nachhaltigkeitsmanagement in unser Firmengruppe:
+ Produkte und Entwicklung Wertschöpfung und Lieferkette Umwelt und Standorte Beschäftigte und Gesellschaft
Aus dieser Zuordnung ist unser erster Nachhaltigkeitsbericht entstanden, der die wichtigsten Massnahmen und Zielsetzungen unseres strategischen Nachhaltigkeitsengagements dokumentiert. Seit 2022 dokumentieren wir gemäss dem DNK-Standard. Es werden fortlaufend weitere Entwicklungen angestossen.
Standards und Zielsetzungen
Die Firmengruppe orientiert sich bei seiner Nachhaltigkeitstrategie an folgenden Standards: SDGs
Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unserem Engagement nehmen wir insbesondere auf die Erreichung folgender Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen positiven Einfluss:
+ SDG 8 (MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT UND WIRTSCHAFTSWACHSTUM)
+ SDG 10 (WENIGER UNGLEICHHEITEN)
+ SDG 12 (NACHHALTIGE/R KONSUM UND PRODUKTION)
+ SDG 13 (MASSNAHMEN ZUM KLIMASCHUTZ)
+ SDG 15 (LEBEN AN LAND)
+ SDG 17 (PARTNERSCHAFTEN ZUR ERREICHUNG DER ZIELE)
Anforderungen aus unser ISO 14001 Zertifizierung
Die Zielsetzung der ISO 14001 ist es, Organisationen dabei zu helfen, Umweltmanagementsysteme zu implementieren, die sie unterstützen, ihre Umweltziele zu erreichen und gleichzeitig ihre betriebliche Effizienz und Produktivität zu steigern.
Hierzu gehören:
die Identifizierung und Bewertung der Umweltauswirkungen von Geschäftspraktiken und -verfahren, deren Minimierung oder Eliminierung, die Überwachung und Erfassung von Umweltkennzahlen (z. B. Energieeffizienz, Abfallmenge), um die Umweltleistung überwachen und verbessern zu können, die Einhaltung von gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen im Bereich Umweltmanagement, die kontinuierliche Verbesserung des Umweltmanagementsystems, um optimale Leistungen und Effizienz zu erreichen.
Westa Gruppe Leitbild
In einem gemeinsamen von Führungskräften und Beschäftigten formulierten Leitbild wird das gemeinsame Verständnis unserer Zusammenarbeit formuliert und ein verbindlicher Handlungsrahmen definiert, der geprägt ist von Wertschätzung, Respekt, Fairness und Loyalität und der die kollegiale und wertschätzende Zusammenarbeit stärken soll. Durch gezielte Massnahmen und Aktivitäten wird dieses Leitbild unterstützt und jede Person aktiv eingebunden, um eine gemeinsame Weiterentwicklung zu fördern.
Code of Coduct
Die Grundlage für unser nachhaltiges Handeln bilden soziale, ethische und ökologische Standards, wie sie beispielsweise in den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen beschrieben werden. Durch eine konsequente Weiterverfolgung unserer Strategie bei Neulieferant:innen konnte eine Verbesserung der CoC-Quote bei den produktionsrelevanten Lieferant:innen erreicht werden. Die Quote konnte auf aktuell 94,5 % erhöht werden. Grundsätzlich ist das Bewusstsein für ein nachhaltiges Handeln in unserer Lieferkette stark gewachsen und der direkte Dialog zu dieser Thematik hat die Zusammenarbeit mit vielen Lieferant:innen gestärkt.
2. Wesentlichkeit
Unser Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfliessen.
Im Jahr 2024 haben wir eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, um die für unser Unternehmen wichtigsten Nachhaltigkeitsaspekte zu identifizieren und ihre Auswirkungen gezielt bewerten zu können. Zunächst wurde eine interne Analyse durchgeführt, gefolgt von einer umfassenden Befragung unserer Mitarbeitenden. Anschliessend wurden die externen Stakeholder einbezogen. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden in einer Wesentlichkeitsmatrix zusammengefasst.
Diese Analyse hat uns geholfen, die zentralen Nachhaltigkeitsthemen unserer Geschäftstätigkeit besser zu verstehen und entsprechende Massnahmen abzuleiten. Dabei haben sich unsere Handlungsfelder bestätigt, die im Schwerpunkt in den folgenden ESRS relevanten Unterpunkten liegen: Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Gleichbehandlung und Chancengleichheit sowie Abfallmanagement.
Nach wie vor haben die Rohstoffe im Bereich Metalle und Chemikalien die wesentlichsten Auswirkungen auf unseren CO2 Fussabdruck und stellen für uns aus Sicht der Nachhaltigkeit die grösste Herausforderung dar. Beide Rohstoffbereiche sind geprägt von besonderen ökologischen, sozioökonomischen und politischen Besonderheiten.
METALLE
Umfeld
In unseren Produkten kommen hauptsächlich die Metalle Aluminium und Inox zum Einsatz, welche zu den Rohstoffen mit hohen Reserven zählen und demnach zunächst nicht als kritisch einzustufen sind. Dennoch sind sie zur Herstellung von metallischen Baugruppen und Komponenten unabdingbar und somit strategische Technologierohstoffe. Mit der Primärrohstoffgewinnung gehen keine negative Umweltauswirkungen einher; diese finden überwiegend unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in EU-Drittstaaten statt. Der weitere Rohstoff Aktivkohle gilt ebenfalls als unbedenklich und ist massenhaft vorhanden.
Inside-out Perspektive
Wir sehen uns im Bereich der Verarbeitung als Vorreiter, da wir uns der genannten ökologischen und sozialen Herausforderungen in unserer jeweiligen Branche bewusst sind und diese bereits aktiv angehen und positiv beeinflussen. Dazu zählt insbesondere der Bezug von fairem und recyceltem Materialien als zentraler Hebel in unserer Lieferkette. Bereits seit 2016 kaufen wir schwerpunktmässig Made in Europe ein, was unter Umwelt- und Menschengerechteren Bedingungen abgebaut wird. Dieses Rohstoffe stammen aus zertifizierten Minen, die sowohl soziale als auch ökologische Belange berücksichtigen. Seit 2023 setzen wir in unserer Einkaufsstrategie bei unseren Beschaffungsentscheidungen verstärkt auf die Verwendung von Sekundärmaterialien.
Outside-in Perspektive
Wir erkennen in unter grünen Energien erzeugten Primärmaterialien einen potenzielle Vorteil unseres Kerngeschäfts, sowie der jeweiligen EU-Branche. Daher ist eine Umstellung auf eine nachhaltige, faire und recycelte Beschaffungsstrategie unabdingbar. Zusätzlich zählen diese und deren Konzentrate nicht zu den UN-Konfliktmineralien, welche die Sorgfaltspflichten in der Lieferkette betreffen. Die westa gruppe setzt bereits auf eine nachhaltige und verantwortungsvolle Verfolgung der Lieferkette durch den Einsatz der BlockchainTechnologie und legte schon 2020 seine Lieferketten offen. Mit dieser Transparenz wird garantiert, dass soziale und ökologische Standards eingehalten werden.
Chancen und Risiken sowie Schlussfolgerungen
Um bestmöglich die CO2 Emissionen zu senken, hat die westa gruppe seine Einkaufsstrategie angepasst und setzt den Schwerpunkt auf die Beschaffung von Sekundärmetall, welches wir von europäischen Recyclingunternehmen beziehen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Ressourcenschonung und längeren Verfügbarkeit unser Vorprodukte. Daneben kommen in unseren Produkten weitere hochwertige Sekundärmaterialien zum Einsatz. Die von uns bezogenen Kunststoffe und Bio-Kohlen bestehen zu 100 Prozent aus Sekundärmaterial. Unsere Strategie ist es, unseren Bedarf ausschliesslich mit recyceltem und fairen Komponenten zu decken und wir sind davon überzeugt, dass sich dadurch unsere Umweltbelastungen nachhaltig reduzieren lassen. Ausserdem sehen wir es im Rahmen unserer Strategie als einen wichtigen Punkt, mit Geschäftspartner:innen aktiv in den Dialog zu gehen, um zur Verbesserung der Haltung und Denkweise im Bereich Nachhaltigkeit beizutragen. Durch die Mitwirkung an nachhaltigen Förder- und Forschungsprojekten, aber auch mit erfolgreichen Referenzprojekten unserer Kund:innen bei der Umstellung auf faires Material wollen wir in der Branche für Sichtbarkeit sorgen und das nachhaltige Bewusstsein und Handeln voranbringen.
CHEMIKALIEN
Umfeld
In unseren Produkten werden Chemikalien verarbeitet, welche aufgrund ihrer synthetischen Produktionsprozesse indirekte Auswirkungen auf die Umwelt haben. Hierzu zählen insbesondere Bindemittel und Schmieröle. Aktuell entwickeln sich in diesem Bereich viele neue Technologien, wodurch nachhaltige Alternativen entstehen, die bei der Herstellung unserer Produkte potenziell eingesetzt werden können. Daher ist es wichtig, den Markt fortlaufend zu beobachten und in entsprechenden Foren mitzuwirken, um diese Trends zu erkennen und aufgreifen zu können. Diese Entwicklungen und Erkenntnisse gilt es anschliessend zu begleiten und erfolgreich zu implementieren.
Inside-out Perspektive
Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und setzen bei den eingesetzten Chemikalien zunehmend auf ressourcenschonende und biobasierte Alternativen. Bei den Schmierölen nutzen wir bereits seit Jahren wasserbasierte Emulsionen, wodurch sich der Verbrauch reduziert. Des Weiteren wurden alle Bindemittel zu 100 Prozent auf die Verwendung von Biovarianten umgestellt. Ausserdem werden systematisch synthetische Klebstoffe durch Naturharze ersetzt. Mögliche Alternativen und Entwicklungen werden regelmässig mit unseren Zuliefernden besprochen und umgesetzt.
Outside-in Perspektive
Die Verwendung synthetischer Chemikalien bringen nicht automatisch Umweltbelastungen mit sich. Allerdings ist es dafür nötig, dass wir neue, nachhaltige Lösungsansätze erforschen und entwickeln, um diese anschliessend am Markt zu etablieren. Unser F&E Team beschäftigt sich kontinuierlich mit aktuellen Anforderungen, Produktverbesserungen und ressourcenschonenden Alternativen. Wir engagieren uns hier im Bereich Forschung und Entwicklung gezielt in Förder- und Entwicklungsprozessen und arbeiten dabei intensiv mit relevanten Stakeholdern unser Branchen im Konsortialverbund zusammen. Durch diese strategischen Kooperationen treiben wir die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Technologien, sowie unser Produkte aktiv voran und stellen sicher, dass wir stets am Puls der neuesten Entwicklungen bleiben.
Chancen und Risiken sowie Schlussfolgerungen
In diesem Bereich möchte unsere Firmengruppe ebenfalls eine Vorreiterrolle übernehmen und sukzessive so viele Rohstoffe wie möglich von synthetischer auf biobasierte Herstellung umstellen. Dies wollen wir durch die Unterstützung seitens F&E und die Implementierung einer nachhaltigen Einkaufsstrategie erreichen. Unsere Kund:innen werden über die nachhaltigen Produktalternativen informiert und bei der Umstellung beraten und begleitet. Damit tragen wir fortlaufend zum Angebot einer ressourcenschonenderen Produktionskette in der jeweiligen Branche bei.
3. Ziele
Unsere Unternehmens-Gruppe legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird. Unser Engagement für einen wirksamen Klimaschutz steigern wir fortlaufend. Dafür setzen wir in erster Linie auf nachhaltig agierende Geschäftspartner:innen, umwelt und menschengerechteren Rohstoffabbau, sowie vielfältige Umgestaltungs und Reduktionsmassnahmen an unseren Betriebsstandorten.
Wir stecken uns jeweils hohe Ziele, die wir mit viel Engagement verfolgen. Unsere wichtigsten mittel und langfristigen Ziele sind:
+ die Reduktion klimaschädlicher Gase das Einsparen von Primärmaterial durch eine nachhaltige Einkaufsstrategie die Entwicklung von nachhaltigen Sekundärrohstoffkonzepten
Um diese Ziele zu erreichen, haben wir ab 2021 das Thema Nachhaltigkeit als Fokusthema in die Unternehmensstrategie aufgenommen. In 2022 wurden alle Führungskräfte und Mitarbeitenden über diese Ausrichtung informiert, eingebunden und sensibilisiert und gemeinsam konkrete Strategiepapiere erarbeitet. Seit 2023 wurden feste, eigenverantwortliche Nachhaltigkeitsziele für alle Abteilungen verabschiedet.
+ Zudem verpflichten wir uns seit 2024 freiwillig zur Formulierung von wissenschaftlich fundierten Klima- und Emissionsreduktionszielen nach den Anforderungen der Science Based TargetInitiative (SBTi).
Im Rahmen unserer internen Unternehmensstrategie haben wir kurz, mittelund langfristige Unterziele für die Abteilungen definiert und umgesetzt.
Betrieb
Es wird eine systematische Verbesserung und Optimierung unser Verfahren und Produktionsprozesse durch Automation verfolgt und die Reduktion von Verbräuchen mithilfe konkreter Energieeffizienzmassnahmen konsequent vorangetrieben. In Zusammenarbeit mit Energieberatungen wurde zudem ein Sanierungs- und Umrüstungsfahrplan erstellt. In 2023 sind daraufhin zahlreiche Massnahmen zur Verbesserung der Heizungs-, Beleuchtungs- und Isolationssituation umgesetzt worden. Mit einem fachkompetenten Projektteam wurde die Nutzung von erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Wasserkreislauf) geplant, kalkuliert und vorangetrieben. Die Konkretisierung und Umsetzung erfolgt geplant und schrittweise. Weiterhin wurde ein Projekt zur Renaturierung einer brachliegenden, ungenutzten Aussenfläche des Betriebsgebäudes in Gütersloh, umgesetzt. Diese Idee entstand im Rahmen des Nachhaltigkeitskreises in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden. Auf der Fläche wurden Pflanzen angelegt, die lokal gefährdeten Bestäuberinsekten Lebensraum bieten und so aktiv zur Förderung der Biodiversität beitragen. Die Fläche dient zudem als Ort des Austauschs und Miteinanders für die Beschäftigten und fungiert gleichzeitig als inspirierendes Beispiel für die umliegenden Unternehmen. Zudem ist für Folgejahre die Begrünung einer Aussenwand geplant. Die Massnahme soll nicht nur zur ökologischen Aufwertung des Gebäudes beitragen, sondern auch das Mikroklima verbessern, die Biodiversität fördern und einen positiven Einfluss auf die Energieeffizienz haben.
Beschaffung
Mit allen beteiligten Prozesseignern wurde eine Einkaufsstrategie mit Fokus auf nachhaltig, fair und sekundär definiert. Diese wird systematisch umgesetzt für die Schwerpunktmetalle, sowie im Bereich Chemikalien durch eine Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe.
Seit 2023 erreichen wir so eine Recyclingquote von 100 Prozent für Metall und Kunststoff, die seither erfolgreich aufrechterhalten wird. Auch bei Biokohle setzt unser Unternehmen verstärkt auf nachhaltige Beschaffung: bereits heute liegt der Anteil von recyceltem Aktivohle bei 80 Prozent, wobei ausschliesslich mindestens fair zertifiziertes Biokohle verwendet wird. Um langfristig eine vollständige Umstellung zu erreichen, bleibt die sukzessive Erhöhung dieser Quote ein zentrales Ziel. Bei den Chemikalien wird im Dialog mit Zuliefernden und durch Beobachtung von Markttrends regelmässig nach alternativen Materialien gesucht. Im laufenden Management Reviews hat das Führungsteam der westa gruppe die Reduktion der CO2 Emissionen als eine der Prioritäten festgelegt. Dieses ambitionierte Ziel konnte durch den Ausbau der nachhaltigen Einkaufsstrategie erreicht werden. Es konnten somit jährlich über 1 Million kg CO2 Emissionen eingespart werden.
IT
Um das „nachhaltige Nutzerverhalten“ bei allen Mitarbeitenden zu verbessern, wurde in 2023 von unserer ITAbteilung eine entsprechende IT-Guideline erstellt und veröffentlicht. Bei allen anstehenden Supportthemen achtet die Abteilung darauf, diese nachhaltigen Punkte zu adressieren und zu vertiefen, um das Nutzerverhalten langfristig positiv zu beeinflussen. Unser Ziel ist es generell, das Thema Nachhaltigkeit in der IT fortlaufend zu optimieren. Dazu gehört sowohl eine Refurbished Strategie für die anzuschaffende Hardware als auch eine Strategie zur Verbesserung der Energieeffizienz in unserer Serverumgebung zu entwickeln.
Versand und Transport
Die Strategie mit der Zielsetzung, Verpackungsmaterialien generell zu vermeiden, wiederzuverwerten und zu reduzieren, wird weiterhin verfolgt. Eine konsequente Umstellung nicht vermeidbarer Verpackungen auf umweltfreundliche bzw. umweltfreundlichere Materialien wird angestrebt. Die Reduzierung und Optimierung von Verpackungen gilt für alle Produktbereiche. Aktuell werden Alternativen zu Styropor und Umreifungsund Klebebänder getestet.
Marketing
Das Marketing unterstützt insgesamt bei vielen nachhaltigen Aktivitäten im Bereich Kommunikation und sorgt für Transparenz nach innen und aussen. In 2023 erfolgte zudem die Umstellung auf einen nachhaltigen Webhoster. Das gesetzte Ziel, unsere Messestände so zu gestalten, dass bis zu 90 Prozent der verwendeten Materialien aus wiederverwertbaren Modulen, Textilien und Möbeln stammen, haben wir mehr als übererreicht. Wir konnten dieses System bereits bei zwei branchenrelevanten Messen einsetzen. Die Strategie zur Verwendung ausschliesslich nachhaltiger Werbe und Marketingartikel haben wir fortgeführt.
Ein bedeutender Meilenstein war im September 2024 die Veröffentlichung unserer neuen Nachhaltigkeits-Website (https://green.jetzt). Dort präsentieren wir unabhängig von unseren Geschäftsaktivitäten auf ansprechende und verständliche Art unsere Massnahmen und unser Engagement für Umwelt und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit.
Vertrieb
Unsere Vertriebsteams haben sich die strategische Kommunikation und Vernetzung mit den Geschäftspartner:innen zur Verbesserung des Bewusstseins im Bereich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Ziel ist es, möglichst alle Kund:innen auf nachhaltige Produkte und Alternativen anzusprechen und umzustellen. In Zusammenarbeit mit zwei Kooperationspartner:innen wurde eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, das Fachforum Green.jetzt. Mit hochkarätigen Referent:innen aus allen Stakeholder Bereichen der Branche wurde ein neues Format geschaffen. Hierbei steht ein wertvoller Erfahrungsaustausch, die Diskussion von Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen rund um das Thema B2B Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen.
Seit Jahren haben wir die Berechnung des Product Carbon Footprint (PCF) für alle selbst erzeugten Produkte umgesetzt und veröffentlichen mit der IHK die anfallenden Treibhausgasemissionen. Dieses System wird kontinuierlich aktualisiert und optimiert, um die Datenqualität zu verbessern und den PCF möglichst präzise zu ermitteln. Mit diesem Handeln möchten wir Transparenz für unsere Kund:innen schaffen und auch ohne die derzeit noch fehlende gesetzliche Verpflichtung zeigen, dass wir proaktiv und offen mit diesem Bereich der nachhaltigen Berichterstattung entlang unser Lieferkette umgehen. Durch die Berechnung des PCF können wir selbst Massnahmen zur Reduzierung der Umweltauswirkungen unserer Produkte identifizieren und umsetzen. Für unsere Geschäftspartner:innen eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, informierte Kaufentscheidungen zu treffen und Produkte mit einem geringeren Umwelteinfluss zu bevorzugen. Zudem kann der ausgewiesene PCF die Berechnung der eigenen CO2 Bilanz vereinfachen und positiv beeinflussen.
F & E
Unsere Forschungs- und Entwicklungsteams arbeiten fortlaufend an der Weiterentwicklung unseres Portfolios mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Dazu gehört die Teilnahme und Mitwirkung an entsprechenden Veranstaltungen, Foren, Fach und Innovationstagungen, aber auch die Mitarbeit an konkreten Forschungs- und Förderprojekten. Unser F&E Team hat mit nachhaltiger Sortiments-Erweiterung unserer green.jetzt Produktpalette entwickelt und zukunftsorientierte Lösungen für zahlreiche Branchen geschaffen. Auch künftig setzt das Team auf gezielte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, um ressourcenschonende und klimafreundliche Produktinnovationen voranzutreiben.
Bewertung, Priorisierung und Kontrolle der Ziele
Für die Umsetzung der Ziele sind klare Verantwortlichkeiten in den Geschäftsbereichen definiert worden. Sie werden dabei durch die Geschäftsführung, Mitarbeitende des Bereiches Nachhaltigkeit und das Projektmanagement unterstützt. Problemstellungen und Herausforderungen werden besprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt. Eine kontinuierliche Überprüfung, Steuerung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsziele erfolgen in regelmässigen Abständen in den Teams selbst und durch die Unternehmensleitung. Alle gesetzten Ziele und Erfolge werden im Unternehmen offen kommuniziert und regelmässig präsentiert, so dass das nachhaltige Bewusstsein und Selbstverständnis in der Unternehmengruppe kontinuierlich wachsen kann. Eine besonders hohe Priorisierung bei der Umsetzung und Erreichung der Zielsetzungen liegt auf den Bereichen Betrieb (Produktionsprozesse und Energieeffizienzmassnahmen) und Beschaffung (Wesentlichkeitsfaktor bei Metallen und Chemikalien). Hier sieht die westa gruppe die grössten Hebel für höchste Einflussnahme auf Emissionsreduzierung und Massnahmen. Die nachhaltigen Aktivitäten und Strategien werden in den regelmässigen Führungs und Abteilungsmeetings vorangetrieben, dokumentiert und kommuniziert.
Bezug auf SDGs
Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unserem Engagement nehmen wir insbesondere auf die Erreichung folgender Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen positiven Einfluss:
+ SDG 8 (MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT UND WIRTSCHAFTSWACHSTUM)
+ SDG 10 (WENIGER UNGLEICHHEITEN)
+ SDG 12 (NACHHALTIGE/R KONSUM UND PRODUKTION)
+ SDG 13 (MASSNAHMEN ZUM KLIMASCHUTZ)
+ SDG 15 (LEBEN AN LAND)
+ SDG 17 (PARTNERSCHAFTEN ZUR ERREICHUNG DER ZIELE)
4. Tiefe der Wertschöpfungskette
Wir geben jeweils an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe unser Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden. Die für unsere Produkte benötigten Rohstoffe Alu und Inox sind ein strategische Technologie-Rohstoffe, welche die Sorgfaltspflichten in der Lieferkette betreffen. Die Gewinnung und Verarbeitung von Primärmaterialien sind mit der Zerstörung von Ökosystemen und den daraus folgenden Gesundheitsbelastungen verbunden. Bis die Metalle an unseren Produktionsstandorten ankommen, durchlaufen sie die einzelnen Stufen der Lieferkette in verschiedenen EU- und Drittländern Ländern, sowie den dazwischenliegenden Transporten, wodurch eine komplexe Lieferkette entsteht.
In unser Einkaufsstrategie legen wir jedoch den Schwerpunkt darauf, Sekundär-Erzeugnisse von europäischen Recyclingunternehmen zu beziehen, um die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen zu minimieren. So wird das Sekundärmetall wird zum grössten Teil aus Elektroschrotten gewonnen.
Im Bereich mitgeltenden Betriebsstoffe beziehen wir entsprechende Grundbausteinen der Rezepturen wie Wasser, Alkohol, Chemikalien, Klebstoffe etc. bei Grosshändler:innen.
Im nächsten Schritt der Wertschöpfungskette gelangen unsere Produkte:
1. in den Handel (B2C) und darüber zum Endverbrauchenden.
2. in den B2B-Kreislauf mit Industriekund:innen, die damit Gesamtanlagen herstellen.
Hierbei werden 2 Kundengruppen unterschieden:
a. OEM (Original Equipment Manufacturer), Hersteller:innen, die Endprodukte produzieren (z. B. Wärmepumpen), die dann direkt an den Endverbrauchenden gehen.
b. EMS (Electronics Manufacturing Services), Auftragsfertigende, die Produkte herstellen, die z. B. in Autos, Flugzeugen, Elektronikprodukten verbaut werden und erst danach zum Endverbrauchenden gelangen.
Wir sehen die Beschaffung von recyceltem Metallen als zentralen Hebel, um Emissionen einzusparen und die Verfügbarkeit unser Rohstoffe zu verlängern. Somit ist in der Einkaufsstrategie festgelegt, dass schwerpunktmässig Sekundär-Material bezogen werden soll. Alternativ werden Primär-Rohstoffe eingekauft, dabei wird jedoch ebenfalls der Fokus auf faires Rohstoffe gesetzt, die unter Umwelt- und Menschengerechteren Bedingungen abgebaut wurden.
Der Standard hier ist, dass die Produzent*:innen: auf den Schutz der Umwelt achten, internationale und nationale Rechte einhalten, ihrer sozialen Verantwortung für Beschäftigte und Menschen vor Ort nachkommen – etwa indem sie für faire Löhne und ausreichende Arbeitsschutzmassnahmen sorgen, sich gegen Kinderarbeit einsetzen sowie transparent agieren.
Zudem setzen wir auf eine nachhaltige und verantwortungsvolle Verfolgung unser Lieferketten durch den Einsatz der Blockchain-Technologie. Mit dieser Verfahrens-Transparenz wird garantiert, dass soziale und ökologische Standards eingehalten werden. Mithilfe von digitalen Zertifikaten ermöglicht die Blockchain-Technologie zudem eine lückenlose und fälschungssichere Rückverfolgung unser Vormaterialien bis zu ihren Ursprüngen.
Für uns ist wichtig, als Teil der Wertschöpfungskette verantwortlich zu handeln und die Einhaltung von sozialen, ethischen und ökologischen Standards sicherzustellen. Dieses Handeln und Bewusstsein erwarten wir auch von unseren Lieferant:innen, Dienstleistern und Geschäftspartner:innen. Seit 2021 fordern unsere Firmengruppe die Einhaltung von Mindestnachhaltigkeitsanforderungen – in Anlehnung an die Ziele für nachhaltige Entwicklung und politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals/SDGs). In unserem dafür formulierten Code of Conduct (Verhaltenskodex) sind alle wichtigen Standards hinsichtlich der Bereiche Nachhaltigkeit und fairer Beschäftigung definiert. Bei der Auswahl neuer Lieferant:innen sind diese Standards zwingend anzuwenden – der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit und Material Compliance. Darüber hinaus gehen wir mit den Beteiligten unserer Lieferkette in den aktiven Dialog, beteiligen uns an Foren im Bereich Nachhaltigkeit und möchten uns gemeinsam mit ihnen nachhaltig weiterentwickeln.
Projekt Digital Product Passport
Ein weiterer Schritt hin zu mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette ist die Einführung des Digital Product Passport (DPP). Dabei handelt es sich um eine digitale Produktakte, die umfassende Informationen über ein Produkt entlang seines gesamten Lebenszyklus bereitstellt. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und alle relevanten Nachhaltigkeits, Material und Recyclinginformationen zentral verfügbar zu machen. Im Rahmen verschiedener Forschungs-Projekte haben wir mit der Einführung des DPP und des sog. Digital-Zwillings begonnen. Der DPP umfasst wesentliche Komponenten wie unseren Product Carbon Footprint (PCF), RoHS und REACH-Konformität, sowie weitere digitale Informationen wie Technische Datenblätter, Sicherheitsdatenblätter, Materialzusammensetzungen und den angestrebten Recyclinganteil. Diese Daten werden aus verschiedenen internen Systemen aggregiert und in einem zentralen Data Lake zusammengeführt. Kund:innen können dann über eine Artikel und Chargennummer alle spezifischen Informationen zu einem Produkt abrufen. Zusätzlich wird ein QR-Code auf den Produkten angebracht, um den Zugang zu diesen Daten zu erleichtern. Mit dem Digital Product Passport möchten wir wiederum einen neuen Standard in der nachhaltigen Lieferkette setzen.
Kriterien 5–10 zu PROZESSMANAGEMENT
5. Verantwortung
Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.
Unsere Firmengruppe sieht neben der wirtschaftlichen Sicherung und marktgerechten Entwicklung der Einzel-Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit als einen entscheidenden Teil der Ausrichtung. Das nachhaltige Bewusstsein und Handeln haben von der Führung bis in alle Abteilungen Relevanz und es sind Ziele und Massnahmen definiert worden. Das Nachhaltigkeitsengagement wurde bewusst als ein Fokusthema in der Unternehmensstrategie verankert. Die Entscheidung hierfür wurde von der Geschäftsführung gemeinsam in einem Strategiemeeting mit den Prokurist:innen getroffen. Alle Führungskräfte und Abteilungen wurden stark auf das Thema sensibilisiert und es wurden gemeinsam Ziele erarbeitet, so dass dieses Handeln intrinsisch von allen Mitarbeitenden gelebt wird. Über die strategische Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsaktivitäten, aber auch die operative Umsetzung der konkreten Ziele und Massnahmen, entscheidet die Geschäftsführung gemeinsam mit den Abteilungen. Hierzu werden die bisherigen Aktivitäten besprochen, neue Möglichkeiten und Handlungsfelder identifiziert, diskutiert und daraus konkrete Ziele abgeleitet. Die Geschäftsführung und die einzelnen Fachbereiche tauschen sich regelmässig aus und stellen so sicher, dass sich das Unternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit kontinuierlich weiterentwickelt.
6. Regeln und Prozesse
Unsere Firmengruppe legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wurden.
Wie bereits erwähnt, wird unsere Nachhaltigkeitsstrategie von oben nach unten in die Abteilung getragen, wobei viel Wert auf bidirektionale Kommunikation gelegt wird. Durch die Einbindung aller Mitarbeitenden in regelmässige Gesprächskreise auf Abteilungsebene, entsteht eine Kultur in der über Erfolge und Misserfolge berichtet wird, aber auch Erfahrungen geteilt und ausgetauscht werden können. In allen Geschäftsbereichen werden individuelle Strategien formuliert und darauf aufbauende Zielsetzungen schriftlich festgelegt. Bei unserer Vorgehensweise orientieren wir uns am PDCA Zyklus (PlanDoCheckAct), der bei der westa gruppe schon in den ISO Zertifizierungen angewandt wird. Wir setzen so die festgelegten Umweltziele mit entsprechenden Prozessen und Massnahmen um. Wichtig ist uns hierbei, dass alle Abteilungen und Teams an diesen Prozessen mitwirken und sich der damit verbundenen, tatsächlichen und potenziellen Auswirkungen unseres betrieblichen Handelns auf die Umwelt bewusst sind. Im Rahmen des Ideenmanagement können Mitarbeitende über alle Ebenen hinweg Anregungen und Verbesserungen einbringen. Hier begleitet ein strukturierter Prozess die Vorschläge, bindet Expertisen und Fachbereiche ein, steuert, bearbeitet und bewertet die jeweilige Idee. In der Praxis hat sich gezeigt, dass in den vergangenen Jahren mehr als 50 Prozent der Ideen Umweltgesichtspunkte adressiert haben.
7. Kontrolle
Die Unternehmensgruppe legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmässigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Wir legen dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.
Wir kontrollieren die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie in einem kontinuierlichen Rhythmus. Die Durchführung eines Kick-Off Meetings mit der Geschäftsführung und den relevanten Abteilungen bildet jeweils den Start für die Formulierung und Verabschiedung der konkreten Zielsetzungen für das kommende Jahr. Im Verlauf des Jahres erfolgen regelmässige Reviews zur Kontrolle, aber auch zum Erfahrungsaustausch und der Besprechung von Herausforderungen und möglichen Hindernissen. Hierbei soll es Raum für Ideen, Lösungen und neue Wege geben, die die klare Unterstützung der Geschäftsführung erhalten. Dies ist uns wichtig, um das Mitdenken und Engagement aller Beteiligten zu fördern und somit eine fortlaufende Weiterentwicklung und konsequente Umsetzung unserer Einzelmassnahmen gewährleisten zu können. Insbesondere im Bereich der Energieeffizienz in den Produktionsbereichen und an den Standorten helfen uns kurz, mittel und langfristig aufgestellte Sanierungs- und Projektfahrpläne bei der Überwachung der Umsetzung. Hinsichtlich der Datenverfügbarkeit haben wir in 2019 als Basisjahr angefangen, den Datenbestand zu analysieren und aufzubauen. Im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse haben wir unsere wichtigsten Handlungsfelder und wesentlichsten Emissionsquellen identifiziert und deren Werte und Kennzahlen systematisch erfasst und aufbereitet. Unser Firmenverbund arbeitet fortlaufend daran, den Datenpool zu verbessern und die Datenerhebungen zu erweitern, um die Komplexität der verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen handhabbar zu machen, strategisch zu bewerten und zu priorisieren.
Neben eines bereits etablierten Reportings der Verbräuche und Emissionen in den Bereichen Erdgas, Strom und des gesamten Fuhrparks an allen deutschen Standorten werden fortlaufend weitere Kennzahlen in das Kontrollsystem aufgenommen. Dazu zählen die Erfassung der Daten im Rahmen der Mitarbeitendenmobilität und ein monatlicher Datenabgleich zu den Transportemissionen mit unseren angebundenen Frachtführern und KEP- und Vorschrift-Spediteuren.
Seit kurzem weisen wir für alle selbst erzeugten Produkte die anfallenden Treibhausgasemissionen auf den Geschäftspapieren der Kunden aus. Unsere Firmengruppe hat das Projekt Product Carbon Footprint (PCF) finalisiert, mit dem Ziel, unsere CO2 Emissionen für alle Produkte transparent zu machen und jährlich zu veröffentlichen.
Im laufenden Jahr haben wir mit der Evaluierung eines neuen ERP-Systems begonnen. Im Rahmen dieses Prozesses wird das gesamtheitliche Organisationskonzept für die Planung, Steuerung und Überwachung der Unternehmensressourcen neu aufgebaut. Ein zentraler Bestandteil wird das Reporting der unternehmensbezogenen Nachhaltigkeitskennzahlen sein. Das neue System soll für eine verbesserte Transparenz und Datenverfügbarkeit sorgen, um die Nachhaltigkeitsziele jedes Unternehmens effizient zu verfolgen und weiter auszubauen.
Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7
Leistungsindikator GRI SRS10216: Werte jeweils berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
+ a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der jeweiligen Organisation.
Gemeinsam weiterkommen. Dieses Leitbild ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Führungskräften und Beschäftigten aus unterschiedlichen Abteilungen. Es dokumentiert das gemeinsame Verständnis unserer Zusammenarbeit und bietet einen verbindlichen Handlungsrahmen, unabhängig davon, in welchem Bereich wir tätig sind und mit welchen Aufgaben wir uns befassen.
Wir wollen die kollegiale und wertschätzende Zusammenarbeit stärken, um zukünftige Herausforderungen konstruktiv anzunehmen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Alle Mitarbeiter:innen sind angehalten, ihre eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen selbstkritisch zu prüfen und an diesem Leitbild auszurichten. Wir sehen es als unsere gemeinsame Aufgabe, das Leitbild für die verschiedenen Bereiche der westa gruppe zu konkretisieren und in der täglichen Arbeit mit Leben zu füllen. Ein Miteinander, das geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt, Fairness und Loyalität. Tradition seit 1933.
Gegründet 1933, gilt unsere Firmengruppe zumindest weltweit als eine der ältesten Unternehmensgruppe der Branche. Daraus ergibt sich eine besondere Verbindung von Tradition und Erfahrung sowie bewährtem Wissen und moderner Wissenschaft. Auf diesem Fundament werden wir unsere Marken weiter ausbauen. Auch in Zukunft werden wir als inhabergeführtes Familienunternehmen unsere Flexibilität und Unabhängigkeit am Markt bewahren. Wir handeln verlässlich und beständig. Das schafft Vertrauen und Stabilität.
Unsere Werte
Wir wollen einander mit Respekt, Toleranz und Fairness begegnen, weil wir davon überzeugt sind, dass nur durch einen wertschätzenden Umgang ein gutes Betriebsklima möglich ist. In dieser Firmengruppe werden alle Beschäftigten gleichbehandelt – unabhängig von Nationalität, Geschlecht, Alter, Sprache oder Religion. Wir werden jeder Art von Diskriminierung und Rassismus aktiv entgegentreten. Wir legen Wert auf Teamgeist und ein authentisches, konstruktives Miteinander. Durch gesellschaftliches und soziales Engagement zeigen wir regionale Verantwortung und unterstützen Mitarbeiter:innen, die sich ehrenamtlich engagieren.
Qualität und Service
Im Mittelpunkt stehen fortschrittliche und absolut zuverlässige Produkte, die in Deutschland nach den höchsten Qualitätsstandards gefertigt werden. Unsere Zertifizierung unterstreichen diesen Qualitätsanspruch. Wir bieten unseren Kund:innen eine umfassende technische Beratung auf höchstem Niveau. Dazu stehen wir im Pre- und Aftersales vor Ort beratend zur Seite – und das international. Wir streben danach, den Qualitätsanspruch unserer Produkte auf unsere persönliche Arbeit zu übertragen. Somit sind Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt unser Massstab.
Nachhaltigkeit
Ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt ist uns wichtig. Wir haben deshalb, als erster Unternehmensgruppe weltweit, eine durchgängige Produktlinie entwickelt, die aus fair gehandelten und ökologisch nachhaltig gewonnenen Rohstoffen besteht. Unser Ansatz für Nachhaltigkeit fängt schon bei der Auswahl der geeigneten Lieferunternehmen an. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Rohstoffen ist bei uns an der Tagesordnung. Dies beginnt bei einem effizienten Energie und Rohstoffeinsatz und führt über diverse andere Massnahmen bis hin zur Abfallminimierung. Unser Umweltmanagement erfüllt den Standard nach ISO 14001.
Innovation und Weiterentwicklung
Wir haben im Laufe der Jahrzehnte eine Vielzahl an innovativen Produkten entwickelt und diverse Patente angemeldet. Unser Labor-Standorte haben massgeblich dazu beigetragen, den Stand der Technik voranzubringen. Diesem innovativen Anspruch fühlen wir uns auch in Zukunft verpflichtet. Wir legen Wert auf Mitarbeiter:innen, die mitdenken und uns durch ihre Ideen stetig Anreize zur Verbesserung geben. Dafür haben wir ein Ideenmanagement entwickelt, durch das sich jede/r einbringen kann. Wir fördern die persönliche und berufliche Weiterentwicklung jedes einzelnen Beschäftigten. Wir sind auf unsere internationale Ausrichtung fokussiert – so begegnen wir der Herausforderung von Globalisierung und Wachstum.
8. Anreizsysteme
Die Einzelfirmen legen offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Gremien/Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Lenkung/Beirat) ist.
Grundsätzlich setzen wir viel auf Eigenmotivation und Interesse in den einzelnen Abteilungen, da das nachhaltige Handeln ein Fokusthema der Unternehmensstrategie ist und gemeinsam priorisiert und definiert wurde. Es ist immanenter Bestandteil des jährlichen Strategiemeetings mit den Bereichsleiter:innen, sowie ein Pflichtteil in den Jahresgespräche der Führungskräfte und hierdurch ein fester Bestandteil der qualitativen Zielsetzungen. Diese Zielsetzungen werden in den Jahresgesprächen mit den Mitarbeitenden besprochen und an sie weitergegeben, so dass sich Nachhaltigkeit als ein gemeinsam formuliertes Ziel darstellt. Derzeit existiert in unserem Unternehmen kein explizites Vergütungssystem, welches sich ausschliesslich an Nachhaltigkeitszielen orientiert obwohl Nachhaltigkeitsziele oftmals ein Bestandteil von Bonusvereinbarungen sind.
Uns ist bewusst, dass eine nachhaltige Entwicklung und Veränderung von innen heraus gelebt und die Projekte von allen Abteilungen unterstützt werden müssen. Daher regen wir bereits seit Jahren im Rahmen unseres Ideenmanagement Programms das kreative Potenzial der Mitarbeitenden an und bieten diesen eine Möglichkeit, sich einzubringen. Hier gab es schon viele hilfreiche Anregungen und Verbesserungsvorschläge, die sinnvolle CO2 Einsparungen zur Folge hatten. In den letzten Jahren ist die Zahl der Ideen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit extrem gestiegen, was uns zeigt, dass unsere Abteilungen das richtige Bewusstsein haben und uns auf dem Weg der Nachhaltigkeit begleiten. Das Programm sieht eine motivierende Anerkennung in Form eines Prämiensystems in Bezug auf die erreichten Einsparungen vor und wird von den Mitarbeitenden als Wertschätzung, aber auch Anreiz zum Mitmachen betrachtet.
Zudem haben wir einen Nachhaltigkeitskreis mit Interessierten aus allen Ebenen und Teams gegründet. Ziel dieser Projektgruppe ist es, das Thema abteilungsübergreifend nach vorne zu bringen, den Austausch zu unterstützen, ein Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit zu schaffen sowie Ideen, Mitarbeit und Mitdenken zu fördern. In diesem Kreis sind alle Mitarbeitenden aus allen Standorten willkommen und können ihre Anliegen und Fragen, aber auch Kritik, Anregungen und Wünsche, die den Bereich Nachhaltigkeit betreffen, einbringen. Dieses Format hat sich als gewinnbringende Plattform für den nachhaltigen Dialog und den informelleren Austausch erwiesen und trägt zur Motivation und Begeisterung bei.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 8
Leistungsindikator GRI SRS10235: Vergütungspolitik Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschliesslich leistungsbasierter Vergütung, Erfolgs-basierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Vorteile;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschliesslich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.
b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.
Aus Vertraulichkeits und Wettbewerbsgründen legen wir unsere Vergütungspolitik nicht offen.
Leistungsindikator GRI SRS10238: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung jeweils berichtende Organisationen müssen folgende Informationen offenlegen:
a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land. Aus Vertraulichkeits und Wettbewerbsgründen legen wir unsere Vergütungspolitik nicht offen.
9. Beteiligung von Anspruchsgruppen
Unsere Unternehmens-Gruppe legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Wir legen offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in unseren Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.
Als mittelständisches Unternehmen mit einer langen Branchenerfahrung und Tradition haben wir vielfältige Anspruchsgruppen, die ein Interesse an unserer Geschäftstätigkeit haben.
In einer Stakeholder Matrix haben wir im strategischen Führungskreis unser Umfeld analysiert und die relevanten Interessensgruppen und deren Einfluss im Geschäfts und Nachhaltigkeitsprozess identifiziert. Abgeleitet aus den Erkenntnissen dieser Analyse werden die nachhaltigen Themen in die Kommunikation aufgenommen, Ansprechpartner:innen identifiziert, Informationen abgefragt und die Dimension Nachhaltigkeit in die Geschäftsbeziehung aufgenommen oder zielgerichtet vertieft.
Zu unseren relevantesten Stakeholdern zählen wir unsere Mitarbeitenden, unsere Kund:innen, Zulieferer und Geschäftspartner:innen sowie Communities und externe Netzwerke.
Bei den Mitarbeitenden führen wir jährliche Mitarbeiterbefragungen, regelmässige Mitarbeitendengespräche und Team-Sitzungen durch, in denen wir gemeinsam und konstruktiv an Lösungen und persönlicher Weiterentwicklung arbeiten. Das Thema Nachhaltigkeit ist auch hier ein wichtiger Bestandteil. Das Feedback aus dieser Kommunikation werten wir aus und lassen es in strategische und organisatorische Planungen mit einfliessen.
Unser Ideenmanagement und Nachhaltigkeitskreis haben wir bereits unter dem Punkt Anreizsysteme näher vorgestellt.
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen natürlich unsere Kund:innen. Diese erwarten zu Recht hervorragende und zuverlässige Leistungen von uns. Neben der engen persönlichen Betreuung durch unser etabliertes Vertriebs- und Service Team führen wir in regelmässigen Abständen internationale Kund:innenbefragungen durch. Die Ergebnisse werden vom Führungsteam ausgewertet. Im Anschluss werden fortlaufende Massnahmen zur Stärkung und Steigerung der Kund:innenzufriedenheit abgeleitet und auf ihre Wirksamkeit überprüft.
Neben der regelmässigen operativen Projektkommunikation nutzen wir zur Kund:inneninteraktion individuelle Plattformen wie z. B. Messen und Fachforen und organisiert aktiv Vorträge sowie Innovations und Nachhaltigkeitstage, um den kommenden Anforderungen, aber auch dem Nachhaltigkeitsgedanken als Zulieferunternehmen gerecht zu werden. Der Vertrieb weitet die Kommunikation mit den Geschäftspartner:innen in Hinblick auf Nachhaltigkeit aus und sensibilisiert das Thema. Es findet bewusst ein intensiver Austausch statt, der die Zusammenarbeit vertiefen soll und für ein nachhaltiges, gemeinsames Handeln und Weiterkommen genutzt wird.
Mit vielen Hauptzuliefernden verbindet uns eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Um die eigene Wertschöpfung zu verbessern, müssen wir unsere Verantwortung erkennen, unseren Einfluss geltend machen und mit den anderen Beteiligten in der Lieferkette in den aktiven Dialog gehen. Wir möchten uns gemeinsam mit ihnen nachhaltig weiterentwickeln. Seit vielen Jahren arbeiten wir mit Lieferunternehmen und Exporteuren, die ausschliesslich unter fairen Bedingungen Abbau betreiben. Zusätzlich werden hochwertiges Sekundärmaterialien eingekauft und die Kooperation mit qualifizierten Recyclingpartner:innen vertieft. Durch dieses frühe Bewusstsein Handeln sind wir schon lange im Dialog mit den Geschäftspartner:innen und kennen die Prozesse, aber auch Hemmnisse bei der Umstellung auf nachhaltige Produkte.
Mit unserem Code of Conduct fordern wir die Einhaltung von Mindestnachhaltigkeitsanforderungen seitens unserer bestehenden Zulieferer ein. Diese Anforderungen wurden in Anlehnung an die Ziele für nachhaltige Entwicklung und politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals/SDGs) definiert. Bei der Auswahl neuer Lieferant:innen sind diese Standards zwingend anzuwenden – der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit und Material Compliance. Durch den nachhaltigen Dialog mit den Lieferant:innen merkt man, dass das Thema allgegenwärtig ist und ein Austausch bei stark wachsenden Handlungsfeldern und Anforderungen sinnvolle Synergien bietet und diese übergeordnete Vision die Zusammenarbeit stärkt. Im vergangenen Jahr konnte unser Firmenverbund eine Verbesserung der CoC Quote auf 94,5 Prozent bei den produktionsrelevanten Zuliefernden durch direkte Ansprache und den Abgleich gemeinsamer Werte und Standards erzielen. Zukünftig streben wir an, dass alle unsere Zulieferer diesen (Mindest)-Standard erfüllen.
Wir sind aktives Mitglied in einigen Netzwerken, mit unterschiedlichen Ausrichtungen. In gemeinsamen Treffen, Aktionen und Informationsrunden können nachhaltige Themen im geschützten Raum diskutiert und hinterfragt, aber auch Handlungsansätze und Erfahrungen geteilt werden. Hier gibt es regelmässigen Austausch und viel Engagement bei gemeinsamen Aktivitäten und Lernprojekten mit anderen interessierten Unternehmen, teilweise aus den gleichen Branchen und Regionen.
Seit Jahren teilen wir unsere Erfahrungen und Ansätze zu den Themen Nachhaltigkeitsstrategie und Klimabilanzierung in mehreren Vorträgen bei Netzwerkveranstaltungen mit den Mitgliedern und tragen damit wesentlich zum Wissensaustausch bei.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 9
Leistungsindikator GRI SRS10244: Wichtige Themen und Anliegen jeweils berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäusserte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäussert haben.
Als mittelständische Unternehmens-Gruppe mit einer langen Branchenerfahrung und Tradition haben wir vielfältige Anspruchsgruppen, die ein Interesse an unserer Geschäftstätigkeit haben. Zu unseren relevantesten Stakeholdern zählen wir unsere Mitarbeitenden, unsere Kund:innen, Lieferant:innen und Geschäftspartner:innen sowie Communities und externe Netzwerke.
Wir streben fortlaufend einen engagierten und nachhaltigen Dialog mit all diesen Gruppen an, um gemeinsam Fortschritte zu erzielen und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ein zentrales Element dieser Weiterentwicklung war die Durchführung einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse im Jahr 2024. Ziel dieser Analyse war es, die für unsere Firmengruppe bedeutendsten Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren und ihre Auswirkungen gezielt zu bewerten.
Die Analyse erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst führten wir eine interne Bewertung durch, gefolgt von einer umfassenden Befragung unserer Mitarbeitenden. In einem weiteren Schritt wurden auch unsere externen Stakeholder systematisch einbezogen. Die Erkenntnisse aus diesen Dialogformaten wurden in einer Wesentlichkeitsmatrix zusammengefasst. Die Ergebnisse dieser Analyse haben uns geholfen, die zentralen Nachhaltigkeitsthemen unserer Geschäftstätigkeit besser zu verstehen und gezielte Massnahmen abzuleiten. Bestätigt wurden insbesondere die folgenden Handlungsfelder, die sich in den relevanten Unterpunkten der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) widerspiegeln: Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Gleichbehandlung und Chancengleichheit sowie Abfallmanagement.
Diese Erkenntnisse fliessen jeweils aktiv in unsere Unternehmensprozesse ein – sowohl strategisch als auch operativ. So werden etwa regelmässige Reportings und eine transparente Offenlegung von Emissionsdaten mit unseren Metallzulieferern etabliert. Unsere angebundenen Transportunternehmen liefern monatlich detaillierte Tabellen mit Emissions- und Kompensationsinformationen. Diese Handlungen sind ein klarer Ausdruck des gestiegenen Informations- und Transparenzbedarfs entlang unser Lieferketten insbesondere im Hinblick auf unser ethisches, soziales und ökologisch verantwortungsvolles Handeln.
Wir haben hierzu unter anderem umfangreiche Angaben auf etablierten Plattformen wie Integrity Next, CDP und EcoVadis gemacht. Zusätzlich wurden zahlreiche individuelle Fragebögen bearbeitet, die spezifische Anforderungen unserer Geschäftspartner:innen zu Themen wie Menschenrechte, Umweltmanagement, Klimastrategien, Diversity, Arbeitsbedingungen oder Compliance abdecken.
Diese Rückmeldungen stellen für uns nicht nur eine Berichtspflicht dar, sondern auch eine wertvolle Rückkopplung zu unserer Nachhaltigkeitsleistung und unserem Status quo. Die Bearbeitung dieser Anfragen hat unsere internen Prozesse weiter geschärft und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Vertrauen und Transparenz gegenüber unseren Stakeholdern zu stärken.
10. Innovations- und Produktmanagement
Unsere Firmengruppe legt dazu offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.
Metalle: Die ökologischen und sozialen Aspekte
In unseren Produkten kommen hauptsächlich die Metall Aluminium und Edelstahl zum Einsatz. Wichtige Herkunftsländer sind die Türkei und Griechenland. Bis diese Vormaterialien an unseren Produktionsstandorten ankommen, durchlaufen sie die einzelnen Stufen der Anarbeitungs-Lieferkette in verschiedenen Ländern sowie die dazwischen liegenden Transporte, wodurch eine komplexe Lieferkette entsteht. Des Weiteren sind beim Abbau und der Weiterverarbeitung ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen. Zum einen wird die Umwelt durch die Flächennutzung an Land und im Meer, den Verlust der Biodiversität sowie den entstehenden Emissionen und Rückständen belastet. Zum anderen spielen schlechte Arbeitsbedingungen und unzureichende Arbeitssicherheit, besonders im Kleinbergbau, eine Rolle. Die Suche nach ressourcenschonenden Alternativen bei der Entwicklung von neuen Produkten erfordert Zeit und Geduld. Man muss bereit für Veränderungen sein, um beim Thema Nachhaltigkeit innovative Wege gehen zu können und natürlich Verantwortung übernehmen für das eigene Handeln. Nur durch eine Offenheit für andere Denkansätze und Blickwinkel und den unermüdlichen Dialog mit den Beteiligten in der Lieferkette können diese Wege erfolgreich beschritten werden. Die westa gruppe sieht sich schon seit Langem in der Verantwortung, wenn es um einen Umwelt- und Menschengerechteren Rohstoffabbau geht und hat sich früh zum Handeln entschieden. Anschliessend erfolgte die Einführung des Labels green.jetzt, unter dem wir als erster Hersteller im Bereich Industrieprodukte eine komplette Produktpalette anbietet, die den Aspekt der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt. Unsere Produkte werden von sowohl an Endkund:innen als auch an weiterverarbeitende Unternehmen verkauft/vertrieben, wodurch wir automatisch zur Entwicklung nachhaltigerer Produkte in der Industrie/Branche beitragen.
Eine detaillierte Analyse der sozialen und ökologischen Auswirkungen unserer Produkte in den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen ist aufgrund der Komplexität (vorerst) nicht umsetzbar/abbildbar.
Blockchain: Unsere faire Lieferkette
Wir sehen den Bezug von fairen und recycelten Metallen als zentralen Hebel in der Lieferkette. Um den Anteil von fairen Rohstoffen in unser Produktion zu erhöhen, gehen wir konsequente Wege und kaufen ausschliesslich Waren ein, die unter umwelt und menschengerechteren Bedingungen abgebaut werden. Die Steigerung der Einkaufsmenge von Sekundärmaterial geht einher mit dessen Integration in die jeweilige Einkaufsstrategie.
Unsere Firmengruppe setzt auf eine nachhaltige und verantwortungsvolle Verfolgung der Lieferkette durch den Einsatz der Blockchain Technologie und legt bereits seit 2020 die Herkunft seiner verwendeten Metalle offen. Mit dieser Transparenz wird garantiert, dass soziale und ökologische Standards eingehalten werden. Mithilfe von digitalen Zertifikaten ermöglicht die Blockchain Technologie eine lückenlose und fälschungssichere Rückverfolgung bis zu seinen Ursprüngen.
Wir erweitern dieses Engagement stetig durch das Projekt Digital Product Passport, der wiederum eine noch umfassendere Transparenz und Nachvollziehbarkeit über den gesamten Lebenszyklus unser Vorprodukte bietet. Der Digital Product Passport (DPP) ermöglicht es, sämtliche relevanten Informationen zu den Produkten, – wie CO2 Bilanz, Materialzusammensetzung und Recyclingfähigkeit, – digital abzurufen. So wird gewährleistet, dass nicht nur die Herkunft von Rohstoffen, sondern auch die gesamte Umweltbilanz unser Produkte nachvollziehbar und transparent für alle Beteiligten zugänglich ist.
Forschung & Entwicklung: Unser nachhaltige Ansatz
Die jeweiligen F&E Teams beschäftigen sich kontinuierlich mit aktuellen Anforderungen, Produktverbesserungen und ressourcenschonenden Alternativen. Alleine, aber auch im Verbund, erforschen und entwickeln sie neue, nachhaltige Lösungsansätze z.B. zur massiven Senkung des Bindemittel-Anteils in unseren Produkten. Ausserdem wird intensiv nach Lösungen zur Reduzierung von Primärmaterialeinsatz gesucht – etwa durch die Entwicklung von ressourceneffizienteren Sekundärrohstoffkonzepten. Alle Projekte leisten einen Beitrag zu den ökologischen Zielen des Klimaschutzes, der Ressourcenschonung sowie der Biodiversität und werden zu einer massiven CO2 Einsparung führen. Die westa gruppe konnte mithilfe von engagierten Projektteams und durch den Zusammenschluss mit starken Projektpartner:innen aus dem Bereich Umwelttechnik nachhaltige Förderprojekte im Rahmen von EU Ausschreibungen gewinnen, die den Recyclingansatz untermauern und nach vorne bringen.
Ideenmanagement: Gemeinsam verbessern
Im Rahmen unseres Ideenmanagement Programms fördern und nutzen wir das kreative Potenzial der Mitarbeitenden und konnten sehr viele hilfreiche Einsparmassnahmen und Verbesserungsvorschläge umsetzen. In den letzten Jahren ist die Zahl der Ideen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit extrem gestiegen, was uns zeigt, dass unsere Abteilungen das richtige Bewusstsein haben und uns auf dem Weg der Nachhaltigkeit begleiten.
CoC: Unser Lieferant:innen Standard
Seit 2021 fordern wir von unseren Lieferant*innen die Einhaltung von Mindestnachhaltigkeits Anforderungen – in Anlehnung an die Ziele für nachhaltige Entwicklung und politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals/SDGs). In unserem dafür formulierten Code of Conduct (Verhaltenskodex) sind alle wichtigen Standards hinsichtlich der Bereiche Nachhaltigkeit und fairer Beschäftigung definiert. Bei der Auswahl neuer Lieferant*:innen sind diese Standards zwingend anzuwenden – der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit und Material Compliance.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 10
Leistungsindikator G4 FS11 Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt oder sozialen Faktoren durchlaufen.
(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)
Westa Gruppe hat im betroffenen Zeitraum keine Finanzanlagen getätigt, die mit einem Risiko verbunden sind.
Bei möglichen, zukünftigen Finanzanlagen spielen die Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt und die Integration von ESG Kriterien (Environmental, Social, Governance) eine wichtige Rolle für uns. Es wird gemeinsam mit dem Controlling, der Geschäftsführung und den Gesellschaftern sorgfältig geprüft, ob Investitionsentscheidungen mit unseren ESG Werten übereinstimmen und wir werden unsere Entscheidungen davon abhängig machen.
KRITERIEN 11–20: Nachhaltigkeitsaspekte
Kriterien 11–13 zu UMWELTBELANGEN
11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen
Die Unternehmengruppe legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität, sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.
Seit 2015 sind wir im Bereich Umweltmanagement nach ISO 14001 zertifiziert und beschäftigen uns mit dem verantwortungsbewussten Umgang natürlicher Ressourcen, dem effizienten Energie und Rohstoffeinsatz, der Abfallminimierung und einer gezielten Risikovorbeugung. Als produzierendes Unternehmen benötigen wir unterschiedliche Rohstoffe, um unsere Produkte herzustellen.
Dazu zählen schwerpunktmässig Metalle (Alu, Inox) und diverse Chemikalien (Bindemittel, Klebstoffe, Ziehöle u.v.m.). Des Weiteren werden in unseren Geschäftsprozessen die folgenden natürlichen Ressourcen eingesetzt und beeinflusst:
+ Energie (Strom und Erdgas) für unsere Maschinen in der Produktion, die Bürogebäude sowie die Ladestationen der E-Fahrzeuge, Kraftstoffe für unsere Langstreckenfahrzeuge im Fuhrpark, Wasser zur Kühlung unserer Maschinen und für die Bürogebäude, Boden aufgrund der Flächeninanspruchnahme unserer Produktions und Bürogebäude
+ Als Output entstehen natürlich Abwasser und Abfall. Das Abwasser wird in das Abwassernetz eingespeist und der Kläranlage zur Aufbereitung zugeführt. Unsere Abfälle werden sorgfältig in monatlichen Berichten erfasst. Dabei legen wir nicht nur Wert auf korrekte Mülltrennung, sondern auch auf eine hohe Zuführungsquote der Abfälle in die Wiederverwertung und in den nachhaltigen Kreislauf, durch hohe Wertstofftrennung: gelber Punkt, Holz, Metallschrotte, Restmüll und Pappe. Durch eine klare Müllvermeidungsstrategie und interne Wiederverwertungskonzepte konnten bereits deutliche Einsparungen erreicht werden. Eine Offenlegung der Volumina eingesetzter Rohstoffe und entstandener Verbräuche für die Herstellung unserer Produkte könnte Rückschlüsse auf Rezepturen und Kund:innenstrukturen zulassen, weshalb wir von einer Berichterstattung aus Wettbewerbsgründen Abstand nehmen möchten.
12. Ressourcenmanagement
Wir legen jederzeit offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele wir für unser Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt haben, welche Massnahmen und Strategien wir hierzu verfolgen, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo wir Risiken siehen.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Standorte zukunftsfähig und nachhaltig auszubauen. Dies lässt sich nicht nur durch den Einsatz erneuerbarer Energien und einer verbesserten Energieeffizienz erreichen – auch der sorgsame Umgang mit Ressourcen und auch höchste Sicherheitsstandards für Mitarbeitende am Arbeitsplatz tragen dazu bei.
Ressourceneffizienz: Ein besonderer Fokus liegt schon lange auf der Reduktion der CO2 Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette. Im Strategiemeeting zu Jahresbeginn hat das Führungsteam die Senkung der Emissionen als eine prioritäre Zielsetzung definiert – mit dem klaren Anspruch, die Emissionen durch gezielte Massnahmen signifikant zu verringern. Im Zuge dessen wurde unter anderem das konkrete Ziel formuliert, eine weitere Reduktion der CO2 Emissionen um 30 Prozent zu erreichen – massgeblich durch die verstärkte Beschaffung von Sekundär-Materialien. Dank des konsequenten Ausbaus dieser nachhaltigen Einkaufsstrategie und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten konnte dieses ambitionierte Ziel bereits im Laufe des Jahres erreicht werden. Insgesamt konnten so über 1 Million Kilogramm CO2 Emissionen eingespart werden. Auch im Bereich der verwendeten Chemikalien bleiben wir im aktiven Dialog mit unseren Zuliefernden und prüfen kontinuierlich, auf Basis aktueller Markttrends, den Einsatz alternativer, umweltfreundlicherer Materialien.
Energieeffizienzmassnahmen
Um die Nachhaltigkeitsleistung aller Produktionsstandorte kontinuierlich zu verbessern, hat die westa gruppe seit 2019 systematisch entsprechende Massnahmen eingeleitet und umgesetzt:
+ Austausch der Beleuchtung gegen LEDs
+ Installation von Deckenventilatoren in der Produktion zur besseren Wärmeverteilung Umstellung auf nachhaltige Verpackung im Lager und Versandbereich
+ Umstellung auf Ökostrom an unseren Produktionsstandorten
+ Teilnahme am Programm Emissionsneutrale Transporte unserer Frachtführer
+ Umstellung auf Biogas, das bereits Zuliefererseitig kompensiert wurde
+ Einsatz und Einstellung von Flow Metern zur Reduktion des Wasserverbrauchs
+ Einbau von Heizungsventilen mit automatischer Fenster-Offen Erkennung, sowie Smart Heizkörperthermostaten
+ Abdichtung von Rolltoren im Anlieferbereich, sowie Installation von Lamellenvorhängen zur Verminderung der Wärmeverluste
+ Anfertigung von Abdeckungen an den Fertigungsmaschinen in der Produktion
+ Isolation der Heizungsrohre
+ Renaturierung Aussenbereich
Mittlerweile stammen 100 Prozent unseres zugekauften Stroms an beiden Produktionsstandorten aus erneuerbaren Energien. Daran anknüpfend ist es unser Ziel, fortlaufend den Energieverbrauch zu minimieren, um auch zukünftig unsere Produkte möglichst effizient und nachhaltig zu produzieren, aber auch die CO2 Emissionen konsequent zu senken.
In 2021 haben wir das Projekt Ressourceneffizienzberatung im Rahmen des Sonderprogramms Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW durchgeführt. Gemeinsam mit der Effizienz Agentur NRW, einem/einer erfahrenen Partner:in, wurden unsere Prozesse und Strukturen genauer betrachtet, um diese ressourceneffizienter zu gestalten. Auf Basis dieser Analyse und Zusammenarbeit mit Sachverständigen wurden potenzielle Handlungsfelder identifiziert und entsprechende Massnahmen vorgestellt.
Die Planung für den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Betriebsgebäude wurden bereits frühzeitig initiiert. In diesem Zusammenhang wurde eine Prüfung der Dachstatik veranlasst, und gemeinsam mit Sachverständigen aller Parteien sollten alle baulichen- und versicherungs-relevanten Voraussetzungen geklärt werden. Aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen konnte die Umsetzung bislang nicht vollständig realisiert werden. Das Projekt befindet sich weiterhin in der fortgeschrittenen Planungsphase, und weitere Schritte werden sorgfältig geprüft.
Die Optimierung des Wasserkreislaufs, sowie die Einführung einer Umlaufkühlung zur Reduzierung des Wasserverbrauchs im Betrieb sind für das kommende Jahr vorgesehen. Auch diese Massnahmen befinden sich in der Umsetzungsvorbereitung und werden kontinuierlich vorangetrieben, um unsere Ressourceneffizienz nachhaltig zu verbessern.
Fuhrparkstrategie
Wir haben uns im Rahmen der ISO 14001 ein Umweltziel für den Fuhrpark gesetzt: die Reduzierung des durchschnittlichen CO2 Ausstosses der Fuhrparkflotte auf unter 100 g/km. Dazu wurde eine umfassende Fuhrparkstrategie entwickelt und die schrittweise Umstellung auf vollständige E-Mobilität vorangetrieben. An den Standorten Salzwedel und Gütersloh wurde eine entsprechende Ladeinfrastruktur aufgebaut. Durch diese konsequente Strategie konnte das ursprüngliche Ziel bereits zum Jahresende 2022 mit einer Reduktion auf 85 g/km übertroffen werden. Im aktuellen Berichtsjahr wurde der durchschnittliche CO2 Ausstoss weiter auf 79 g/km gesenkt – eine Verringerung um 60 Prozent bzw. 65 Tonnen CO2 e seit 2019. Der Anteil der E-Fahrzeuge im Fuhrpark liegt mittlerweile bei 50 Prozent, was neun Fahrzeugen entspricht. Für Langstrecken wurde bisher weiterhin auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gesetzt. Es wird jedoch darauf geachtet, dass diese klimafreundlicher sind und sowohl im CO2 Ausstoss als auch im Brennstoffverbrauch geringer liegen als die vorangegangenen Fahrzeuge. Wir sind offen für innovative, umweltfreundlichere Entwicklungen im Bereich von Langstreckenfahrzeugen. Sobald es hier neue Ansätze gibt, sind wir bereit, diese in unsere Fuhrparkstrategie zu integrieren.
Die Risiken bestehen für uns hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs einerseits im Bereich der eingekauften Rohstoffe und Materialien und andererseits im Energiebereich. Bei beidem spielen natürlich die Versorgungssicherheit, sowie die Kostenentwicklung eine Rolle.
Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12
Leistungsindikator GRI SRS3011: Eingesetzte Materialien – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Gesamtgewicht oder volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.
Eine Offenlegung der Volumina eingesetzter Rohstoffe und entstandener Verbräuche für die Herstellung unserer Produkte könnte Rückschlüsse auf Rezepturen und Kund:innenstrukturen zulassen, weshalb wir von einer Berichterstattung aus Wettbewerbsgründen Abstand nehmen möchten.
Leistungsindikator GRI SRS3021: Energieverbrauch – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschliesslich der verwendeten Kraftstoffarten.
b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschliesslich der verwendeten Kraftstoffarten.
c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch
d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufter Heizungsenergie
iii. verkaufter Kühlenergie
iv. verkauftem Dampf
e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.
f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.
g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.
Erdgasverbrauch
Basisjahr 2019: 168.334 kWh Aktuelles Berichtsjahr: 153.019 kWh
Stromverbrauch
Basisjahr 2019: 892.225 kWh Akteulles Berichtsjahr: 676.365 kWh
Seit Jahren haben wir komplett auf Ökostrom umgestellt. Die Daten beruhen auf unseren Jahresverbrauchsabrechnungen.
Leistungsindikator GRI SRS3024: Verringerung des Energieverbrauchs – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.
b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.
c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.
d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.
Die Verbrauchsdaten sind bei uns als produzierendes Unternehmen von der Auftragslage und Produktions-Auslastung abhängig. Grundsätzliche Einsparungen konnten wir durch gezielte Energieeffizienz-Massnahmen erreichen, wie z. B.:
+ Austausch der Beleuchtung gegen LEDs
+ Installation von Deckenventilatoren in der Produktion zur besseren Wärmeverteilung
+ Einsatz und Einstellung von Flowmetern, die den Wasserverbrauch die den Wasserverbrauch um 46,1 Prozent reduziert haben
+ Einbau von Heizungsventilen mit automatischer Fenster-Offen Erkennung, sowie Smart Heizkörperthermostaten
+ Montage von Lamellenvorhängen an den Toren in der Produktionshalle, um den Gasverbrauch zu verringern
+ Installation von Stromzählern an einigen Maschinen, um den Verbrauch zu erfassen und ggf. Einsparpotenziale zu identifizieren
+ Abdichtung des Rolltors im Anlieferbereich zur Verminderung des Energieverbrauchs
+ Einsatz von Kesselabdeckungen zur Reduktion des Erdgasverbrauchs
+ Vollständige Isolation der Heizungsrohre zur Verringerung der Wärmeverluste und weitere Massnahmen
Als eine effektive Einsparmassnahme kann der oben genannte Einsatz von Kesselabdeckungen hervorgehoben werden. Diese Anregung stammt von einem Mitarbeiter und wurde im Rahmen des Ideenmanagementprogramms eingereicht. Durch die Umsetzung dieser Massnahme konnte eine Energieeinsparung von 13,8 Prozent ermittelt werden.
Auch die Reduktion der Emissionen im Bereich Fuhrpark konnte in 2024 weiter ausgebaut werden. Durch die konsequente Fortsetzung der Umstellung der Fuhrparkstrategie auf E-Mobilität wurde der CO2 Ausstoss im Vergleich zum Basisjahr 2019 um 60 Prozent verringert, bei gleichbleibender Anzahl der Fahrzeuge im Fuhrpark. Im Jahr 2024 gab es einen leichten Anstieg der Fuhrparkemissionen. Dieser wurde durch erhöhte Emissionswerte bei fünf Nachbestellungen verursacht. Der Grund dafür ist die Umstellung des Messverfahrens von NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) auf WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure). Das neue Verfahren liefert realistischere und genauere Verbrauchs und Emissionswerte für Fahrzeuge.
Leistungsindikator GRI SRS3033: Wasserentnahme – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.
b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress, sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in iiv aufgeführten Entnahmequellen.
c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 3033a und 3033b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süsswasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).
d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.
Der Wasserverbrauch an unseren beiden Produktionsstandorten beträgt:
Basisjahr 2019: 6.797 m3 Akteulles Berichtsjahr: 4.434 m3
Leistungsindikator GRI SRS3063 (2020): Angefallener Abfall – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
Der Wasserverbrauch an unseren beiden Produktionsstandorten beträgt:
a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.
b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.
Unsere Abfälle werden sorgfältig in monatlichen Berichten erfasst. Dabei legen wir nicht nur Wert auf korrekte Mülltrennung, sondern auch auf eine hohe Zuführungsquote der Abfälle in die Wiederverwertung und in den nachhaltigen Kreislauf. Durch eine klare Müllvermeidungsstrategie und interne Wiederverwertungs-Konzepte konnten bereits deutliche Einsparungen erreicht werden.
Dies erfolgt durch effizientes Kommissionieren und die Überprüfung und Optimierung der Prozesse rund um Verpackung und den Versand. Materialien werden sinnvoll wiederverwendet und fortlaufend an der generellen Reduzierung von Verpackungen gearbeitet.
Viele unserer Rohstoffe und auch Produkte werden auf Holzpaletten befördert, weil das Gewicht der Sendungen sehr hoch ist. Wir arbeiten bewusst mit Paletten zweiter Wahl und handhaben diese bestmöglich im Wiederverwendungsmodus mit unseren Spediteuren. Ansonsten arbeiten wir im Rahmen der Entsorgung mit Unternehmen, die die Paletten weitestgehend restaurieren. So versuchen wir Einfluss auf den Lebenszyklus der Paletten zu nehmen und diesen zu verlängern.
13. Klimarelevante Emissionen
Das Unternehmen legt die Treibhausgas (THG) Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.
Wir sind uns bewusst, dass wir als produzierendes Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Emissionen in Deutschland leisten können. Daher ist eines unserer übergeordneten Ziele, die klimaschädlichen Gase signifikant und langfristig zu reduzieren. Dazu erstellen wir seit 2019 (Basisjahr) eine Klimabilanz mit dem kostenfreien Bilanzierungstool ecocockpit der EffizienzAgentur NRW, das sich an den Standard des GHG Protocols anlehnt. Durch diese Bilanzierung bekommen wir Transparenz und einen besseren Überblick über unsere Emissionen. Hierbei konzentrieren wir uns zunächst auf unsere unmittelbar verursachten Emissionen und bilanzieren die in Scope 1 und 2 anfallenden CO2 Emissionen des Unternehmens. Dabei betrachten wir die Bereiche Erdgas, Strom und den gesamten Fuhrpark an allen deutschen Standorten.
Durch die Umstellung auf Ökostrom, Biogas und eine konsequente Umstellung der Fuhrparkstrategie mit klaren Zielsetzungen konnte eine starke Reduzierung (89 Prozent) der Emissionen von 2019 (750 t CO2/e) bis heute (81 t CO2/e) erreicht werden.
Verbleibenden Emissionen werden jährlich kompensiert. Mit den gezahlten Beiträgen unterstützen wir nachhaltige und sinnvolle Projekte. In Kooperation mit anderen engagierten Unternehmen der Region suchen wir nach möglichst regionalen Kompensationsprojekten, die unterstützt werden können.
In den vergangenen Jahren haben wir bereits in grossem Umfang Massnahmen zur Reduktion unserer CO2 Emissionen umgesetzt. Diese umfassten insbesondere den gezielten Ausbau des Einsatzes recycelter Rohstoffe, eine Umstellung auf Ökostrom, Umstellung der Fuhrparkstrategie auf E-Mobilität sowie Optimierungen in unseren Logistik und Produktionsprozessen. Viele dieser Massnahmen wurden frühzeitig initiiert und systematisch realisiert, wodurch wir unsere Emissionsintensität signifikant senken konnten. Durch diese umfassenden Fortschritte bestehen heute naturgemäss nur noch begrenzte unmittelbare Handlungsspielräume für weitere grosse Reduktionen. Dennoch setzen wir unser Engagement auch in den Folgejahren konsequent fort und richten unseren Fokus auf Massnahmen, die trotz geringerem Einsparpotenzial einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Umweltstrategie leisten können.
Konkret haben wir für das laufende Jahr zwei strategische Projekte aufgesetzt: die Einführung eines geschlossenen Wasserkreislaufsystems sowie die Installation von Photovoltaikanlagen zur Eigenstromnutzung. Beide Vorhaben bieten sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Chancen, erfordern jedoch eine sorgfältige Prüfung hinsichtlich ihrer technischen Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
Darüber hinaus sehen wir Optimierungspotenzial bei den verbleibenden Stromemissionen. Ein möglicher Beitrag zur weiteren Reduktion könnte hier durch die Verlagerung eines Standortes in der gleichen Region erzielt werden. Diese Option wird aktuell im Rahmen unserer Standortstrategie analysiert und in Verbindung mit Energieeffizienzpotenzialen bewertet.
Wir sind überzeugt, dass selbst bei begrenztem Einsparspielraum durch gezielte Massnahmen und einen klugen Ressourceneinsatz weitere Fortschritte erzielt werden können – in Verantwortung für Umwelt und Zukunft.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 13
Leistungsindikator GRI SRS3051 (siehe GHEN15): Direkte THG Emissionen (Scope 1) – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Bruttovolumen der direkten THG Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2 Äquivalent.
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2 , CH4 , N2O, FKW, PFKW, SF6 , NF3 oder alle.
c. Biogene CO2 Emissionen in Tonnen CO2 Äquivalent.
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschliesslich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr Emissionen geführt haben.
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP Quelle.
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity Share Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.
Die direkten Scope1 Emissionen betrachten alle deutschen Standorte und setzen sich folgendermassen zusammen:
Die Angabe der Emissionen erfolgt in CO2 Äquivalenten (CO2/e). Die Berechnung wurde mit dem Bilanzierungstool ecocockpit der Effizienz Agentur NRW und den darin hinterlegten Emissionsfaktoren aus öffentlichen Datenbanken/quellen durchgeführt. Beim Fuhrpark wurden die Hersteler:innenangaben als Emissionsfaktoren herangezogen. Das Tool basiert auf dem Standard des GHG Protocol.
Leistungsindikator GRI SRS3052: Indirekte energiebezogenen THG Emissionen (Scope 2) – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2 Äquivalent.
b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2 Äquivalent.
c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2 , CH4 , N2O, FKW, PFKW, SF6 , NF3 oder alle.
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschliesslich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr Emissionen geführt haben.
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP Quelle.
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity Share Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.
Die indirekten energiebedingten Scope2 Emissionen betrachten alle deutschen Standorte und setzen sich folgendermassen zusammen:
Die Angabe der Emissionen erfolgt in CO2 Äquivalenten (CO/2 e). Die Berechnung wurde mit dem Bilanzierungstool ecocockpit der EffizienzAgentur NRW und den darin hinterlegten Emissionsfaktoren aus öffentlichen Datenbanken/quellen durchgeführt. Das Tool basiert auf dem Standard des GHG Protocol.
Leistungsindikator GRI SRS3053: Sonstige indirekte THG Emissionen (Scope 3) – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2 Äquivalenten.
b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2 , CH4 , N2O, FKW, PFKW, SF6 , NF3 oder alle.
c. Biogene CO2 Emissionen in Tonnen CO2 Äquivalent.
d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.
e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschliesslich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr Emissionen geführt haben.
f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP Quelle.
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.
Die Westa Gruppe hat in 2022 als Basisjahr begonnen die Scope3 Emissionen Upstream d.h. in der vorgelagerten Lieferkette zu betrachten. Es wurde hierbei der cradle to gate Ansatz gewählt, weil es für uns als Produzent nicht möglich ist, die Emissionen der nachgelagerten Wertschöpfungskette zu ermitteln.
Im laufenden Jahr wurden diese Emissionen ebenfalls ermittelt und dann dem Basisjahr gegenübergestellt. Die Haupt-Emittenten sind in unserem Umfeld die Metalle mit einem prozentualen Anteil von fast 80 Prozent an den Gesamtemissionen. Hier konnten die wesentlichen Einsparungen durch die Umstellung der Einkaufstrategie mit Fokus auf Recycelt und Fair erzielt werden.
Die Reduktion der Scope 3 Emissionen Upstream laufend im Vergleich zum Vorjahr liegt bei 48 Prozent.
Leistungsindikator GRI SRS3055: Senkung der THG Emissionen – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Umfang der Senkung der THG Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2 , CH4 , N2O, FKW, PFKW, SF6 , NF3 oder alle.
c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschliesslich der Begründung für diese Wahl.
d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG Emissionen.
e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.
Durch die Umstellung auf Ökostrom, Biogas und eine Vielzahl von Energiesparmassnahmen, sowie eine konsequente Veränderung der Fuhrparkstrategie mit klaren Zielsetzungen, konnte eine starke Reduzierung (90 Prozent) der Scope1 und Scope2 Emissionen von 2019 (750 t CO2/e (Basisjahr) bis heute (81 t CO2/e) erreicht werden.
Die Angabe der Emissionen erfolgt in CO2 Äquivalenten (CO2/e). Die Berechnung wurde mit dem Bilanzierungstool ecocockpit der Effizienz Agentur NRW und den darin hinterlegten Emissionsfaktoren aus öffentlichen Datenbanken/quellen durchgeführt. Das Tool basiert auf dem Standard des GHG Protocol.
Kriterien 14–20 zu GESELLSCHAFT
Kriterien 14–16 zu ARBEITNEHMERBELANGEN
14. Arbeitnehmerrechte
Unsere Firmengruppe berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält, sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmens-Gruppe fördert, welche Ziele wir uns hierbei setzen, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo wir Risiken sehen.
Arbeits- und Gesundheitsschutz
In beidseitigem Interesse unterstützen wir die berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden und fördern wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz, sowie Vielfalt. Als wichtigste Ressource tragen unsere Beschäftigten massgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Deshalb möchten wir allen Mitarbeitenden ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld bieten. Um die physische und psychische Gesundheit aller Mitarbeitenden zu gewährleisten, setzt der Arbeits- und Gesundheitsschutz insbesondere auf präventive, Bedarfs- und Zielgruppenorientierte, sowie Gesundheitsfördernde Massnahmen. Diese umfassen z.B. die Teilnahme an Gesundheitskursen, Vorsorgeuntersuchungen und eine arbeitsmedizinische Überwachung. Auch regelmässige Schulungen, eine gesundheitsfördernde Arbeitsplatzgestaltung und die Berücksichtigung von Aufgabenbezogenen Bedürfnissen gehören dazu. Im Rahmen von aussergewöhnlichen Anforderungen versuchen wir stets, eine nachhaltige Lösung für die Beschäftigten zu finden. Bei längerfristigen Erkrankungen arbeiten wir mit gezielten Wiedereingliederungskonzepten und begleiten notwendige Arbeitsplatzumstellungen. Wir beschäftigen je Standort eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, die in mindestens jährlichen Unterweisungen die Mitarbeitenden in sicherheitsrelevanten Themen schulen und sensibilisieren und für Fragen jeglicher Art zur Verfügung stehen. In einer jährlichen Gefährdungsbeurteilung werden die verschiedenen Arbeitsplätze begutachtet und beurteilt. Aus dieser Beurteilung werden konkrete Veränderungen und Verbesserungen abgeleitet und verpflichtend umgesetzt. Durch jeweils ausgebildete Gefahrgutbeauftragte werden die Mitarbeitenden in Produktion und Versand im sachgemässen Umgang mit Gefahrgut jährlich unterwiesen und in dieser Thematik begleitet.
Mittels attraktiver Angebote wie E-Autoladung und den Ausbau der Rückzugs-Möglichkeit, aber auch durch die Teilnahme an Aktionen wie Stadtmeisterschaften, versucht unsere Firmengruppe seinen Mitarbeitenden einen nachhaltigen Anreiz zu bieten durch körperliche Aktivität einerseits und Reduzierung der Arbeitswege andererseits. In 2023 wurde das freie E-Auto laden aufgebaut. So sollen Anreize geschaffen werden und Partner:innen oder Familienmitglieder die Möglichkeit bekommen mit zu sharen. Zudem beteiligten wir uns an den regionalen Gesundheitskursen und bietet so eine Vielzahl an Entspannungsverfahren, sowie Sport- und Fitnessprogrammen an. Durch eine attraktive Kostenbeteiligung möchten wir unsere Mitarbeitenden dazu motivieren, dieses vielfältige Angebot wahrzunehmen. Für die Folgejahre ist geplant, weitere gesundheitsfördernde Massnahmen zu etablieren.
Beteiligung der Mitarbeitenden
In regelmässigen Mitarbeitendengesprächen und Team Sitzungen arbeiten wir gemeinsam und konstruktiv an Lösungen und persönlicher Weiterentwicklung. Das Feedback werten wir aus und lassen es in strategische und organisatorische Planungen mit einfliessen. Im Rahmen unseres Ideenmanagement Programms möchten wir das kreative Potenzial der Mitarbeitenden anregen und nutzen. Hier gab es schon viele hilfreiche Anregungen und Verbesserungsvorschläge aus verschiedenen Bereichen. In den letzten Jahren ist die Zahl der Ideen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit extrem gestiegen, was uns zeigt, dass unsere Abteilungen das richtige Bewusstsein haben und uns auf dem Weg der Nachhaltigkeit begleiten. Im Rahmen des Westa Nachhaltigkeitskreis mit Interessierten aus allen Ebenen und Teams konnte das Nachhaltigkeitsbewusstsein abteilungsübergreifend nach vorne gebracht werden. Die konstruktiven und positiven Rückmeldungen der Beschäftigten und die guten Ideen und Ergebnisse motivieren uns und bestätigen uns immer wieder darin, unsere Massnahmen zu verbessern und auszuweiten. Der hierarchiefreie Austausch führt zu einer anregenden Dynamik, zum gemeinsamen Handeln und damit zu einer klaren Verbesserung des Gemeinschaftsgefühls und Arbeitsklimas. Die deutsche Westa Gruppe beschäftigt keine Mitarbeitenden im Ausland, auf die die deutschen Standards anzuwenden sind.
Risiken
Die Identifizierung und Bewertung der Risiken, die aus unserer Geschäftstätigkeit hervorgehen, ist Aufgabe unserer Bereichs und Abteilungsleitungen, gemeinsam mit dem in der Geschäftsführung angesiedelten Nachhaltigkeitsteam und dem Arbeitsschutz- und Sicherheitsbeauftragten. Die Abteilungsziele wurden gemeinsam um nachhaltigkeitsrelevante Themen und Anforderungen ergänzt. Hinsichtlich unserer eigenen Geschäftsaktivitäten, insbesondere in Produktionsstätten, haben wir wesentliche Risiken mit Blick auf Arbeitnehmendenrechte identifiziert und diese über Managementsysteme im Rahmen unserer Zertifizierungen (ISO 14001) und Optimierungsmassnahmen vermieden oder weitestgehend vermindert. Wesentliche Risiken, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit, unseren Geschäftsbeziehungen, unseren Produkten und Dienstleistungen in den Wertschöpfungsketten ergeben und sehr wahrscheinlich schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Rechte der Arbeitnehmenden haben, sind uns aktuell nicht bekannt.
Konkrete Zielsetzungen
Durch die fortlaufende Verbesserung der Abläufe und Massnahmen an den Arbeitsplätzen möchten wir die Sicherheit an unseren Standorten erhöhen. Im Vorjahr gab es lediglich einen Arbeitsunfall, der jedoch nicht den Arbeits- und Sicherheitsmassnahmen geschuldet war. Dennoch streben wir eine Null Quote für die Arbeitsunfälle an. Weiterhin setzten wir uns mit den Arbeitssicherheitsbeauftragten und der Betriebs- und Produktionsleitung zusammen, um die Arbeitsplatzgestaltung weiter zu verbessern.
In der Unternehmensstrategie ist verankert, dass in jedem Mitarbeitendengespräch konkrete Schulungs- und Weiterbildungsmassnahmen für die Mitarbeitenden vereinbart und für das vergangene Jahr reflektiert und besprochen werden. Als langjährig etabliertes und familiengeführtes Unternehmen sind wir uns bewusst, dass die Menschen unser wichtigste Potenzial sind. Daher arbeiten wir fortlaufend an der Zufriedenheit der Mitarbeitenden und sind grundsätzlich bestrebt, ein gerechtes und gutes Arbeitsklima zu bieten. Die Westa Gruppe hat keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung und kann aktuell aus Kapazitätsgründen keine noch detaillierteren Unterziele in diesem Bereich definieren und umsetzen.
15. Chancengerechtigkeit
Die Unternehmensgruppe legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.
Unsere Mitarbeitenden sind eine der wichtigsten Säulen für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Ihre Fähigkeiten, ihr Fachwissen, ihr Engagement und ihr Erfindergeist sichern die Innovation und kontinuierliche Weiterentwicklung der Firmengruppe.
Wir bieten eine faire, leistungsgerechte Bezahlung an und helfen durch flexible Arbeitszeitmodelle, Arbeit und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Konkret gibt es situative Homeoffice Regelungen, die den Mitarbeitenden, welche nicht produktionsnah arbeiten, ermöglicht, vereinbart im Homeoffice zu arbeiten. Wir praktizieren ein Gleitzeitmodell und bieten die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit, wodurch eine bestmögliche Flexibilität für die individuellen Anforderungen der Mitarbeitenden gewährleistet wird. Zugliech achten wir auf die Schwerbehindertenquote und unterstützt diese Mitarbeitenden durch auf sie zugeschnittene Einsatz und Aufgabenplanungen.
Unter dem Motto KomMit – miteinander kommunizieren wurde 2021 unser Leitbild entwickelt. Dieses Leitbild ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Führungskräften und Beschäftigten aus unterschiedlichen Abteilungen. Es dokumentiert das gemeinsame Verständnis unserer Zusammenarbeit und bietet einen verbindlichen Handlungsrahmen, unabhängig davon, in welchem Bereich man tätig ist und mit welchen Aufgaben man sich befasst. Dieses Leitbild wird fortlaufend weiter verfeinert und vertieft, um die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen zu fördern. Dabei soll ein tieferes Verständnis für die jeweiligen Aufgaben und Verantwortlichkeiten entwickelt werden, um die Bereichsübergreifende Kooperation weiter zu stärken. Dabei ist uns bewusst, dass wir uns in einem dynamischen Umfeld bewegen, das kontinuierlich durch neue Anforderungen, veränderte Prozesse, die Einführung neuer Systeme sowie strukturelle Veränderungen geprägt ist. Diesen Wandel begreifen wir als Chance, unser Leitbild mit Leben zu füllen und weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, auch unter veränderten Rahmenbedingungen eine verlässliche und konstruktive Zusammenarbeit zu gewährleisten. Indem wir unser Leitbild aktiv in diese Entwicklungen einbeziehen, schaffen wir Orientierung und stärken unser gemeinsames Verständnis – auch in Zeiten des Wandels.
Wir wollen die kollegiale und wertschätzende Zusammenarbeit stärken, um zukünftige Herausforderungen konstruktiv anzunehmen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Alle Mitarbeitenden sind angehalten, ihre eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen selbstkritisch zu prüfen und an diesem Leitbild auszurichten. Wir sehen es als unsere gemeinsame Aufgabe, das Leitbild für die verschiedenen Bereiche der westa gruppe zu konkretisieren und in der täglichen Arbeit mit Leben zu füllen. Ein Miteinander, das geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt, Fairness und Loyalität. Es wird Rücksicht genommen auf die unterschiedlichen Nationalitäten, deren Kultur und Traditionen, aber auch auf persönliche Umstände. Das Thema Integration wird von uns unterstützt und gelebt, es arbeiten bei uns über 8 verschiedene Nationalitäten respektvoll und wertschätzend unter einem Dach.
Zur Förderung von Vielfalt, Inklusion und einem respektvollen Miteinander finden regelmässig Schulungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie zum Thema Gleichberechtigung statt. Sie sensibilisieren Mitarbeitende für unterschiedliche Formen von Diskriminierung und stärken das Bewusstsein für ein Wertschätzendes und diverses Arbeitsumfeld. Auch werden darüber hinaus kontinuierlich Massnahmen umgesetzt, um das Arbeitsklima zu verbessern und die Sicherheit im Unternehmen nachhaltig zu fördern. Dazu zählen Gesundheitskurse zur Unterstützung des körperlichen und mentalen Wohlbefindens, sowie Schulungen zum Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz – etwa in Zusammenarbeit mit externen Partnern. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf dem Thema IT Sicherheit. Um digitale Risiken besser einschätzen und vermeiden zu können, werden regelmässig gezielte Schulungen angeboten. Ergänzend dazu vermitteln Datenschutz und Fachkonzept-Schulungen den verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Daten im digitalen Arbeitsalltag.
Diese fortlaufenden Initiativen tragen wesentlich dazu bei, eine offene, respektvolle und sichere Arbeitskultur weiterzuentwickeln und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden wertgeschätzt und geschützt fühlen.
In Form einer Vertrauenssprechstunde mit Personen der Personalabteilung und Führungsebene bietetn wir den Mitarbeitenden die Möglichkeit, Probleme im geschützten Raum zu adressieren.
Der Verpflichtung zur Umsetzung der Massnahmen des Hinweisgeberschutzgesetzes kommen wir nach. Seit 2023 wurde ein entsprechendes Meldesystem eingeführt, das die Vertraulichkeit für die hinweisgebende Person sicherstellt und sie vor möglichen Repressalien schützt.
Als langjährig etabliertes und familiengeführtes Unternehmen sind wir uns bewusst, dass die Menschen das wichtigste Potenzial sind. Daher arbeiten wir fortlaufend an der Zufriedenheit der Mitarbeitenden und sind grundsätzlich bestrebt, ein gerechtes und gutes Arbeitsklima zu bieten.
Wir haben keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung und können aktuell aus Kapazitätsgründen keine noch detaillierteren Unterziele in diesem Bereich definieren und umsetzen.
16. Qualifizierung
Unsere Firmengruppe legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Massnahmen es ergriffen wurden, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.
Zielsetzungen
Eine Förderung der Beschäftigungsfähigkeit unserer Mitarbeitenden ist uns sehr wichtig. Daher haben Massnahmen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, sowie Gesundheitsmanagement einen hohen Stellenwert. Unser diesbezügliches Angebot aktualisieren und verbessern wir kontinuierlich mit unseren Mitarbeitenden, deren Führungskräften und unserer Personalabteilung. Eine Personal- und Organisationsentwicklung, die Talente, Präferenzen und Kompetenzen von allen Teammitgliedern anerkennt, sichtbar macht und fördert, ist uns wichtig und trägt massgeblich zur Motivation bei. Unser Ziel ist es, eine hohe Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden an Ihrem Arbeitsplatz und mit der Team und Führungssituation zu erreichen. Daher fragen wir dieses in unregelmässigen Mitarbeitendenbefragungen, regelmässigen Mitarbeitegendensprächen und Team Sitzungen ab und arbeiten gemeinsam und konstruktiv an Lösungen und persönlicher Weiterentwicklung. Das Feedback werten wir aus und lassen es in strategische und organisatorische Planungen mit einfliessen. Bei uns ist es Pflicht in den Gesprächen feste Weiterbildungsmassnahmen zu definieren, quantitative Ziele in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, sowie Gesundheitsmanagement haben wir derzeit nicht gesetzt, da wir – ausser einer möglichst hohen Zufriedenheit und Gesundheit unserer Mitarbeitenden keine für uns sinnvollen Kennzahlen abbilden können.
Strategien und Massnahmen
Die durchschnittliche Anzahl an Aus- und Weiterbildungstagen pro Mitarbeitendem soll zukünftig ein wichtiger, nicht-finanzieller Leistungsindikator werden. Darüber hinaus wurde im Zentralbereich Personal eine Stelle geschaffen, die in Zusammenarbeit mit den Unternehmensbereichen unser Onboarding, das Thema Compliance, aber auch das Weiterbildungsangebot und Gesundheitsmanagement weiter ausbauen soll. Die Betriebszugehörigkeit bei uns liegt bei durchschnittlich elf Jahren. Dieser Wert zeigt uns, dass sich die Mitarbeiter:innen mit dem Unternehmen und seinen Aufgaben identifizieren, die Firmengruppe in seinen Entwicklungsstufen begleiten und uns auch in anspruchsvollen Zeiten die Treue halten. Die Altersstruktur bei der westa gruppe wird gezielt verjüngt. Ziel ist ein ausgewogenes Zusammenspiel von Jung und Alt, so dass sich langjährige Erfahrung mit innovativen Einflüssen verbinden und entwickeln kann. Wir sind an allen Standorten ein Ausbildungsbetrieb im kaufmännischen und gewerblichen Bereich und planen dies auf weitere Berufsbegleitende Modelle auszuweiten. Wir beschäftigen Werkstudent:innen im Bereich Nachhaltigkeit, Betriebsorganisation, Labor und Controlling zur Unterstützung von Projekten, Forschung und Automation. Die Studierenden werden bei ihren Bachelor und Masterarbeiten intensiv begleitet. Unsere Frimengruppe profitiert im Gegenzug von deren moderner und strukturierter Arbeitsweise.
Zielerreichung
Wir prüfen die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden regelmässig. In Mitarbeitendenbefragungen, regelmässigen Mitarbeitendengesprächen und Team Sitzungen arbeiten wir gemeinsam und konstruktiv an Lösungen und persönlicher Weiterentwicklung. Das Feedback werten wir aus und lassen es in strategische und organisatorische Planungen mit einfliessen. Im Rahmen der einzelnen Weiterbildungs- und Gesundheitsmassnahmen holen wir uns ebenfalls entsprechende Rückmeldungen unserer Mitarbeitenden ein und passen dementsprechend die nächsten Schritte an.
Risiken
Risiken, die sich aus unseren unternehmerischen Aktivitäten ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Qualifizierung und Entwicklung darstellen, können wir nicht erkennen. Die notwendigen Weiterbildungsbedarfe können wir durch unser Angebot an internen (Sicherheit und Arbeitsschutz) und ein vielfältiges Angebot an externen Qualifizierungsmassnahmen abbilden.
Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16
Leistungsindikator GRI SRS4039: Arbeitsbedingte Verletzungen – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.
Die Punkte cg des Indikators SRS 4039 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.
Leistungsindikator GRI SRS40310: Arbeitsbedingte Erkrankungen – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.
Die Punkte ce des Indikators SRS 40310 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.
Anzahl Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen: 0
Anzahl arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen: 0
Anzahl bei der Berufsgenossenschaft gemeldeter Unfälle: 2
Die arbeitsbedingten Erste Hilfe Fälle werden in den Verbandsbüchern dokumentiert.
Ein auslesbares Erfassungssystem gibt es hier aktuell noch nicht.
Die häufigsten arbeitsbedingten Verletzungen: Prellungen, Schnitt und Quetschwunden.
Anzahl der gearbeiteten Stunden: 126.743
Leistungsindikator GRI SRS4034: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz – Die berichtende Organisation muss für Angestellte, und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:
a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.
b. Wenn es formelle Arbeitgeber Mitarbeiter Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.
An allen unseren Standorten halten wir selbstverständlich sämtliche gesetzliche Bestimmungen mit Blick auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ein. Um die physische und psychische Gesundheit aller Mitarbeitenden zu gewährleisten, setzt der Arbeits und Gesundheitsschutz insbesondere auf präventive, Bedarfs- und Zielgruppenorientierte sowie gesundheitsfördernde Massnahmen. Diese umfassen z.B. die Teilnahme an Gesundheitskursen, Vorsorgeuntersuchungen und eine arbeitsmedizinische Überwachung. Auch regelmässige Schulungen, eine gesundheitsfördernde Arbeitsplatzgestaltung und die Berücksichtigung von aufgabenbezogenen Bedürfnissen gehören dazu.
Die Verantwortung für die Gewährleistung einer hohen Arbeitssicherheit liegt bei der Stabsstelle Arbeitssicherheit, die direkt an die Geschäftsführung berichtet und bei den Massnahmen in Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten agiert. An allen Standorten werden fortlaufend die technischen Massnahmen des Arbeitsschutzes überwacht und verbessert. Wir konzentrieren uns nunmehr auf die Vermeidung Verhaltensbedingter Unfälle durch eine ausgewogene Kombination von technischen, organisatorischen und persönlichen Schutzmassnahmen.
Leistungsindikator GRI SRS4041 (siehe G4LA9): Stundenzahl der Aus und Weiterbildungen – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.
Neben den jährlichen Pflichtunterweisungen im Rahmen der betrieblichen Tätigkeiten werden die Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell von den Team- und Abteilungsleitungen mit den Mitarbeitenden und unserer Personalentwicklung geplant. Hier werden sowohl die sozialen, persönlichen als auch die fachlichen, methodischen Fähigkeiten ausgebaut.
Darüber hinaus bieten wir Bereichsübergreifend Schulungen zu aktuellen und relevanten Themen an, um das Wissen und Bewusstsein der Mitarbeitenden kontinuierlich zu erweitern. Neben Schulungen zu AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz), Compliance und IT Sicherheit wurden in den vergangenen Jahren auch Veranstaltungen zum Energiekostensparen in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW sowie zum Thema Digitaler Fussabdruck – weg mit dem unnötigen CO2 mit Think Digital Green durchgeführt.
Im Vorjahr lag der Fokus auf folgenden Schulungen:
+ Gesundheitskurse, um das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz verhindern – Schulung in Zusammenarbeit mit der IT Sicherheit, um Risiken im digitalen Arbeitsumfeld zu minimieren Datenschutz und ChatGPT, mit Fokus auf den sicheren Umgang mit sensiblen Daten und KI gestützten Tools
Mit diesen Schulungen stärken wir das Bewusstsein für wichtige gesellschaftliche und technologische Entwicklungen und unterstützt unsere Mitarbeitenden dabei, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Grundsätzlich wird jedes Jahr in den Gesprächen mit den Mitarbeitenden die Möglichkeit angeboten, sich persönlich und fachlich weiterzubilden. Bei der Auswahl geeigneter Weiterbildungs- und Schulungsmassnahmen unterstützt unsere HR Human Ressources Abteilung.
Zudem wurde im Vorjahr die Einführung eines HR Management Systems gestartet, um die Erfassung und Auswertung von Schulungstagen effizienter zu gestalten. Das neue Tool wurde in einer Projektgruppe gestartet und unterstützt die HR Abteilungen bei personalwirtschaftlichen Abläufen.
Das Hauptziel besteht darin, HR Prozesse zu optimieren, administrative Abläufe zu automatisieren und die Effizienz im Personalmanagement zu steigern, wodurch langfristig auch die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht werden soll.
Das HR ManagrementSystem bietet folgende Vorteile:
+ Automatisierung von HR Prozessen wie Dokumentenverwaltung und Recruiting Abläufe
+ Zentrale Datenverwaltung durch die Einführung digitaler Personalakten
+ Mitarbeiter Self Service, der Mitarbeitenden ermöglicht, ihre persönlichen Daten eigenständig zu verwalten
+ Performance Management, das detaillierte Leistungsbewertungen, regelmässige Feedbackgespräche und eine strukturierte Zielverfolgung unterstützt
Die vollständige Implementierung ist aktuell geplant. Mit diesem System werden Schulungsaktivitäten künftig effizienter und transparenter erfasst, Berichte automatisiert erstellt und Planungsprozesse optimiert. Dadurch wird nicht nur die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden gezielt gefördert, sondern auch die gesamte Organisation nachhaltig gestärkt.
Leistungsindikator GRI SRS4051: Diversität – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z.B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).
b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z.B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).
Im Berichtsjahr liegt folgende Verteilung über alle Standort vor:
Frauen: 41 Prozent
Männer: 59 Prozent
Altersgruppe unter 30 Jahre alt: 10 Prozent
Altersgruppe 30-50 Jahre alt: 40 Prozent
Altersgruppe über 50 Jahre alt: 50 Prozent
Der Altersschnitt ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, da der Anteil der über 50-Jährigen zurückgegangen und die Altersgruppe 30–50 Jahre gestiegen ist.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Altersstruktur auszugleichen und eine Verjüngung im Unternehmen zu fördern.
Leistungsindikator GRI SRS4061: Diskriminierungsvorfälle – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.
b. Status der Vorfälle und ergriffene Massnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemässigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Massnahme oder Klage.
Wir wollen einander mit Respekt, Toleranz und Fairness begegnen, weil wir davon überzeugt sind, dass nur durch einen wertschätzenden Umgang ein gutes Betriebsklima möglich ist. Bei uns werden alle Beschäftigten gleichbehandelt – unabhängig von Nationalität, Geschlecht, Alter, Sprache oder Religion. Jeder Art von Diskriminierung und Rassismus treten wir aktiv entgegen.
Unsere Gleichstellungsbeauftragten haben die Aufgabe, an der Umsetzung des in der Verfassung verankerten Gleichstellungsangebotes im Alltag mitzuwirken, die Gleichstellung aller Geschlechter zu fördern und ggf. bestehende Benachteiligungen abzubauen. Ziel ist es, darauf hinzuwirken, dass die Interessen aller Geschlechter im Betrieb angemessen berücksichtigt werden. Gleichstellungsarbeit ist ein Auftrag an alle Verantwortlichen, diskriminierenden Strukturen und Entwicklungen (personalwirtschaftlicher, organisatorischer oder sozialer Natur) durch geeignete Massnahmen zu begegnen. Unsere jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten haben für dieses Handeln die volle Unterstützung der Geschäftsführung.
Der Verpflichtung zur Umsetzung der Massnahmen des Hinweisgeberschutzgesetzes kommen wir vollumfänglich nach. Im Jahr 2023 wurde ein entsprechendes Meldesystem eingeführt, das die Vertraulichkeit für die hinweisgebende Person sicherstellt und sie vor möglichen Repressalien schützt. Seit 2023 wurde ein entsprechendes Meldesystem eingeführt, das die Vertraulichkeit für die hinweisgebende Person sicherstellt und sie vor möglichen Repressalien schützt.
Im Vorjahr gab es keinen bestätigten Fall von Diskriminierung.
Kriterium 17 zu MENSCHENRECHTEN
17. Menschenrechte
Unsere Firmengruppe legt offen, welche Massnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das jeweilige Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Massnahmen und etwaige Risiken einzugehen.
Eine klare und transparente Kommunikation zur Einhaltung der Menschenrechte trägt sowohl intern als auch extern dazu bei, das Verständnis für die Werte und Prinzipien im Firmenverbund zu fördern und eine positive Unternehmenskultur aufzubauen. Diese Form von Grundsatzerklärung spielt bei uns eine entscheidende Rolle für die Definition von den gemeinsam (vor)gelebten Verhaltensweisen, Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten.
Wir verstehen es als unsere unternehmerische Pflicht, aktiv zur Wahrung der Menschenrechte beizutragen – nicht nur innerhalb unseres Unternehmens, sondern auch entlang der gesamten Lieferkette. Ein zentrales Instrument dabei ist unser konsequent eingeforderter Code of Conduct (CoC) für Lieferanten. Dieser dokumentiert unsere Erwartungen an ethisches, ökologisches und sozial verantwortungsvolles Verhalten und dient als verbindlicher Rahmen für die Zusammenarbeit. Die bereits erreichte hohe CoCQuote von 94,5 Prozent möchten wir auch in Zukunft halten oder weiter steigern.
Gleichzeitig setzen wir im Unternehmen selbst auf verbindliche Compliance Richtlinien sowie auf unser gemeinsam entwickeltes Leitbild, das auf den zentralen Werten Verantwortung, Vertrauen und Verlässlichkeit beruht. Es bildet die Grundlage für respektvolles Miteinander, offenes Denken und partnerschaftliches Handeln – unabhängig von Herkunft, Nationalität, Geschlecht oder Religion.
Um diese Werte nicht nur zu formulieren, sondern aktiv zu leben, führen wir Schulungen für alle Mitarbeitenden durch. Diese Trainings thematisieren unter anderem Compliance, Vielfalt und Diversität sowie den Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Ziel ist es, das gesamte Westa Team kontinuierlich für ein respektvolles, diskriminierungsfreies und integratives Arbeitsumfeld zu sensibilisieren und das tägliche Miteinander zwischen Kolleg:innen unterschiedlichster Nationalitäten bewusst und verständnisvoll zu gestalten.
Mit dieser Kombination aus Lieferkettenverantwortung, unternehmensinternen Leitlinien und gezielter Weiterbildung schaffen wir ein stabiles Fundament für nachhaltiges und menschenrechtsbasiertes Handeln auf allen Ebenen.
Erklärung im Sinne des NAP Wirtschaft und Menschenrechte
1. Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte
a. ) Berichten Sie, ob Ihr Unternehmen über eine eigene Unternehmensrichtlinie zur Achtung der Menschenrechte verfügt und ob diese Richtlinie die ILO Kernarbeitsnormen umfasst.
b. ) Hat die Unternehmensleitung die Grundsatzerklärung verabschiedet?
c. ) Beschreiben Sie die interne und externe Kommunikation Ihres Unternehmens zur Grundsatzerklärung.
d. ) Auf welcher Ebene ist die Verantwortung für menschenrechtliche Belange verankert? (CSRRUG Checkliste 1b)
e. ) Welche Reichweite hat die Richtlinie (welche Standorte, auch Tochterunternehmen etc.)
Eine klare und transparente Kommunikation zur Einhaltung der Menschenrechte trägt sowohl intern als auch extern dazu bei, das Verständnis für die Werte und Prinzipien bei uns zu fördern und eine positive Unternehmenskultur aufzubauen. Diese Form von Grundsatzerklärung spielt bei uns eine entscheidende Rolle für die Definition von den gemeinsam (vor)gelebten Verhaltensweisen, Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. Für uns sind die Achtung und Einhaltung von Menschenrechten im eigenen Unternehmens-Umfeld sowie bei allen unseren Tochterunternehmen selbstverständlich und Bestandteil der grundsätzlichen Unternehmens und Führungsstrategie.
Unser Code of Conduct (CoC/Verhaltenskodex) orientiert sich an sozialen, ethischen und ökologischen Standards, wie sie in den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen festgelegt sind. In unserem CoC haben wir Anforderungen festgelegt, die nicht nur für unsere eigenen Beschäftigten, sondern auch für die Beteiligten unserer Lieferkette gelten. Seit 2021 fordern wir damit die Einhaltung von Mindestnachhaltigkeitsanforderungen – in Anlehnung an die Ziele für nachhaltige Entwicklung und politischen Zielsetzungen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals/SDGs) seitens unserer bestehenden Lieferant:innen ein. Unser CoC definiert alle wichtigen Standards hinsichtlich der Bereiche Nachhaltigkeit und fairer Beschäftigung. Bei der Auswahl neuer Lieferant:innen sind diese Standards zwingend. Im Vorjahr konnte die Anzahl unterschriebener CoCs bei den produktionsrelevanten Lieferant:innen beibehalten werden. Im laufenden Berichtszeitraum möchten wir die Anzahl unterschriebener CoCs bei den produktionsrelevanten Lieferant:innen weiter erhöhen. Zukünftig streben wir an, dass alle unsere Zuliefernden diesen Standard erfüllen.
Die folgenden Menschenrechtsaspekte sind hierbei relevant und werden von uns, unseren Lieferunternehmen, Dienstleistenden sowie Geschäftspartner:innen anerkannt:
Allgemeine Anforderungen
+ sich aktiv gegen Korruption und Bestechung in allen Formen einzusetzen jede Form von illegaler Beschäftigung von Arbeitnehmenden zu bekämpfen
+ die Normen der fairen Geschäftstätigkeit und des fairen Wettbewerbs einzuhalte
Bereich Beschäftigte
Kinder und Zwangsarbeit in jeglicher Art und Weise aktiv zu unterbinden und seinen Beschäftigten einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz zu gewähren, sowie angemessene Löhne gemäss geltenden Gesetzen zu bezahlen, sowie vertretbare Arbeitszeiten nach geltendem Recht oder den Branchenstandards einzuhalten und keinerlei Form von Diskriminierung zu tolerieren und die Gleichbehandlung und Chancengleichheit der Beschäftigten zu fördern und Beschäftigte dahingehend weder zu bevorzugen noch zu benachteiligen. Beschäftigte mit Würde und Respekt zu behandeln und jegliche Form von unzulässigen Disziplinarmassnahmen zu verbieten, sowie ein wirksames Beschwerdemanagement für Einzelpersonen und Gemeinschaften einzuführen, wenn dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist.
Intern werden die Mitarbeitenden über unsere Unternehmenswerte informiert, um ein Bewusstsein für die gemeinsamen Ziele, Umgangsformen und Werte zu schaffen. Hierbei erfolgt die Kommunikation über verschiedene Kanäle wie Abteilungsmeetings, Informationsveranstaltungen, E-Mails oder interne Netzwerke.
Bei unserer externen Kommunikation adressieren wir, welche ethischen und sozialen Anforderungen wir von unseren externen Stakeholdern wie Kund:innen, Lieferunternehmen, Kooperationen etc. erwarten. Die Grundsatzerklärung wird in unserem Code of Conduct festgeschrieben und dient hier als Leitfaden, definiert die Mindestanforderungen und ist eine klare Grundvoraussetzung für die Zusammenarbeit.
2. Verfahren zur Ermittlung tatsächlicher und potenziell nachteiliger Auswirkungen auf die Menschenrechte a. ) Berichten Sie, ob und wie Ihr Unternehmen menschenrechtliche Risiken analysiert (durch Ihre Geschäftstätigkeit, durch Geschäftsbeziehungen, durch Produkte und Dienstleistungen, an Standorten, durch politische Rahmenbedingungen) (Kriterium 17, Checkliste Aspekt 4)
b. ) Werden besonders schutzbedürftige Personengruppen in die Risikobetrachtung mit einbezogen?
c. ) Wie hoch werden die menschenrechtlichen Risiken und die eigenen Einflussmöglichkeiten diesen zu begegnen eingeschätzt?
d. ) Wie werden menschenrechtliche Risiken in das Risikomanagement Ihres Unternehmens integriert?
Uns ist bewusst, dass der grösste Risikofaktor hinsichtlich der Verletzung von Menschenrechten in der vorgelagerten Wertschöpfungskette liegt. In unseren Produkten kommen hauptsächlich die Metalle Alu und Inox zum Einsatz, welche zu den Rohstoffen mit grossen Reserven zählen und demnach als unkritisch einzustufen sind. Dennoch sind Metalle zur Herstellung unabdingbar und somit ein strategischer Technologie-Rohstoff.
Wir sehen uns im Bereich der Anlagentechnik als Vorreiter, da wir uns der genannten ökologischen und sozialen Herausforderungen in unserer Branche bewusst sind. Wir handeln hier bereits aktiv und nehmen positiven Einfluss auf die Verhaltensweisen anderer Beteiligter der Lieferkette. Erreicht haben wir dies durch die Umstellung unserer Einkaufsstrategie. Dazu zählt insbesondere der Bezug von fairem und recyceltem Vormaterial als zentraler Hebel in unserer Lieferkette. Bereits seit 2016 kaufen wir schwerpunktmässig Metalle ein, die unter Umwelt- und Menschengerechteren Bedingungen abgebaut wurden. Diese Vormaterialien stammt aus zertifizierten Minen, die sowohl soziale als auch ökologische Belange berücksichtigen. Seit 2023 legen wir den Fokus auf recyceltes Inox und Alumium, das aus Metallschrotten gewonnen und in Europa und nicht Drittländern produziert wird, sowie soziale und nachhaltige Standards einhält.
Die Lieferkette unserer Produkte wird durch Blockchain transparent gemacht. Die verschiedenen Stationen, bis diese an unserem Produktionsstandort ankommen, können somit nachverfolgt werden.
3. Massnahmen zur Wirksamkeitskontrolle / Element: Beschwerdemechanismus
a. ) Gibt es Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Menschenrechten?
b. ) Berichten Sie, ob und wie die Einhaltung von Menschenrechten geprüft wird.
c. ) Beschreiben Sie interne Beschwerdemechanismen und klare Zuständigkeiten im Unternehmen oder erläutern Sie, wie der Zugang zu externen Beschwerdeverfahren sichergestellt wird.
d. ) Gelten Whistle Blowing Mechanismen auch für Zulieferer?
Im Rahmen des Onboarding Prozesses wird das Leitbild der westa gruppe allen neuen Mitarbeiter:innen vorgestellt und ausführlich besprochen. Dieses Leitbild umfasst unsere gemeinsamen sozialen Werte und fördert moralischethisches Handeln im Arbeitsumfeld. Darüber hinaus wird das Bewusstsein für diese Werte durch regelmässige Abteilungs- und Informationsveranstaltungen aktualisiert und verstärkt, ebenso in den stattfindenden Fachgesprächen mit den Mitarbeitenden.
Um sicher zu stellen, dass die in unserem Code of Conduct (CoC) verankerten Menschenrechtsaspekte auch tatsächlich gelebt und umgesetzt werden, müssen sich zuliefernde Unternehmen ausführlichen Qualifizierungsprozessen unterziehen und sich zu diesem Handeln verpflichten.
Durch Vor-Ort Besuche der Anarbeitungsstätten oder Exporteuren, machen wir uns selbst ein Bild über die Zustände an den jeweiligen Standorten unserer Lieferunternehmen. Die Verantwortlichen müssen zusätzlich Nachweise für die Sicherstellung der Menschenrechte liefern und Fragebögen ausfüllen.
4. Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Wertschöpfungskette
a. ) Gibt es einen Verhaltenskodex für zuliefernde Unternehmen, der die vier ILO Kernarbeitsnormen umfasst?
b. ) Berichten Sie, ob und wie eine Prüfung von menschenrechtlichen Risiken vor dem Eingehen einer Geschäftspartnerschaft durchgeführt wird.
c. ) Werden zuliefernde Unternehmen zu Menschenrechten geschult?
d. ) Mit welchen Prozessen stellt Ihr Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechten bei zuliefernden Unternehmen sicher?
e. ) Ergreifen Sie (gemeinsam mit zuliefernden Unternehmen) Massnahmen im Konfliktfall oder kooperieren Sie mit weiteren Akteuren? Wenn ja: welchen?
f. ) Welche Konzepte gibt es zur Wiedergutmachung? Berichten Sie über Fälle im Berichtszeitraum.
Es gibt den vorgenannten, definierten Verhaltenskodex (CoC) für Lieferunternehmen, der die vier ILO Kernarbeitsnormen umfasst. Bei neuen Kooperationen prüft unsere Einkaufsabteilung sorgfältig, ob die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in der Wertschöpfungskette erfüllt wird und fordert die Unterzeichnung des CoC.
In Lieferanten-Audits und ausführlichen Qualifizierungsprozessen, überzeugen wir uns selbst davon, ob ein Zulieferunternehmen die Menschrechte einhält, indem wir die Fertigung besuchen, auditieren und uns selbst ein Bild von den Gegebenheiten machen. Die Verantwortlichen müssen einem Fragebogen beantworten und Nachweise für die Sicherstellung der Menschenrechte liefern.
In möglichen Konfliktfällen gehen wir offen in den Dialog und die Klärung mit den Zuliefernden. Im nachweislichen Konfliktfall distanzieren wir uns von der Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen.
Unsere Einkaufsstrategie beinhaltet daher eine Second Source Strategie.
Diese Strategie stellt neben der Vermeidung von Abhängigkeiten und Lieferengpässen sicher, dass es (möglichst mehrere) Alternativen bei der Feststellung von Verstössen oder Bedenken hinsichtlich der Menschenrechtspraktiken gibt. Durch diese Diversifizierung der Lieferkette können wir sicherstellen, dass wir unsere Verpflichtung zur Wahrung der Menschenrechte erfüllen, selbst wenn es bei einem bestimmten Zulieferer zu Konflikten kommt. Dies hilft uns über alle Standorte, das Risiko von Menschenrechtsverletzungen zu minimieren und ermöglicht uns, ethisch verantwortungsvoll zu handeln.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 17
Leistungsindikator GRI SRS4123: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.
b. Die verwendete Definition für erhebliche Investitionsvereinbarungen.
Seit 2021 fordern wir bereits von seinen Lieferant*innen die Einhaltung von Mindestnachhaltigkeitsanforderungen in Anlehnung an die Ziele für nachhaltige Entwicklung und politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals/SDGs). In unserem dafür formulierten Code of Conduct (Verhaltenskodex) sind alle wichtigen Standards hinsichtlich der Bereiche Nachhaltigkeit und fairer Beschäftigung definiert.
Bei der Auswahl neuer Zulieferunternehmen sind diese Standards zwingend anzuwenden – der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit und Material Compliance.
Durch die konsequente Umsetzung unserer CoCStrategie (Code of Conduct) im Rahmen der Zusammenarbeit mit neuen Lieferant*innen konnte die CoC Quote bei den produktionsrelevanten Partner*innen deutlich gesteigert werden – von 64 Prozent im Jahr 2021 auf 94,4 Prozent im Vorjahr. Dieser Fortschritt zeigt, dass unsere Massnahmen zur Einhaltung und Durchsetzung sozialer und ethischer Standards entlang der Lieferkette wirksam sind. Unser Ziel ist es, diesen positiven Trend fortzusetzen und die Quote weiter zu erhöhen, um langfristig eine flächendeckende Verpflichtung auf unseren Verhaltenskodex sicherzustellen.
Leistungsindikator GRI SRS4121: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.
Über ein Management- und Erfassungssystem, das diese Kennzahlen bereitstellt, verfügen wir aktuell nicht. Der vorliegende DNK Bericht bezieht sich auf unsere Standorte in Deutschland. An allen werden die im Code of Coduct und in diesem Bericht näher erklärten sozialen, ethischen und ökologischen Standards eingehalten und umgesetzt. Als langjährig etabliertes und familiengeführtes Unternehmen arbeiten wir engagiert an der Zufriedenheit der Mitarbeitenden und sind grundsätzlich bestrebt, ein gerechtes und gutes Arbeitsklima zu bieten und auszubauen. Eine Prüfung auf Menschenrechtsaspekte ist daher nicht relevant und wird nicht durchgeführt.
Leistungsindikator GRI SRS4141: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.
Über ein Management- und Erfassungssystem, das diese Kennzahlen bereitstellt, verfügen wir aktuell nicht. Wir haben keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung und können aktuell aus Kapazitätsgründen keinen zusätzlichen Bewertungsmechanismen zur Prüfung sozialer Kriterien definieren und umsetzen. Grundsätzlich müssen neue Zulieferer die Mindestnachhaltigkeitsanforderungen in unserem CoC erfüllen, der sowohl ökologische als auch soziale Aspekte berücksichtigt.
Leistungsindikator GRI SRS4142: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.
b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.
c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.
d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.
e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.
Über ein Management- und Erfassungssystem, das diese Kennzahlen bereitstellt, verfügen wir aktuell nicht. Unsere Firmengruppe hat keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung und kann aktuell aus Kapazitätsgründen keinen zusätzlichen Bewertungsmechanismen zu Überprüfung sozialer Auswirkungen in der Lieferkette definieren und umsetzen.
Kriterium 18 zu SOZIALES/GEMEINWESEN
18. Gemeinwesen
Die Unternehmensgruppe legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.
Soziales Engagement ist uns wichtig. Als erfolgreiches Traditionsunternehmen möchten wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und uns für Menschen engagieren, die unsere Hilfe benötigen. Als Ausdruck unserer regionalen Verbundenheit unterstützen wir insbesondere Projekte vor Ort in der jeweiligen Region. In gezielten Massnahmen wurden die regionalen Integrationsprozesse durch finanzielle, aber auch persönliche Unterstützung vorangebracht.
Jedes Jahr unterstützen wir gezielt nachhaltige, gemeinnützige Projekte. Dies erfolgt in finanzieller Hinsicht, aber auch mit tatkräftigem, persönlichem Engagement durch konkrete Mitarbeit und den Einsatz von Beschäftigten aus allen Betriebsbereichen und von allen Standorten.
Als Unternehmen mit starken Wurzeln in der Region Altmark und Westfalen ist es uns ein echtes Anliegen, soziale Projekte und Bildungseinrichtungen aktiv zu unterstützen. Dabei setzen wir uns für ganz unterschiedliche Themen ein – von konkreter Hilfe vor Ort bis hin zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.
Neben solchen Projekten arbeiten wir regelmässig mit Kindergärten in der Umgebung zusammen, sei es bei gemeinsamen Aktionen oder kleineren Bildungsangeboten. Auch beim Thema Gesundheit zeigen wir Einsatz: Mit einem firmenweiten Aufruf zur Registrierung bei der DKMS haben wir unsere Mitarbeitenden motiviert, sich als potenzielle Stammzellenspender*innen im Kampf gegen Blutkrebs zu registrieren.
Gleichzeitig möchten wir jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. In Zusammenarbeit mit regionalen Berufsschulen bieten wir regelmässig Praktikumsplätze und begleitete Schnuppertage für Schüler*innen an. Als Ausbildungsbetrieb im kaufmännischen- und gwerblichen Bereich geben wir Nachwuchskräften die Chance, sich bei uns weiterzuentwickeln. Unterstützt wird das Team zusätzlich durch eine wachsende Zahl an Werkstudent*innen, die frische Ideen und neue Perspektiven in unsere Projekte einbringen.
Wie bereits erwähnt, sind wir aktives Mitglied in vielen nachhaltigen Communities, die tatsächlich etwas bewegen möchten. Diese Netzwerke sind sowohl regional als auch bundesweit aktiv, mit dem Fokus auf nachhaltiges Handeln. In gemeinsamen Treffen, Aktionen und Informationsrunden können nachhaltige Themen im geschützten Raum diskutiert und hinterfragt, aber auch Handlungsansätze und Erfahrungen ausgetauscht werden. Hier gibt es regelmässigen Austausch und viel Engagement bei gemeinsamen Aktivitäten und Lernprojekten mit anderen interessierten Unternehmen, teilweise aus der gleichen Branche und Region.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 18
Leistungsindikator GRI SRS2011: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschliesslich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert abzüglich des ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts.
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.
Keine Angabe. Diese Leistungsindikatoren werden nicht erhoben, da sie für uns als Familienunternehmen keine wesentliche Relevanz für die Stakeholder und den Unternehmenserfolg haben.
Kriterien 19–20 zu COMPLIANCE
19. Politische Einflussnahme
Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.
Die Westa Gruppe muss sich als mittelständisches Unternehmen (KMU) fortlaufend mit anstehenden, regulatorischen Anforderungen auseinandersetzen und möchte sich in den von der deutschen Regierung oder EU angestossenen Transformationsprozess einbringen und damit verbundene Chancen ergreifen. Allerdings befindet sich gerade der Mittelstand in einer Lage, wo Geschäftspartner*innen in verschiedenster Form zur Information über Nachhaltigkeitsaspekte anhalten. Ohne diese Informationsbereitstellung besteht das Risiko der abrupten Unterbrechung von oft langjährigen Geschäftsbeziehungen.
Nicht nur das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) setzt hier neue Anforderungen, sondern insbesondere der europäische Gesetzgeber fordert mehr Transparenz zu Nachhaltigkeit von Unternehmen ein.
Zentrales Regulierungsinstrument ist hierbei die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Diese umfasst teilweise direkt, aber insbesondere auch indirekt über Wertschöpfungsketten kleine und mittlere Unternehmen.
Wir sind Mitglied in mehreren Verbänden und Vereinen, deren Mitgliedschaften nicht mit politischer Einflussnahme verbunden sind. Wir nutzen diese Netzwerke, um unser Branchenwissen zu erweitern, mit anderen Akteur:innen den Austausch zu treten und uns zielgerichtet und nachhaltig weiterzuentwickeln.
Zudem ist unsere erweiterte Geschäftsführung aktives Mitglied in der Pilotgruppe des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) und des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), die sich mit den bestehenden Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung von kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) beschäftigen.
Wir verfolgen alle Anforderungen und Entwicklungen aktiv und informieren uns, um in allen relevanten Themenbereichen auf dem neuesten Stand zu bleiben und bei relevanten Massnahmen und Forderungen handlungsfähig zu sein. Die Firmengruppe übt allerdings keinen politischen Einfluss aus und es besteht auch keine Mitgliedschaft in politisch aktiven Organisationen. Zudem nehmen wir keinerlei Parteispenden vor.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 19
Leistungsindikator GRI SRS4151: Parteispenden – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.
b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.
Wir tätigen keinerlei Form von Parteispenden.
20. Gesetzes und richtlinienkonformes Verhalten
Die Westa Gruppe legt offen, welche Massnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Wir stellen dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstösse in der Firmengruppe verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.
Für uns ist es selbstverständlich, gesetzliche Vorgaben und Richtlinien zu erfüllen und nach ethischen Grundsätzen zu handeln. Wir dulden keinerlei Korruption und lehnen Bestechung oder Vorteilsnahme, egal welcher Form, ab. In unserem Code of Conduct (Verhaltenskodex) sprechen wir uns aktiv gegen jede Form korrupter Vorfälle aus und nehmen unsere Lieferant:innen, Dienstleister und Geschäftspartner:innen in die Verantwortung.
Die Verantwortung für das Thema Compliance ist direkt bei der Geschäftsführung und der obersten Führungsebene angesiedelt. Diese überprüfen die Einhaltung von gesetzlichen und ethischen Grundsätzen, sowie den fairen und respektvollen Umgang im Arbeitsumfeld. Bei Bedarf werden entsprechende Massnahmen ergriffen. Bisher hat es in unser Firmengruppe keine Korruptionsverstösse und Ermittlungen gegeben. Aus diesem Grund haben wir bislang keine konkrete Zielsetzung für den Bereich Compliance formuliert. Zudem können aus unserer Sicht derzeit keine Risiken, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit in Bezug auf die Bekämpfung von Korruption und Bestechung ergeben haben, benannt werden. Dem Korruptionsrisiko in der vorgelagerten Lieferkette treten wir entgegen durch unseren fairen und nachhaltigen Ansatz bei der Auswahl der Produzent:innen und Lieferant:innen, die Kriterien erfüllen müssen, die regelmässig überprüft werden.
Zu diesen Kriterien zählen:
+ Beachtung von Umweltkriterien (Massnahmen zum Ressourcen und Energieverbrauch, Renaturierungsmassnahmen für die Zeit nach dem Abbau, etc.)
+ Einhaltung von internationalen und nationalen Rechten Übernahme von sozialer Verantwortung für Beschäftigte und Menschen vor Ort (faire Löhne, angemessene Arbeitszeiten, ausreichende Arbeitsschutzmassnahmen, soziales Engagement, etc.)
+ Einsatz gegen Kinder und Zwangsarbeit transparentes Handeln
Bei unseren Hauptzulieferern bauen wir bewusst eine nachhaltige, qualitative und langfristig ausgerichtete Zusammenarbeit auf. Für uns ist wichtig, als Teil der Wertschöpfungskette verantwortlich zu handeln und die Einhaltung von sozialen, ethischen und ökologischen Standards sicherzustellen. Dieses Handeln und Bewusstsein erwarten wir auch von unseren Lieferant:innen, Dienstleistern und Geschäftspartner:innen. Wir möchten uns gemeinsam mit ihnen nachhaltig weiterentwickeln.
Leistungsindikatoren zu Kriterium 20
Leistungsindikator GRI SRS2051: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.
b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.
Die Überprüfung auf Korruptionsrisiken sowie die Bewertung möglicher Verdachtsfälle erfolgt bei uns in einem strukturierten und verantwortungsbewussten Verfahren. Die Zuständigkeit liegt direkt bei der Geschäftsführung, die diese Aufgabe in enger Abstimmung mit den Führungskräften aller Unternehmensbereiche wahrnimmt.
Im Rahmen regelmässiger interner Abstimmungen und Risikobewertungen werden potenzielle Gefährdungspunkte identifiziert und bewertet. Die enge Einbindung der Bereichsverantwortlichen stellt sicher, dass mögliche Anzeichen für unethisches Verhalten frühzeitig erkannt und angemessen adressiert werden können. Dabei wird auf eine offene Kommunikationskultur und Sensibilisierung geachtet, sodass Hinweise ernst genommen und ohne Schwellenangst gemeldet werden können.
Die Vollständigkeit und Wirksamkeit dieser Vorgehensweise wurde im Vorjahr durch die Überprüfung aller Betriebsstätten mit einer Prüfquote von 100 Prozent sichergestellt. Auch hierbei ergaben sich keine Hinweise auf Korruptionsverdacht oder -fälle.
Leistungsindikator GRI SRS2053: Korruptionsvorfälle – Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:
a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.
b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.
c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstössen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.
d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.
Im Berichtszeitraum wurden keine Korruptionsfälle bei uns oder im Rahmen unserer vertraglichen Geschäftspartner:innen festgestellt. Dementsprechend wurden auch keine rechtlichen Verfahren eingeleitet.
Leistungsindikator GRI SRS4191: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften – Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:
a. Erhebliche Bussgelder und nichtmonetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bussgelder;
ii. Gesamtanzahl nichtmonetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.
b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.
c. Der Kontext, in dem erhebliche Bussgelder und nichtmonetäre Sanktionen auferlegt wurden.
Im Berichtszeitraum wurden keine Korruptionsfälle bei uns oder im Rahmen unserer vertraglichen Geschäftspartner:innen festgestellt. Dementsprechend wurden auch keine rechtlichen Verfahren eingeleitet.
In dieser DNK-Erklärung wurde nach dem comply or explain Prinzip zu den nachfolgend aufgeführten GRI-Indikatoren berichtet. Dieses Dokument verweist auf die aktuellen GRI-Standards, sofern nicht anders vermerkt.
Salzwedel / Gütersloh
Before a product can wear the coveted Westaflex logo or go into production, it must go through our torture testing. Wetaflex products are subjected to tensile tests, shock tests, vibration tests, wind tunnels, endurance tests, aerodynamic tests and crash tests. In fact, the whole world is our test track. We take our prototypes and test products into the real world, and try the functions that will make your equipment safer, easier and more fun to use. When we are finally happy, we know that you’ll be too.
Westaflex has developed a unique relationship with the world’s top vehicle manufacturers. This connection gives us access to specific feedback on how to design products that are more compatible and easier to install into today’s vehicles. It also enables us to suggest standard features that allow for even more precise fit of Westaflex products.
In today’s competitive environment, we need innovative machines that easily integrate into our plant-wide infrastructure. Our goal flexible and efficient equipment that increases business agility, optimizes productivity and helps achieve sustainability objectives — all while lowering our total cost of ownership.
Wir, die Westa-Holding GmbH & Co.KG (im folgenden “Carbonit”, „ERO“, „Westaflex“ oder “wir”) als Teil der Westa Gruppe, nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und halten uns strikt an die Regeln der aktuell geltenden Verbraucher-, Arbeits- und Datenschutzgesetze. Dazu zählen vor allem die Datenschutz-Verordnungen (im Folgenden: DSGVO, Bundesdatenschutzgesetz und E-Privacy). Die Westa Gruppe sind die mit der Westaflex Holding GmbH & Co.KG verbundenen Unternehmen, Lizenznehmer und Beteiligungen. Das sind solche, auf die wir einen bestimmenden Einfluss nehmen können.
Personenbezogene Daten werden auf unseren Webseiten und bei Nutzung unserer Apps und Services nur im notwendigen Umfang erhoben und zweckgebunden verarbeitet. Personenbezogene Daten sind solche Daten, durch die Sie persönlich identifizierbar sind oder mit Ihnen verknüpfte, sonstige Daten.
Frank Ladwig
Westaflexwerk GmbH
Postfach 3255
33262 Gütersloh
toolboxx-media UG, Magdeburg und Reimedia GmbH, Hamm für den Betrieb der Webseiten und Apps sowie Marketing
teuto.net Netzdienste GmbH, Bielefeld für den Betrieb der Backend-Systeme
Emmet Software Labs GmbH & Co. KG, Herford für Vertriebszwecke und Marketing
Durch andere Gruppenfirmen der Westa Gruppe können die erhobenen Daten verarbeitet oder an diese weitergegeben werden, wenn:
+ Sie hierzu ausdrücklich und informiert an anderer Stelle (z.B. Hinweis im Anfrageformular) eingewilligt haben,
+ es unter Zweckbindung und der Arbeitsteiligkeit innerhalb der Westa Gruppe erforderlich ist; hierfür sind entsprechende vertragliche Vereinbarungen innerhalb unser Firmen-Holding abgeschlossen,
+ die Daten durch die verantwortliche Stelle pseudonymisiert zur Verfügung gestellt werden und die verantwortliche Stelle gewährleistet, dass das beauftragte Gruppenunternehmen diese Daten nicht de-pseudonymisieren kann, oder
+ die Daten durch die verantwortliche Stelle anonymisiert gespeichert werden und die so gespeicherten Daten nicht mehr den datenschutzrechtlichen Bestimmungen unterliegen.
Die Unternehmen der Westa Gruppe verarbeiten/übermitteln die von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten in/an Standorten Deutschlands, der europäischen Union sowie Drittländer (u.a. USA), die ein angemessenes Datenschutzniveau gem. Artikel 45 DS-GVO aufweisen oder geeignete Garantien gem. Artikel 46 DS-GVO bieten.
Die nachfolgende Erklärung gibt Ihnen einen Überblick darüber, wie wir den Datenschutz gewährleisten, welche Art von Daten zu welchem Zweck und auf welcher Rechtsgrundlage erhoben und verarbeitet werden. Sie hat grundsätzliche Geltung für alle von uns verantworteten Webseiten und Apps. Weichen unsere Webseiten und Apps von diesen Grundsätzen der Datenverarbeitung ab oder ergänzen diese durch eigene, so wird dies auf den entsprechenden Webseiten bzw. in den Apps in geeigneter Weise kenntlich gemacht.
+ Der erste Teil (Bestimmungen für private Nutzer) gilt für die privaten Nutzer der Services der Westa Gruppe.
+ Der zweite Teil (Bestimmungen für geschäftliche Nutzer) gilt für die geschäftlichen Nutzer der Services der Westa Gruppe.
+ Der dritte Teil (Bestimmungen für Bewerber) gilt für die privaten Nutzer der Services der Westa Gruppe in Bezug auf Bewerbungen.
+ Der vierte Teil (Allgemeine Informationen und Bestimmungen für unsere Webseiten und Apps) gilt für alle Nutzer, die Services oder die Webseiten und Apps der Westa Gruppe nutzen.
+ Der fünfte Teil (Informationen zu Betroffenenrechte) gilt für alle Nutzer deren Daten dem Datenschutzrecht unterliegen, nicht jedoch juristische Personen.
Weiterhin können unsere Webseiten Links zu Webseiten anderer Anbieter enthalten, auf die sich diese Datenschutzerklärung nicht erstreckt.
Dieser Teil der Datenschutzerklärung gilt für private Nutzer von WestaSoft Services. Die Rechtsgrundlage zur Verarbeitung Ihrer Daten basiert auf der von Ihnen gegebenen Zustimmung in diese Datenschutzerklärung als Einwilligung bzw. um Ihnen angefragte Informationen oder Produkte geben zu können nach DSGVO Artikel 6 Abs.1 lit.b).
Zu den von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten zählen u.a. die folgenden:
Ihr Name
Ihre Adresse (PLZ, Ort, Straße und Hausnummer, ggf. Adresszusätze)
Ihre E-Mail-Adresse
Ihr Geburtsdatum
Ihr Geschlecht
Ihre Telefonnummer und/oder Mobilfunknummer
Ihr Land
Ihre Zahlungsinformationen
Ihr bisher genutzter Heizungsfachbetrieb
Produktname Ihres Westa Gruppe Produktes
Herstellernummer Ihres Westa Gruppe Produktes
Soweit Sie uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellen, verwenden wir diese zur Beantwortung Ihrer Anfragen, zur Abwicklung und Durchführung Ihrer Beratungsanfrage, für die technische Administration, für Login-Aktivitäten und die innerhalb der jeweiligen Webseiten oder Apps zur Verfügung gestellten Dienste. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 Satz 1 b DS-GVO bzw. Ihre Einwilligung. Die Einwilligung zur Nutzung Ihrer zur Verfügung gestellten Daten können Sie jederzeit widerrufen. Bitte wenden Sie sich dazu, möglichst unter Angabe des/der genutzten Services, an: datenschutz(at)westa.eu.
Sollten Sie unserer Datenschutzerklärung zugestimmt und uns bei einer Beratungsanfrage Ihre Telefonnummer mitgeteilt haben, kontaktieren wir Sie vor der Weiterleitung Ihrer Beratungsanfrage an unseren Partnerbetrieb telefonisch, um die Richtigkeit Ihrer Angaben zu überprüfen, Ihr Vorhaben zu besprechen und Sie an den passenden Vertriebs- und Handwerkspartner vermitteln zu können.
Sollten Sie unserer Datenschutzerklärung zugestimmt und uns bei einer Beratungsanfrage Ihre E-Mail-Adresse mitgeteilt haben, informieren wir Sie per E-Mail über den aktuellen Stand Ihrer Beratungsanfrage über unseren Service. Dazu senden wir Ihnen unter anderem eine Nachricht mit den Kontaktdaten des vermittelten Fachpartners sowie im Anschluss an Ihre Beratung eine Möglichkeit zur Bewertung dieses Fachbetriebs. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse bei Ihrer Fachberatungsanfrage nicht an, können wir Ihnen leider keinen Fachberatungsservice ermöglichen.
Zur Erbringung des Services der Fachberatungsanfrage bzw. Fachbetriebsvermittlung für die Beratung und/oder den Kauf, die Wartung oder die Reparatur eines Produktes aus unserem Sortiment leiten wir mit ihrer Einwilligung die von Ihnen eingegebenen personenbezogenen Daten an externe Fachbetriebe weiter, die als Partner mit unserem Unternehmen zusammenarbeiten und die in Ihrer Region tätig sind.
Dieser Fachpartner wird dazu aufgefordert, Sie innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zu kontaktieren, um die von Ihnen angeforderte Fachberatung und/oder Angebotserstellung vornehmen zu können. Zu diesem Zwecke erfolgt eine Kontaktaufnahme durch den Fachbetrieb per E-Mail und/oder Telefon.
Darüber hinaus werden Ihre Daten an Dritte, d.h. nicht zur Westa Gruppe gehörende Personen oder Unternehmen, nicht weitergegeben oder verkauft. Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten erfolgt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen, wenn die Daten zur Erfüllung des mit der Speicherung verfolgten Zwecks nicht mehr erforderlich sind oder wenn ihre Speicherung aus sonstigen gesetzlichen Gründen unzulässig ist.
Wir, d.h. die CARBONIT Filtertechnik GmbH, ERO-Edelstahl-Rohrtechnik GmbH und Westaflex Projekt GmbH, informieren Sie per E-Mail, Post oder Telefon nur über Produkte und Services der Westa Gruppe und befragen Sie hierüber gegebenenfalls, sofern Sie uns ausdrücklich Ihre Einwilligung zur Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten für Werbezwecke gegeben haben (Opt-In).
Dies erfolgt durch das aktive Setzen eines Häkchens unter unseren Formularen neben der Aussage “Ja, die CARBONIT Filtertechnik GmbH, ERO-Edelstahl-Rohrtechnik GmbH und Westaflex Projekt GmbH dürfen meine E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer verwenden, damit ich über die neuesten Produkte und Services informiert werde. Ich nutze hiermit auch meine Chance über Markt- und Meinungsforschung sowohl Kritik als auch Lob zu platzieren. Diese Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft jederzeit von mir widerrufen werden.”
Bitte beachten Sie: Der Ihnen auf der jeweiligen Webseite/App angezeigte Text kann unter Umständen abweichende Unternehmen aufzählen, wenn diese von Ihrer Anfrage betroffen sind.
Wenn Sie uns Ihre Einwilligung für eine solche Nutzung erteilt haben, aber in Zukunft keine Werbung oder Befragungen mehr von uns erhalten möchten, können Sie Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Ihre Daten werden dann gelöscht oder, sofern sie für Abrechnungs- und Buchhaltungszwecke noch erforderlich sind, an diese Zwecke gebunden gespeichert. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an widerruf(at)westa.eu.
Melden Sie sich auf unseren Webseiten oder in unseren Apps für einen unserer Newsletter an, so wird Ihre E-Mail-Adresse zu Informations- und Werbezwecken genutzt, bis Sie sich von diesem Newsletter abmelden. Mit der Anmeldung zum Newsletter speichern wir Ihre E-Mail-Adresse, Ihre IP-Adresse und das Datum der Anmeldung. Diese Speicherung dient allein dem Nachweis im Fall, dass ein Dritter eine E-Mail-Adresse missbraucht und sich ohne Wissen des Berechtigten für den Newsletter-Empfang anmeldet.
Ihre Einwilligung in den Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Wenn Sie den Newsletter nicht weiter beziehen möchten, können Sie sich jederzeit über den Abmeldelink im Newsletter aus unserem Verteiler austragen lassen oder Sie schreiben eine E-Mail an widerruf(at)westa.eu.
Wenn Sie uns Anfragen über eines unserer Kontaktformulare zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung Ihrer Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen zum gleichen Thema bei uns gespeichert. Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
Die Einwilligung zur Nutzung der über das Kontaktformular zur Verfügung gestellten Daten können Sie jederzeit widerrufen. Bitte wenden Sie sich dazu an: widerruf(at)westa.eu.
Wenn Sie sich bei unser Community durch die Zustimmung zu dieser Datenschutzerklärung und Eröffnung eines Benutzerkontos anmelden, so werden die von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten zur Bereitstellung unser Community und zur Verarbeitung Ihrer gestellten Fragen und Anmerkungen genutzt. Dies umfasst auch die Einwilligung zur Kontaktaufnahme unsererseits mittels E-Mail und/oder Telefon streng zweckgebunden zum Inhalt Ihrer Anfrage.
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit durch das Löschen Ihres Benutzerkontos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Ihre Daten werden dann gelöscht oder, sofern sie für andere rechtlich begründete Zwecke noch erforderlich sind, an diese Zwecke gebunden gespeichert. Die Inhalte Ihrer Community-Beiträge werden nach Löschung Ihres Benutzerkontos innerhalb unser Community anonymisiert und bleiben dort erhalten. Es ist jedoch keine Zuordnung dieser Beiträge zu Ihrer Person mehr möglich.
Auf einigen Seiten unserer Website haben Sie die Möglichkeit, persönliche Daten einzugeben, um sich zu Informationsbesuchen, unseren Schulungen oder Veranstaltungen anzumelden. Wir werden diese Daten nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwenden. Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer als Teilnehmer einer unserer Veranstaltungen eingeben, erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail und, je nach Veranstaltung, eine SMS 30 Minuten vor Ihrem Zeitfenster / vor dem Beginn Ihre Veranstaltung. Nach Beendigung der Veranstaltung werden die Daten zum Beispiel zur Auswertung der Veranstaltung gespeichert. Diese Daten werden spätestens nach 6 Monaten gelöscht, wenn dem nicht gesetzliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen, beispielsweise fachliche Nachweise, Bewirtungen, Kosten u.ä.
Die Einwilligung zur Nutzung der bei einer Anmeldung zur Verfügung gestellten Daten können Sie bis zum Beginn der Veranstaltung widerrufen. Bitte wenden Sie sich dazu an: widerruf(at)westa.eu.
Dieser Teil der Datenschutzbestimmungen gilt nur für geschäftliche Nutzer wie Handwerksbetriebe, Industriebetriebe, Kommunen, gewerbliche Betriebe, Planer, Architekten etc. und nur insoweit, als diese personenbezogene Daten von Ansprechpartnern auf unseren Webseiten und in unseren Apps zur Verfügung stellen für den Abschluss und die Durchführung von Verträgen nach DSGVO Artikel 6 Abs.1 lit.b).
Vermittlung von Kundenanfragen
Vermittlung an anfragende Kunden
Darstellung in Fachbetriebs-Verzeichnissen der Westa-Gruppe
(z.B. Fachpartner-vor-Ort-Suche auf www.westa.net)
Soweit Sie uns personenbezogene Daten zur Verfügung gestellt haben, verwenden wir diese nur zur Beantwortung Ihrer Anfragen, zur Abwicklung mit Ihnen geschlossener Verträge, für die technische Administration, für Login-Aktivitäten und die innerhalb der jeweiligen Internetseiten oder Apps zur Verfügung gestellten Dienste.
Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten erfolgt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen, wenn ihre Kenntnis zur Erfüllung des mit der Speicherung verfolgten Zwecks nicht mehr erforderlich ist oder wenn ihre Speicherung aus sonstigen gesetzlichen Gründen unzulässig ist. Wenden Sie sich dazu bitte an widerruf(at)westa.eu. Ihre Daten werden dann gelöscht oder, sofern sie für Nachweis-, Abrechnungs- und/oder Buchhaltungszwecke noch erforderlich sind, an diese Zwecke gebunden gespeichert.
Für weitere personenbezogene Daten, die im Rahmen Lieferung und Leistung von Produkten und Dienstleistungen gem. Artikel 6 Abs.1 lit.b) verarbeitet werden gelten die Datenschutzbestimmungen in den jeweiligen allgemeinen Verkaufsbedingungen.
Dieser Teil der Datenschutzbestimmungen gilt für Bewerber auf Stellenanzeigen von Unternehmen der Westa Gruppe oder Drittunternehmen, denen wir eine Plattform bzw. Partnerprogramm für Stellenanzeigen/ -vermittlung zur Verfügung stellen. Dies gilt nur insoweit, als dass diese Bewerber personenbezogene Daten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens, z.B. Bewerbung in Papierform, E-Mail, Kontaktformulare mit Anhang bzw. durch die Westa Gruppe betriebene Portale oder die Nutzung elektronischer Stellenbörsen Dritter entsprechend der erforderlichen Inhalte, auch gemäss weiterer landesgesetzlicher Vorgaben, an uns übermitteln. Auf Papier übermittelte Bewerbungsunterlagen werden eingescannt und in unseren Systemen gespeichert, das Papier danach datenschutzrechtlich konform über zertifizierte Dienstleister entsorgt.
Ihre personenbezogenen Daten verwenden wir nur zur Abwicklung Ihrer Bewerbung und auf Grundlage der Einwilligung in diese Datenschutzerklärung. Die Einsicht in Ihre Unterlagen haben die Personalverantwortlichen der Westa-Holding Verwaltungs GmbH, des jeweiligen Gruppenunternehmens sowie Vorgesetzte bzw. andere Recruiting-Verantwortliche in deren Bereich die Stelle ausgeschrieben ist. Eine weitere Form der Verarbeitung erfolgt anonymisiert zum Zwecke der Erfolgsmessung der Stellenbesetzungen und der verwendeten technischen Bewerbungskanäle sowie, auch anonymisiert, der übermittelten Fähigkeiten von Bewerbern.
Die Verarbeitung der Daten erfolgt mit Hilfe von Systemen der Infoniqa Payroll Holding, einem Unternehmen mit Sitz in Böblingen. Die Westa Gruppe hat hierzu entsprechend Artikel 46 DS-GVO mit der Infoniqa Payroll Holding einen Vertrag auf Basis der EU Standarddatenschutzklauseln abgeschlossen.
Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten des Bewerbers erfolgt automatisch frühestens nach 4, aber spätestens nach 6 Monaten, ab dem Zeitpunkt, an dem der Bewerber informiert wurde, dass die Stelle nicht durch ihn besetzt wird und keine weiteren gesetzlichen Vorgaben dem entgegenstehen. Die Frist ergibt sich aus den Vorgaben des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes. Nur bei einer ausdrücklichen Einwilligung Ihrerseits auf unsere Nachfrage verbleiben Ihre Daten in unserem System gespeichert, um für zukünftige andere Stellenausschreibungen in Betracht gezogen werden zu können.
Bei der Übersendung von Bewerbungsunterlagen in Papierform ohne Bezug auf Stellenanzeigen in unseren elektronischen Formaten z.B. als Initiativbewerbung, erhalten Sie eine Zusammenfassung dieser Datenschutzerklärung, zusammen mit einer Eingangsbestätigung Ihres Schreibens oder jedoch spätestens bei einer Absage unsererseits.
Diese Bestimmungen gelten zusätzlich zu den Bestimmungen für private Nutzer sowie den Bestimmungen für geschäftliche Nutzer für die Webseiten und Apps von Carbonit, ERO und Westaflex. Für unsere Apps existieren teilweise zusätzliche eigene Datenschutzerklärungen. Die Datenschutzerklärung unser Apps finden Sie im jeweiligen App-Store (iTunes, Google Play).
Die Westa Gruppe erhebt und speichert automatisch in ihren Server Log Files Informationen, die Ihr Browser oder die App an uns übermittelt. Diese Daten können von uns nicht einzelnen Individuen zugeordnet werden. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen erfolgt nicht. Dies sind:
Browsertyp/ -version
Verwendetes Betriebssystem
Referrer URL (die zuvor besuchte Seite)
Hostname des zugreifenden Rechners (IP Adresse v4 und v6)
Uhrzeit der Serveranfrage
Die IP-Adresse ist die weltweit gültige, im Zeitpunkt der Zuteilung durch Ihren Internetprovider eindeutige Kennzeichnung Ihres Computers und besteht, in ihrer derzeit geläufigsten Form (IPv4), aus vier durch Punkte getrennte Ziffernblöcken, oder durch zusätzliche Stellen erweitert (IPv6). Zumeist werden Sie als privater Nutzer keine gleichbleibende IP-Adresse benutzen, da Ihnen diese von Ihrem Provider nur vorübergehend zugewiesen wird (so genannte „dynamische IP-Adresse“). Bei einer dauerhaft zugeordneten IP-Adressen (so genannte „statische IP-Adresse“) ist eine eindeutige Zuordnung der Nutzerdaten über dieses Merkmal technisch leicht möglich.
Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus der Webseite
Gewährleistung einer komfortablen Nutzung der vorgenannten Webseite
Auswertung der Systemsicherheit und Systemstabilität
Für weitere administrative und statistische Zwecke
Die personenbezogenen Daten der Server Log Files werden auf Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO verarbeitet. Dieser Erlaubnistatbestand gestattet die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen des „berechtigten Interesses“ des Verantwortlichen, soweit nicht Ihre Grundrechte, Grundfreiheiten oder Interessen überwiegen. Unser berechtigtes Interesse besteht in der leichteren Administration und der Möglichkeit, Hacking zu erkennen und zu verfolgen. Sie können dieser Datenverarbeitung jederzeit widersprechen, wenn Gründe vorliegen, die in Ihrer besonderen Situation bestehen und die gegen die Datenverarbeitung sprechen. Hierzu genügt eine E-Mail an den Konzern-Datenschutzbeauftragten. Unser berechtigtes Interesse folgt aus oben aufgelisteten Zwecken zur Datenerhebung. In keinem Fall verwenden wir die erhobenen Daten zu dem Zweck, Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen.
Die Server Log Files mit den oben genannten Daten werden automatisch nach 30 Tagen gelöscht oder im Falle der Verwendung für Statistiken anonymisiert. Wir behalten uns vor, die Server Log Files länger zu speichern, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme eines unzulässigen Zugriffs (wie etwa der Versuch eines Hackings oder einer sogenannten DDOS-Attacke) nahe legen.
Die vorliegende Datenschutzerklärung gilt ausschließlich für unsere Webseiten und Apps. Diese können Links auf Web-Angebote Dritter enthalten. Auf diese erstreckt sich die vorliegende Datenschutzerklärung nicht. Verlassen Sie die Westa Gruppe Webseiten und Apps, um das Angebot eines Drittanbieters zu besuchen, empfehlen wir, auch die Datenschutzerklärung dieses Anbieters sorgfältig zu lesen.
Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Cookies und Analyse-Werkzeuge (alle Analyse-Werkzeuge aufführen) stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Dieser Erlaubnistatbestand gestattet die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen des „berechtigten Interesses“ des Verantwortlichen, soweit nicht Ihre Grundrechte, Grundfreiheiten oder Interessen überwiegen. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Analyse der Nutzung unserer Website.
Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Alphabet AdWords, (alle Retargeting Technologien auflisten) stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Dieser Erlaubnistatbestand gestattet die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen des “berechtigten Interesses” des Verantwortlichen, soweit nicht Ihre Grundrechte, Grundfreiheiten oder Interessen überwiegen. Unser berechtigtes Interesse besteht in der personalisierten Anzeige zielgerichteter Werbung und der statistischen Analyse der Effektivität der Werbung (z.B. Ermittlung wie viele Klicks auf ein Werbebanner zu einem Kauf auf unserer Website geführt haben).
Die Firmen der Westa Gruppe verwenden auf ihren Webseiten und in ihren Apps an mehreren Stellen sogenannte Cookies. Sie dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert. Die meisten der von uns verwendeten Cookies sind sogenannte „Session-Cookies“. Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren.
Wir nutzen zu diesem Zweck auch Analyse-Werkzeuge, beispielsweise Webtrends oder Alphabet Tag Manager (Firebase). Die zur Verfügung gestellten und genutzten Daten werden vollständig anonymisiert erhoben und gespeichert. Eine Speicherung dieser Daten erfolgt unter Umständen auch innerhalb der Europäischen Union.
Bei der Implementierung und dem Einsatz von Analyse-Werkzeugen und Trackingtechnologien anonymisieren wir schnellstmöglich personenbezogene Daten entweder auf Seiten des Anbieters, durch entsprechende Verträge geregelt, oder im Rahmen unserer Erstnutzung, sodass das Auskunftsrecht Ihrerseits nicht auf alle nachfolgend aufgezählten Technologien ausgeübt werden kann.
Durch entsprechende Einstellungen Ihres Browsers oder der Apps bzw. der ausführenden Betriebssystemumgebung hierfür (iOS, Android) können Sie die Übermittlung solcher Daten verhindern, dies führt aber unter Umständen zu Problemen beim Aufruf, der Bedienung oder der Funktionalität des angebotenen Inhaltes oder Dienstes. Eine Deaktivierungs-Möglichkeit (Opt-Out) für die Cookies des von uns genutzten Services der FAIRRANK GmbH, Köln finden Sie unter folgendem Link: https://www.google.de/intl/de/adwords/thirdpartypartners/
Darüber hinaus setzen wir Cookies in einigen Fällen zur Erfolgsmessung und Optimierung unserer Werbemaßnahmen ein. Wir nutzen dazu das Conversion-Tracking der etracker GmbH , Hamburg (nachstehend etracker). Ein Cookie wird gesetzt, sobald Sie Kontakt zu einem über etracker geschalteten Westa Gruppe-Werbemittel (bspw. Werbebanner) haben. Das Cookie beinhaltet eine Werbe-ID und wird mit einer Gültigkeit von 60 Tagen erstellt. Es sind keine Merkmale (bspw. vollständige IP-Adresse, Vor-, Nachname, Adresse, E-Mail-Adresse) enthalten, über die Sie persönlich identifiziert werden können. Allerdings erkennen wir anhand der Werbe-ID, über welches Werbemittel Sie auf uns aufmerksam geworden sind. Durch die Westa Gruppe erfolgt keinesfalls eine Zusammenführung der Werbe-ID mit personenbezogenen Daten. Nutzer, die nicht am Conversion-Tracking teilnehmen möchten, können das Cookie von etracker über ihren Browser unter https://www.etracker.com/blog/schaerfere-eprivacy-verordnung-kommt/ deaktivieren.
Diese Website benutzt Alphabet Analytics, einen Webanalysedienst der Alphabet Inc („Alphabet“). Alphabet Analytics verwendet sogenannte „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Alphabet in den USA übertragen und dort gespeichert. Im Falle der Aktivierung der IP-Anonymisierung auf dieser Website, wird Ihre IP-Adresse von Alphabet jedoch innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Alphabet in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Alphabet diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Website-Aktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringen. Die im Rahmen von Alphabet Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Alphabet zusammengeführt.
Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Alphabet sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Alphabet verhindern, indem Sie das unter dem folgenden Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de Nähere Informationen zu Nutzungsbedingungen und Datenschutz finden Sie unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html bzw. unter https://www.google.de/intl/de/policies/.
Wir weisen Sie darauf hin, dass zur Gewährleistung einer anonymisierten Erfassung von IP-Adressen (IP-Masking) auf dieser Website Alphabet Analytics um die Funktion „anonymizeIp“ erweitert wurde.
Diese Webseite verwendet darüber hinaus den Alphabet Tag Manager. Durch diesen Dienst können Website-Tags über eine Oberfläche verwaltet werden. Der Alphabet Tool Manager implementiert lediglich Tags. Das bedeutet: Es werden keine Cookies eingesetzt und es werden keine personenbezogenen Daten erfasst. Der Alphabet Tool Manager löst andere Tags aus, die wiederum ggf. Daten erfassen. Jedoch greift der Alphabet Tag Manager nicht auf diese Daten zu. Wurde auf Domain- oder Cookie-Ebene eine Deaktivierung vorgenommen, so bleibt sie für alle Tracking-Tags bestehen, insofern diese mit dem Alphabet Tag Manager implementiert werden.
Sie können die Erfassung durch Alphabet Analytics verhindern, indem Sie auf den folgenden Button klicken. Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt, das die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch dieser Website verhindert:
Unsere Firmen-Gruppe nutzt als AdWords-Kunde das Alphabet Conversion Tracking, einen Analysedienst derAlphabet Inc. (1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; „Alphabet“). Dabei wird von AdWords ein Cookie auf Ihrem Rechner gesetzt („Conversion Cookie“), sofern Sie über eine Alphabet-Anzeige auf unsere Webseite gelangt sind. Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Besuchen Sie bestimmte Seiten von uns und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können wir und Alphabet erkennen, dass jemand auf die Anzeige geklickt hat und so zu unserer Seite weitergeleitet wurde. Jeder AdWords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Webseiten von AdWords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für AdWords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die AdWords-Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden.
Wenn Sie nicht am Tracking teilnehmen möchten, können Sie dieser Nutzung widersprechen, indem Sie die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern (Deaktivierungs-Möglichkeit). Sie werden dann nicht in die Conversion-Tracking Statistiken aufgenommen. Weiterführende Informationen sowie die Datenschutzerklärung von Alphabet finden Sie unter: http://www.google.de/policies/privacy/
Unsere Holding bedient sich einiger Werbepartner, die dabei helfen, das Internetangebot und die Webseiten für Sie interessanter zu gestalten. Daher werden bei einem Besuch der Webseiten auch Cookies von Partnerunternehmen auf Ihrer Festplatte gespeichert. Hierbei handelt es sich um temporäre/permanente Cookies, die sich automatisch nach der vorgegebenen Zeit löschen. Diese temporären oder auch permanenten Cookies (Lebensdauer 14 Tage) werden auf Ihrer Festplatte gespeichert und löschen sich nach der vorgegebenen Zeit von allein. Auch die Cookies unserer Partnerunternehmen enthalten lediglich pseudonyme, meist sogar anonyme Daten. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Daten darüber, welche Produkte Sie sich angesehen haben, ob etwas gekauft wurde, welche Produkte gesucht wurden etc.
Hierbei erfassen einige unserer Werbepartner, auch über die Webseiten hinaus, Informationen darüber, welche Seiten Sie zuvor besucht haben oder für welche Produkte Sie sich beispielsweise interessiert haben, um Ihnen so die Werbung anzeigen zu können, die Ihren Interessen bestmöglich entspricht. Diese pseudonymen Daten werden zu keinem Zeitpunkt mit Ihren personenbezogenen Daten zusammengeführt. Sie haben ausschließlich den Zweck, unseren Werbepartnern zu ermöglichen, Sie mit Werbung anzusprechen, die Sie auch tatsächlich interessieren könnte.
Unsere Webseiten verwenden hierbei sogenannte Re-Targeting-Technologien. Wir nutzen diese Technologien, um für Sie das Internetangebot interessanter zu gestalten. Diese Technik ermöglicht es, Internetnutzern, die sich bereits für unseren Shop und unsere Produkte interessiert haben, auf den Webseiten unserer Partner mit Werbung anzusprechen. Wir sind davon überzeugt, dass die Einblendung einer personalisierten, interessenbezogenen Werbung in der Regel für den Internetnutzer interessanter ist als Werbung, die keinen solchen persönlichen Bezug hat. Die Einblendung dieser Werbemittel auf den Seiten unserer Partner erfolgt auf Basis einer Cookie-Technologie und einer Analyse des vorherigen Nutzungsverhaltens. Diese Form der Werbung erfolgt vollkommen pseudonym. Es werden keine Nutzungsprofile mit Ihren personenbezogenen Daten zusammengeführt.
Durch Nutzung unserer Seite willigen Sie ein, dass sogenannte Cookies eingesetzt und damit Nutzungsdaten von Ihnen erhoben, gespeichert und genutzt werden. Weiter werden Ihre Daten in Cookies über das Ende der Browser-Sitzung hinaus gespeichert, um beispielsweise bei Ihren nächsten Besuchen der Webseiten wieder aufgerufen werden zu können. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie in Ihren Browsereinstellungen die Annahme von Cookies verweigern.
Wir nutzen die Remarketing Technologie der Alphabet Inc. (1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; „Alphabet“). Durch diese Technologie werden Nutzer, die unsere Internetseiten und Onlinedienste bereits besucht und sich für das Angebot interessiert haben, durch zielgerichtete Werbung auf den Seiten des Alphabet Partner Netzwerks erneut angesprochen. Die Einblendung der Werbung erfolgt durch den Einsatz von Cookies, das sind kleine Textdateien, die auf dem Computer des Nutzers gespeichert werden. Mithilfe der Textdateien kann das Nutzerverhalten beim Besuch der Website analysiert und anschließend für gezielte Produktempfehlungen und interessenbasierte Werbung genutzt werden.
Wenn Sie keine interessenbasierte Werbung erhalten möchten, können Sie die Verwendung von Cookies durch Alphabet für diese Zwecke deaktivieren, indem sie die die Seite https://www.google.de/settings/ads/onweb“ l „display_optout“ t „_blank aufrufen. Alternativ können Sie die Verwendung von Cookies durch Drittanbieter deaktivieren, indem Sie die Deaktivierungsseite der Netzwerkwerbeinitiative (Network Advertising Initiative) unter http://www.networkadvertising.org/choices/ aufrufen und die dort genannten weiterführenden Information zum Opt-Out umsetzen. Weiterführende Informationen zu Alphabet Remarketing sowie die Datenschutzerklärung von Alphabet können Sie einsehen unter: http://www.google.com/privacy/ads/
Durch die Nutzung unserer Angebote erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Alphabet in der hier beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden. Wir weisen darauf hin, dass Alphabet eigene Datenschutz-Richtlinien hat, die von unseren unabhängig sind. Wir übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für diese Richtlinien und Verfahren.
Auf dieser Webseite wird die Remarketing- oder „Custom Audience“- Funktion von Facebook verwendet. Mittels dieser Funktion können wir die Besucher unserer Webseite zielgerichtet mit Werbung ansprechen, indem für Besucher unserer Webseite individualisierte, interessenbezogene Werbeanzeigen geschaltet werden, wenn sie Facebook besuchen. Zur Durchführung der Analyse der Webseiten-Nutzung, welche die Grundlage für die Erstellung der interessenbezogenen Werbeanzeigen bildet, setzt Facebook sogenannte Cookies ein.
Hierzu speichert Facebook eine kleine Datei mit einer Zahlenfolge in den Browsern der Besucher unserer Webseite. Über diese Zahl werden die Besucher der Webseite sowie anonymisierte Daten über die Nutzung der Webseite erfasst. Es erfolgt keine Speicherung von personenbezogenen Daten der Besucher der Webseite. Besuchen Sie nachfolgend Facebook, werden Ihnen Werbeeinblendungen angezeigt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zuvor aufgerufene Produkt- und Informationsbereiche berücksichtigen. Falls Sie nicht möchten, dass die Daten durch Facebook erfasst werden, können Sie unter folgendem Link eine Speicherung ablehnen: https://www.facebook.com/settings/?tab=ads Beim Einsatz mehrerer Browser müssen Sie den Vorgang einzeln durchführen.
Für die Verbesserung der Nutzererfahrung auf unseren Internetseiten setzen wir die Software Hotjar (http://www.hotjar.com, Malta) ein. Mittels Hotjar können wir das Nutzerverhalten (Mausbewegungen, Klicks, Scrollhöhe etc.) auf unseren Internetseiten messen und auswerten. Zu diesem Zweck setzt Hotjar Cookies auf Endgeräten der Nutzer und kann Daten von Nutzern wie z. B. Browser-Informationen, Betriebssystem, Verweildauer auf der Seite etc. in anonymisierter Form speichern. Sie können diese Datenverarbeitung durch Hotjar verhindern, indem Sie in den Einstellungen Ihres Webbrowsers die Verwendung von Cookies deaktivieren und bereits aktive Cookies löschen.
Dieser Teil der Datenschutzerklärung bietet zusätzliche Informationen zur Ausübung Ihrer Rechte als Betroffener gegenüber unser Firmen-Gruppe.
Um der Rechte Betroffener DS-GVO nachzukommen, kann es notwendig sein, dass wir in Fällen von personenbezogenen Daten, die aufgrund vertraglicher Beziehungen erhoben wurden, stichprobenartig oder bei berechtigtem Zweifel weitere Informationen zum Nachweis Ihrer Identität anfordert. Dies ist insbesondere der Fall, wenn ein Auskunftsersuchen in elektronischer Form vorliegt, sich jedoch aus den Absenderangaben kein Rückschluss auf eine betroffene natürliche Person ergibt.
gemäss Artikel 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft Ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und gegebenenfalls aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
+ gemäss Artikel 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
+ gemäss Artikel 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
+ gemäss Artikel 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Artikel 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
+ gemäss Artikel 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen;
Datenschutzbeauftragter der Westa Gruppe
Frank Ladwig
Westaflexwerk GmbH
Postfach 3255
33262 Gütersloh
+ gemäss Artikel 7 Absatz 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf diese Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen;
+ gemäss Artikel 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder unseres Unternehmenssitzes wenden.
für unsere Standorte in Sachsen-Anhalt, Magdeburg
für unseren Sitz in NRW, Düsseldorf
Ihr Vertrauen ist uns wichtig. Daher möchten wir Ihnen jederzeit Rede und Antwort bezüglich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten stehen. Wenn Sie Fragen haben, die Ihnen diese Datenschutzerklärung nicht beantworten konnte oder wenn Sie zu einem Punkt vertiefte Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf:
Frank Ladwig
Westaflexwerk GmbH
Postfach 3255
33262 Gütersloh
E-Mail: datenschutz(at)westa.eu.
für unsere Standorte in Sachsen-Anhalt, Magdeburg
https://datenschutz.sachsen-anhalt.de/landesbeauftragter/kontakt/
für unseren Sitz in NRW, Düsseldorf
https://www.ldi.nrw.de/metanavi_Impressum/index.php
Wir sind bemüht, Ihre personenbezogenen Daten durch das Ergreifen technischer und organisatorischer Möglichkeiten so zu speichern, dass sie für Dritte nicht zugänglich sind. Bei der Kommunikation per E-Mail kann die vollständige Datensicherheit nicht gewährleistet werden, sodass wir Ihnen bei vertraulichen Informationen den Postweg empfehlen.
Durch die Weiterentwicklung unserer Webseite und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher bzw. behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf dieser Webseite von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.
Um den Herausforderungen von nicht nachhaltigem Konsum, Klimawandel und wachsender Ungleichheit zu begegnen, unternehmen wir gemeinsam mit Partnern, Mitarbeitenden und Kunden ehrgeizige Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft. Unser Ziel ist es, bis 2027 ein klimapositives Unternehmen zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, stellen wir auf ein Kreislaufgeschäftsmodell um. Das bedeutet, dass wir mehr erneuerbare und recycelte Materialien verwenden, uns bemühen, Abfälle in unseren Betrieben zu vermeiden, und die Art und Weise ändern, wie wir Produkte entwerfen. Ausserdem setzen wir uns für die Regeneration von Ressourcen, den Schutz von Ökosystemen und die Verbesserung der Artenvielfalt ein.
Wir verpflichten uns, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die die Menschen dazu inspirieren und unterstützen, ihren Lebensstil positiv zu verändern, umweltfreundlicher zu konsumieren und einen besseren Alltag zu führen. Wir befinden uns auf einer spannenden Reise, auf der wir aus weniger mehr machen wollen – wir entwerfen alle unsere Produkte so, dass sie zu 100 % zirkulär sind, und streben an, bis 2027 nur noch erneuerbare oder recycelte Materialien zu verwenden.
Unser Lieferanten Verhaltenskodex ist ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagementsystem. Es umfasst unseren Code of Conduct – den Verhaltenskodex für unsere weltweiten Lieferanten und Dienstleister – und gemeinsame Arbeitsweisen für alle Organisationen der westa gruppe.
Die gemeinsame Entwicklung mit unseren Lieferanten und Dienstleistern steht im Mittelpunkt dieses Ansatzes. Wir arbeiten auf dieselben Ziele hin: verantwortungsvolle Beschaffung und eine nachhaltigere westa gruppe Wertschöpfungskette.
Das Kodex System ist robust und glaubwürdig, mit klaren Prozessen, die es zu einem integralen Bestandteil aller Geschäftsabläufe in der westa gruppe, unseren Lieferanten und Dienstleistern machen. Unsere Anforderungen konzentrieren sich auf die Ergebnisse und Resultate, die die Lieferanten bei ihrer Umsetzung erreichen, und nicht darauf, wie die Anforderungen umgesetzt werden. Unsere Lieferanten sind federführend bei der Umsetzung der Kodex-Anforderungen, setzen sie in die Realität um und integrieren sie in ihre täglichen Abläufe. Natürlich können sich die Arbeitsweisen je nach Branche, Region und Unternehmensstruktur unterscheiden, aber das Ergebnis der Zusammenarbeit mit uns ist immer dasselbe: ein positiver Einfluss auf die Menschen, die Gesellschaft und den Planeten in der gesamten westa gruppe Wertschöpfungskette.
Wir haben kompetente und erfahrene Teams in vielen Regionen und Ländern auf der ganzen Welt, die alle unsere Lieferanten und Dienstleister in der Nähe des jeweiligen Unternehmensstandortes unterstützen, herausfordern und aktiv mit ihnen zusammenarbeiten. Wir legen grossen Wert darauf, die Kompetenz der westa gruppe Teams in Bezug auf das Lieferanten Kodex System und Nachhaltigkeitsthemen im Laufe der Zeit zu entwickeln und zu erhalten.
Unser Verhaltenskodex System ist ein wichtiges Managementsystem im westa gruppe Due-Diligence-Prozess, um die Auswirkungen unser internationalen Aktivitäten in der Wertschöpfungskette zu identifizieren, zu verhindern, zu mildern und zu berücksichtigen. Ein risikobasierter Ansatz ermöglicht es den westa gruppe Teams, Prioritäten für ihre Aktivitäten zu setzen und sich auf die Ergebnisse und Auswirkungen in der Wertschöpfungskette zu konzentrieren.
Unser Kodex System verfügt über Prozesse zur Überprüfung und Nachverfolgung der Einhaltung der Anforderungen bei unseren Lieferanten und Dienstleistern. Bestimmte Verifizierungsaktivitäten ergänzen die Implementierungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie werden von zugelassenen Auditoren und unabhängigen Dritten durchgeführt und können angekündigt oder unangekündigt sein.
Wir konzentrieren uns darauf, westa gruppe Lieferanten und Dienstleister in die Lage zu versetzen, unseren Verhaltenskodex in ihren Betrieben und in der westa gruppe Wertschöpfungskette auf der Grundlage ihrer individuellen geschäftlichen und regionalen Gegebenheiten eigenverantwortlich umzusetzen. westa gruppe Teams unterstützen unsere Lieferanten bei der Umsetzung, z.B. durch den Aufbau von Kapazitäten und Lernaktivitäten.
Unser Lieferanten Verhaltenskodex ist ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagementsystem. Es umfasst unseren Code of Conduct – den Verhaltenskodex für unsere weltweiten Lieferanten und Dienstleister – und gemeinsame Arbeitsweisen für alle Organisationen der westa gruppe.
Die gemeinsame Entwicklung mit unseren Lieferanten und Dienstleistern steht im Mittelpunkt dieses Ansatzes. Wir arbeiten auf dieselben Ziele hin: verantwortungsvolle Beschaffung und eine nachhaltigere westa gruppe Wertschöpfungskette.
Unsere Code of Business Integrity legt fest, was wir tun und wie wir es tun. Unsere Vision, Mission und strategische Ausrichtung beschreiben, was wir tun. Dabei konzentrieren wir unsere Aktivitäten auf gemeinsame Ziele, die einen langfristigen Mehrwert für unsere Stakeholder schaffen. Dieser Code of Conduct unser weltweiten Unternehmensgruppe ist so aufgebaut, dass er die Ethik, Compliance und Erwartungen unserer wichtigsten Interessensgruppen reflektiert. Jeder Westaflex Mitarbeitende muss die Standards, aber auch die gesetzlichen Regelungen kennen und einhalten, die auf seine Tätigkeit Anwendung finden. Westaflex kontrolliert die Einhaltung des Verhaltenskodex aktiv, denn er ist direkt mit den Entscheidungen und Beurteilungen von verantwortlichen Mitarbeitern verbunden. Darüber hinaus hilft unser Westa Code of Conduct die gesamte Corporate Social Responsibility Strategie im Konzern sinnvoll zu ergänzen und unterstützt an allen Standorten Mitarbeitende aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen Wertvorstellungen unseren einheitlichen Arbeitsprozess zu definieren.
Vorwort
Seit unser Gründung beruhen die Geschäftspraktiken der westa-gruppe auf Integrität, Ehrlichkeit, fairem Geschäftsverhalten und der Einhaltung aller geltenden Gesetze.
Diese Unternehmensrichtlinien zur Geschäftstätigkeit (Westa Corporate Business Principles) beschreiben bestimmte Werte und Grundsätze, zu denen sich unsere Firmengruppe weltweit bekennt. Der Westa Code of Business Conduct (im weiteren Code genannt) spezifiziert die Unternehmensrichtlinien zur Geschäftstätigkeit und unterstützt ihre weitere Implementierung, indem er bestimmte, unverhandelbare Mindeststandards für das Verhalten in wichtigen Bereichen festlegt. Wir geben unseren Mitarbeitenden der westa gruppe einen Wegweiser an die Hand, der die wesentlichen Grundprinzipien unseres Handelns zusammenfasst und unsere Mitarbeitenden in der Bewältigung der rechtlichen und ethischen Herausforderungen bei der täglichen Arbeit unterstützt.
Es ist nicht die Aufgabe des Codes, alle nur denkbaren Situationen abzudecken. Vielmehr beschreibt er unseren Massstab, an dem alle Aktivitäten zu messen sind. Es liegt in der direkten Verantwortung jedes Einzelnen, das Richtige zu tun diese Verantwortung kann nicht delegiert werden.
Mitarbeitende sollten sich immer von den folgenden einfachen Grundsätzen leiten lassen:
+ jedes Verhalten vermeiden, das dem Ruf der westa gruppe oder dem Unternehmen selbst schaden kann;
+ sich immer legal und ehrlich verhalten;
+ die Unternehmensinteressen vor persönliche oder andere Interessen stellen.
Wir erwarten auch von unseren Geschäftspartnern die Beachtung gleichwertiger sozialer Standards in den Bereichen: Menschenrechte, Rechtstreue, Kinder- und Jugendschutz, Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Chancengleichheit, Gesundheit und Sicherheit.
Geltungsbereich In diesen Richtlinien sind mit Mitarbeitenden Mitarbeiter einschliesslich der Führungskräfte sowie alle Unternehmensvertreter der westa gruppe und seinen Tochterunternehmen gemeint. Sofern einschlägig, müssen sich die Mitarbeitenden ausserdem an interne Vorschriften und Richtlinien halten. Diese internen Vorschriften sind unternehmensspezifisch und können die Anforderungen der Gesetze übersteigen.
Allgemeine Verhaltensanforderungen Wir handeln immer im Interesse der westa gruppe. Ein Interessenkonflikt tritt auf, wenn persönliche Interessen eines Mitarbeiters oder Interessen eines Dritten mit denen der westa gruppe konkurrieren. In einer solchen Situation kann es für den Mitarbeitenden schwierig sein, unsere Interessen zu wahren.
Mitarbeitende sollen Interessenkonflikte möglichst vermeiden.
Im Falle eines Interessenkonflikts oder wenn ein Mitarbeiter mit einer Situation konfrontiert wird, die einen Interessenkonflikt beinhalten oder zu einem solchen führen könnte, informiert der Mitarbeiter seinen Vorgesetzten und / oder die Personal-, Rechts-Abteilung um eine der Situation entsprechende, faire und transparente Lösung zu finden.
Sofern nicht vom Konzern dazu aufgefordert, nehmen Mitarbeitende externe Positionen oder Aktivitäten auf eigenes Risiko, auf eigene Kosten und nur in ihrer Freizeit wahr.
Chancengleichheit und Mitarbeiterentwicklung
Unsere Mitarbeitenden werden grundsätzlich auf der Grundlage ihrer Qualifikation und ihrer Fähigkeiten ausgesucht, eingestellt und gefördert. Das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung wird geschützt und gewährleistet Schutz der Privatsphäre.
Enge Familienangehörige, sowie Partner von Mitarbeitern dürfen als Mitarbeiter oder Berater nur eingestellt werden, wenn die Entscheidung auf Qualifikation, Leistung, Fähigkeiten und Erfahrung basiert. Diese Grundsätze fairer Behandlung sind für alle Aspekte der Beschäftigung gültig, einschliesslich der Entlohnung, Beförderung und Versetzung. Die Grundsätze gelten auch in den Fällen, in denen sich die Verwandtschaftsbeziehung entwickelt, nachdem der betreffende Mitarbeiter in das Unternehmen eingetreten ist.
Mitarbeitende dürfen nicht mit dem Unternehmen konkurrieren. Auch dürfen sie Geschäftschancen, die sich ihnen aufgrund oder anlässlich ihrer Tätigkeit bieten, nicht zu ihrem Vorteil nutzen, es sei denn, das Unternehmen hat sein Interesse an diesen Chancen zuvor ausdrücklich verneint.
Ablehnung von Kinderarbeit und Zwangsarbeit Das Unternehmen orientiert sein Handeln an christlichen und allgemeingültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität, Rechtschaffenheit, Respekt vor der Menschenwürde, Offenheit und Nichtdiskriminierung von Religion, Weltanschauung, Geschlecht und Ethik. Das Unternehmen lehnt Korruption und Bestechung im Sinne der entsprechenden UN-Konvention ab. Es fördert auf geeignete Weise Transparenz, integres Handeln und verantwortliche Führung und Kontrolle im Unternehmen.
Wir setzen uns für ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld ein, wahren die Gesundheit und gewährleisten die Arbeitssicherheit, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.
Das Unternehmen erkennt seine gesellschaftliche und soziale Verantwortung an und verpflichtet sich, in allen unternehmerischen Aktivitäten der Verantwortung gerecht zu werden. Sollte in direkter oder indirekter Verbindung, bspw. bei einem Lieferanten, Zwangs-oder Kinderarbeit bemerkt werden, ist dies zu berichten und der Missstand zu beseitigen.
Diese Grundsätze gelten sowohl für die interne Zusammenarbeit als auch für das Verhalten gegenüber externen Partnern. Falls Umstände vorliegen, die die Einhaltung dieser Grundprinzipen in Frage stellen, wenden sich die Mitarbeitenden an die Leitung der Personalabteilung.
Verhalten der Mitarbeitenden untereinander
Wir legen grossen Wert darauf, dass alle Mitarbeitenden einen vertrauensvollen, offenen und respektvollen Umgang miteinander pflegen. Das Verhalten der Mitarbeitenden untereinander soll sich unter anderem an gemeinsam aufgestellten Regeln wie Teamregeln und Besprechungsregeln orientieren. Das Unternehmen fördert bürgerschaftliches Engagement, indem es sich mit positiven Beiträgen in die Gemeinden einbringt, in denen es aktiv ist. Gleichzeitig befürwortet es ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement seiner Führungskräfte und Mitarbeiter.
Unsere Firmengruppe respektiert die Bestrebungen von Dritten, vertrauliche Informationen ihrerseits zu schützen. Wenn Dritte wie Joint-Venture-Partner, Zulieferer oder Kunden vertrauliche Informationen mit uns teilen, werden diese mit derselben Vorsicht behandelt wie vertrauliche Informationen der 0. Ausserdem müssen Mitarbeitende alles in ihren Kräften stehende tun, um eine versehentliche Veröffentlichung zu vermeiden, indem sie besondere Vorsicht bei der Speicherung und Übermittlung von vertraulichen Informationen walten lassen.
Zudem müssen Mitarbeitende alles in ihren Kräften Stehende unternehmen, um eine versehentliche Veröffentlichung solcher Informationen zu vermeiden. Dies gilt insbesondere auch bei der Nutzung von Social Media und für Unterhaltungen im gesellschaftlichen Rahmen.
Mit Behörden und den Medien sollen Mitarbeitende nur dann kommunizieren, wenn sie dazu befugt sind. Entsprechende Anfragen sind an die Unternehmensführung weiterzuleiten.
Arbeitsbedingungen Mitarbeitende dürfen nie, weder direkt noch durch Mittelsmänner, persönliche oder unangemessene finanzielle oder andere Vorteile anbieten oder versprechen, um eine Geschäftsbeziehung oder andere Vorteile mit einem Dritten (gleich ob öffentlich oder privat) zu etablieren oder aufrecht zu erhalten. Auch dürfen solche Vorteile nicht als Gegenleistung für eine bevorzugte Behandlung von Dritten akzeptiert werden. Weiterhin müssen Mitarbeitende von jedweder Aktivität und jedwedem Verhalten Abstand nehmen, das den Anschein eines solchen Verhaltens oder versuchten Verhaltens erwecken könnte.
Mitarbeitende dürfen nur Bewirtungen in üblichem Rahmen und symbolische, den Umständen angemessene Geschenke annehmen. Sie dürfen keine Geschenke, Bewirtungen oder Einladungen akzeptieren oder anbieten, wenn diese den Eindruck erwecken könnten, die jeweilige Geschäftsbeziehung unangemessen beeinflussen zu wollen.
Bei Zweifeln holt der Mitarbeiter den Rat seines direkten Vorgesetzten oder der Rechts-Abteilung ein. Kein Mitarbeitender darf von Dritten Geschenke folgender Art akzeptieren oder sie Dritten anbieten, ungeachtet vom Wert des Geschenks:
+ Geld + Darlehen + Provisionen + ähnliche Vorteile in Geldform.
Das Unternehmen macht seinen Beschäftigten die in diesem Verhaltenskodex geregelten Inhalte und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen bekannt. Es wirkt durch geeignete Massnahmen darauf hin, dass der Verhaltenskodex eingehalten wird.
Das Unternehmen unterstützt eine ständige Weiterentwicklung zur Verbesserung der Arbeitswelt.
Führungskultur und Zusammenarbeit Unser Compliance-Management-System (CMS) umfasst grundlegende Leitlinien und Massnahmen mit dem Ziel regelkonformen Verhaltens im Unternehmen. Gesellschafter und Management der 0 bekennen sich zu Compliance als Führungsaufgabe. Unsere Unternehmensgrundsätze laden alle Führungskräfte und Mitarbeitende ein, diese Werte in ihr tägliches Arbeitsleben zu integrieren. Das fängt bei der bewussten Nutzung von Energie- und Materialressourcen an und hört bei der Sicht auf den Mitmenschen nicht auf. Und das spiegelt sich in unseren Produkten und Dienstleistungen, unserer Arbeit sowie der Einstellung zu dem Leben auf dieser Erde wider. Verantwortungsvolles Handeln gibt es nicht kostenlos. Deshalb investieren wir regelmässig in neue Technologien, höhere Effizienz und ressourcenschonende Verarbeitung.
Die Firmengruppe verfolgt den allgemeinen Grundsatz, der es Tochterunternehmen untersagt, Spenden an politische Parteien bzw. Politiker zu tätigen. Jede Abweichung von diesem Grundsatz kann nur aufgrund einer Entscheidung des Group CEO gemäss den geltenden Gesetzen und nach den Grundsätzen einer guten Unternehmensführung ergehen.
Soweit erforderlich, werden Beschwerden vertraulich behandelt oder über Mitarbeiter-Hotlines angenommen.
Jeder Beschwerde wird genau nachgegangen. Unsere Firmengruppe verbietet Vergeltungsmassnahmen gegen Mitarbeitende, die in gutem Glauben Meldungen machen, schützt jedoch auch die Rechte der beschuldigten Person. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses fort.
Fairer Wettbewerb
Eine am Menschen orientierte, nachhaltige Unternehmensentwicklung steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir schaffen Werte für unsere Kunden sowie unsere Mitarbeiter und bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese garantieren wir durch erfolgreiche Produkte und eine ehrliche, verlässliche Partnerschaft mit unseren Kunden, Mitarbeitenden und Lieferanten. Dies sichert wiederum den Fortbestand unseres Unternehmens und damit die Arbeitsplätze unserer Beschäftigten. Wir schaffen attraktive Arbeitsbedingungen und gehen schonend mit den verfügbaren Ressourcen um.
Wir bekennen uns zum fairen Umgang mit unseren Geschäftspartnern, sowie mit Dritten und unterstützen einen fairen und unverfälschten Wettbewerb unter Einhaltung des Wettbewerbs- und Kartellrechts. Insbesondere werden die Rechtsvorschriften gegen unlauteren Wettbewerb eingehalten.
Mitarbeitende des Unternehmens dürfen im Geschäftsverkehr keine Geschenke, Zahlungen, Einladungen oder Dienstleitungen anbieten, versprechen, fordern, gewähren oder annehmen, die mit der Absicht gewährt werden, eine Geschäftsbeziehung in unlauterer Weise zu beeinflussen oder bei denen die Gefahr besteht, die professionelle Unabhängigkeit des Geschäftspartners zu gefährden. Dies ist grundsätzlich nicht der Fall bei Geschenken und Einladungen, die sich im Rahmen geschäftsüblicher Gastfreundschaft, Sitte und Höflichkeit bewegen.
Grundsätzlich sind solche Abstimmungen, Gespräche, Vereinbarungen mit Marktbegleitern verboten, die eine Verhinderung oder Beschränkung des Wettbewerbs bewirken. Da die rechtliche Beurteilung im Einzelfall schwierig ist, ist im Zweifel die Rechtsabteilung zu beteiligen.
Darüber hinaus erwarten wir auch von unseren Geschäftspartnern die volle Wahrnehmung ihrer Eigenverantwortung zur Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs. Leitbild und Klimaneutralität Eine am Menschen orientierte, nachhaltige Unternehmensentwicklung steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir schaffen Werte für unsere Kunden sowie unsere Beschäftigten und bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese garantieren wir durch erfolgreiche Produkte und eine ehrliche, verlässliche Partnerschaft mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten. Dies sichert wiederum den Fortbestand unseres Unternehmens und damit die Arbeitsplätze unserer Mitarbeitenden. Wir schaffen attraktive Arbeitsbedingungen und gehen schonend mit den verfügbaren Ressourcen um.
Wir erfüllen die gültigen Bestimmungen zum Umweltschutz, die unsere Betriebe an den jeweiligen Standorten betreffen. Wir handeln an allen Standorten umweltbewusst.
Wir verfolgen einen nachhaltigen Umweltschutz während der gesamten Lieferkette: Alle Produkte, welche in der Lieferkette hergestellt werden, sowie die verwendeten Materialien und Stoffe in dem Verfahren, entsprechen den vorgeschriebenen Umweltstandards für Design, Entwicklung, Vertrieb, Nutzung, Entsorgung und Recycling.
Wir unterstützen den proaktiven Ansatz in Bezug auf ökologische Herausforderungen, ferner fördern wir die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien.
Geschäftsethik
Unsere Firmengruppe beachtet mit Sorgfalt geltende Rechtsvorschriften u. a. bei der Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Übertragung personenbezogener Daten (Namen, Adressen, etc.) seiner Mitarbeitenden sowie von Kunden, Lieferanten und Dritten. Die Mitarbeiter sind dazu verpflichtet, die durch uns getroffenen Maßnahmen zu unterstützen und durchzusetzen.
Für sämtliche Fragen rund um den Datenschutz ist der Datenschutzbeauftragte der richtige Ansprechpartner. Sollten Mitarbeitende Verstösse gegen den Datenschutz feststellen oder vermuten, ist dies dem Datenschutzbeauftragten unverzüglich zu melden.
Die Führungskräfte der 0 sind im Rahmen ihrer Vorbildfunktion dazu angehalten, ihren Mitarbeitern den Inhalt dieses Kodex zu vermitteln und vorzuleben. Sie überwachen und überprüfen daher auch seine Einhaltung.
Stellt ein Mitarbeitender einen tatsächlichen oder möglichen Interessenskonflikt fest, so hat er sich an seinen Vorgesetzten zu wenden, damit eine transparente, faire und schnelle Lösung gefunden werden kann.
Gütersloh, Salzwedel
Wir, die westa gruppe sowie verbundene Unternehmen und/oder Partnerunternehmen/Mitveranstalter legen grossen Wert darauf, dass bei allen unseren Tätigkeiten deutsches und EU-Kartellrecht eingehalten werden. Bei Verstössen gegen das Kartellrecht drohen Bussgelder und Schadensersatzforderungen. Zudem drohen Reputationsschäden, die ebenfalls zu vermeiden sind.
Das Kartellverbot (Art. 101 Abs. 1 AEUV, § 1 GWB) untersagt insb. Vereinbarungen zwischen Wettbewerbenden zum Marktverhalten sowie das Offenlegen wettbewerbsrelevanter Informationen wie z. B. zu Preisen, Preisbestandteilen, Lieferfristen, Gewährleistung, Kosten, Kunden, Mengen, Innovationen.
Wettbewerbsbeschränkungen können vom Kartellverbot ausgenommen sein, weil sie im konkreten Einzelfall notwendig sind, um Effizienzen zu Gunsten der Verbrauchenden zu schaffen (z. B. qualitativ bessere Produkte) und wirksamer Restwettbewerb bestehen bleibt (§ 2 GWB, Art. 101 Abs. 3 AEUV). Für Kooperationen im Bereich F&E gibt es eine Reihe von Privilegien. Ausnahmen vom Kartellverbot bedürfen im Vorhinein einer Einzelfallprüfung.
Vor diesem Hintergrund verpflichten sich die Teilnehmenden bei Veranstaltungen die folgenden Verhaltensregeln einzuhalten und sich bei Unklarheiten an den jeweiligen Compliance-Officer zu wenden:
➦ Die teilnehmenden und/oder uns verbundenen Unternehmen prüfen vorab und dokumentieren in eigener Verantwortung, ob ein bestimmtes Kooperationsvorhaben kartellrechtlich zulässig ist und welche Grundregeln zu beachten sind. Der verbindliche Kartellrechtsleitfaden des westa gruppe kann jederzeit eingesehen werden.
➦ Einer Vorab-Prüfung zu unterziehen sind insb. Kooperationsvorhaben zur Standardsetzung, Benchmarkings oder Abreden, welche die (kommerzielle) Verwertung von F&E-Ergebnissen zum Gegenstand haben.
➦ Die Kommunikation zwischen den Teilnehmenden ist generell auf das für die Realisierung der jeweiligen Vorhaben Erforderliche zu beschränken.
➦ Bei allen Veranstaltungen inklusive Pausen wird darauf geachtet, dass keine problematischen Themen und Vorhaben angesprochen werden. In Zweifelsfällen und bei Unsicherheiten wird ein Thema zurückgestellt, der Compliance-Officer informiert und Rechtsrat eingeholt.
➦ Eine Veranstaltung wird abgebrochen, der Compliance-Officer informiert und Rechtsrat eingeholt, wenn der Eindruck entsteht, dass ein Kooperationsvorhaben zum Schein betrieben wird, z. B. zur Abstimmung von Preisen und Märkten, oder den koordinierten Verzicht auf Innovationstätigkeit zum Gegenstand hat.
➦ Für Veranstaltungen wird im Regelfall eine Einladung, eine Tagesordnung und eine Anwesenheitsliste erstellt. Alle angesprochenen Themen und gefassten Beschlüsse sind dann zu protokollieren. Es werden keine Themen besprochen, die nicht in das Protokoll aufgenommen werden.
➦ Einladung, Tagesordnung und Protokoll werden im Regelfall an alle Teilnehmenden zirkuliert. Alle Teilnehmenden sehen diese auf problematische und missverständliche Formulierungen durch und bitten, wenn nötig, um Berichtigung.
Urheberrecht
Die Westa Gruppe ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihr selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Eigentumsrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Das Copyright für veröffentlichte, von uns selbst erstellte Objekte verbleibt allein bei uns als Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Das Nutzungsrecht für veröffentlichte, von Mitarbeitern der Westa Gruppe selbst erstellter oder von uns erworbener urheberrechtlich geschützter Objekte bleibt allein bei der Westa Gruppe. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.
Haftung
Die Westa Gruppe übernimmt keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen unsere Firmengruppe für Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind ausgeschlossen. Alle Angebote sind als „Invitatio ad offerendum“ (Einladung zur Abgabe eines Angebotes) zu verstehen. Inhalte auf fremden Internetseiten, auf die durch direkte oder indirekte Links verwiesen wird, liegen ausserhalb des Verantwortungsbereiches der Westa Gruppe. Die Firmen der Westa Gruppe erklären, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung die entsprechenden verlinkten Seiten frei von unzulässigen Inhalten waren. Sollten nach der Verlinkung nachträglich unzulässige Inhalte eingebracht werden, distanziert sich die Westa Gruppe ausdrücklich von entsprechenden Inhalten. Nach Bekanntwerden wird die Westa Gruppe entsprechende Links unverzüglich entfernen. Dies gilt ebenso für alle Fremdeinträge in von der Westa Gruppe eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen etc.
Bei bestimmten Aussagen in unseren Pressemitteilungen handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäss mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in einem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger unser Pressemitteilungen sollten nicht in unverhältnismässiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschliesslich den Stand zum Datum einer Pressemitteilung widerspiegeln. In derartigen Pressemitteilungen enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die grundlegend vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von westa gruppe oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.
Disclaimer: Wir bitten SEO Agenturen oder Firmen, die „Gastbeiträge“ veröffentlicht haben wollen, von jeglicher Kontaktaufnahme abzusehen, sollte es sich dabei lediglich um Schleichwerbung oder um Texte handeln, die lediglich die Sichtbarkeit Ihrer Webseite oder die Ihres Klienten verbessern soll. Wir arbeiten nach den Richtlinien zur Werbekennzeichnung von Online-Werbung. Hinweis: aus Datenschutzgründen akzeptieren wir bei Erstkontakt (Bewerbungen, Anfragen oder Werbung) ausnahmslos die Briefform an unsere Postanschrift. Ohne vorherige Kontaktaufnahme ausgelöste Kosten werden wir voll umfänglich zurückweisen und gegebenenfalls Gegenklage wegen Verletzung vorgenannter Bestimmungen einreichen.
| Expression | ➲ | Contents |
|---|---|---|
| UIN | ➲ | DE812190366 |
| Register Court | ➲ | Stendal / HRB 2530 |
| NACE Sector | ➲ | E.37.00.2 |
| Betriebsnr. | ➲ | 088 399 54 |
| Taxonomy | ➲ | 76 % Fulfillment Level |
| G Maps | ➲ | R523+JV Salzwedel |
| IBAN | ➲ | DE49 1001 0010 0701 6051 32 |
| EORI | ➲ | DE3372790 |
| LUCID | ➲ | DE2766873621254 |
| GLN | ➲ | 40 24875 00000 8 |
| PEPPOL ID | ➲ | 9930:de812190366 |
| Board | ➲ | Dr. Peter Westerbarkey |
| Anschrift | ➲ | Industriestr. 2, 29410 Salzwedel / OT Dambeck |
| Expression | ➲ | Contents |
|---|---|---|
| UIN | ➲ | DE139449598 |
| Register Court | ➲ | Stendal / HRB 2530 |
| NACE Sector | ➲ | C.24.42.0 |
| Betriebsnr. | ➲ | 040 799 45 |
| Taxonomy | ➲ | 76 % Fulfillment Level |
| G Maps | ➲ | R523+JV Salzwedel |
| IBAN | ➲ | DE88 1001 0010 0701 6041 39 |
| EORI | ➲ | DE3395820 |
| LUCID | ➲ | DE2111029821758 |
| PEPPOL ID | ➲ | 9930:de139449598 |
| Board | ➲ | Dr. Peter Westerbarkey |
| Anschrift | ➲ | Industriestraße 1, 29410 Salzwedel / OT Dambeck |
| Expression | ➲ | Contents |
|---|---|---|
| UIN | ➲ | DE812190366 |
| Register Court | ➲ | Gütersloh / HRB 1359 |
| Founded | ➲ | 24. September 1933 |
| NACE Sector | ➲ | C.28.25 |
| WZ Code | ➲ | 25.11.0 |
| Taxonomy | ➲ | 63 % Fulfillment Level |
| G Maps | ➲ | VFJ2+47 Gütersloh |
| IBAN | ➲ | DE28 1001 0010 0686 7991 39 |
| DUNS | ➲ | 34-073-6305 |
| PIC | ➲ | 886739857 |
| EORI ❰REX❱ | ➲ | DE2544156 |
| LUCID | ➲ | DE5842964272177 |
| GLN | ➲ | 43 99902 22282 2 |
| UA | ➲ | 2007292 |
| CIN | ➲ | WFLX |
| Odette | ➲ | o0013007357WFLEX000DE |
| EMAID | ➲ | DEWFX33334000 |
| Interseroh | ➲ | 27889 |
| Betriebsnr. | ➲ | 313 929 19 |
| Hoppenstedt | ➲ | 318228517 |
| PayPal | ➲ | paypal.me/westaflex |
| PEPPOL ID | ➲ | 9930:de811226268 |
| EAC Scope | ➲ | 17, 18, 34 |
| Board | ➲ | Dr. Peter Westerbarkey |
| Anschrift | ➲ | Thaddäusstr. 5, 33334 Gütersloh /Westfalen |
| Expression | ➲ | Contents |
|---|---|---|
| UIN | ➲ | DE813240656 |
| Register Court | ➲ | Gütersloh / HRB 4147 |
| NACE Sector | ➲ | |
| Taxonomy | ➲ | 76 % Fulfillment Level |
| G Maps | ➲ | VFJ3+W9 Gütersloh |
| IBAN | ➲ | DE85 1001 0010 0768 8851 39 |
| Board | ➲ | Dr. Peter Westerbarkey |
| PEPPOL ID | ➲ | 9930:de813240656 |
| Expression | ➲ | Contents |
|---|---|---|
| UIN | ➲ | DE126783640 |
| Register Court | ➲ | Gütersloh / HRA 3428 |
| NACE Sector | ➲ | |
| Taxonomy | ➲ | 76 % Fulfillment Level |
| G Maps | ➲ | VFJ2+3R Gütersloh |
| IBAN | ➲ | DE09 1001 0010 0701 6031 36 |
| Board | ➲ | Dr. Peter Westerbarkey |
| PEPPOL ID | ➲ | 9930:de126783640 |
| SIP Trunk | ➲ | +49 524-1504.0611 |
| Expression | ➲ | Contents |
|---|---|---|
| UIN | ➲ | DE811226233 |
| Register Court | ➲ | Gütersloh / HRB 2785 |
| NACE Sector | ➲ | |
| Taxonomy | ➲ | 76 % Fulfillment Level |
| G Maps | ➲ | VFJ2+3R Gütersloh |
| IBAN | ➲ | DE74 4786 0125 1016 2521 00 |
| Board | ➲ | Dr. Peter Westerbarkey |
| PEPPOL ID | ➲ | 9930:de811226233 |
| SIP Trunk | ➲ | +49 524-1504.4611 |




